Zukunftskonferenz 2010 für die Hansestadt Rostock

(PresseBox) (Rostock, ) Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Rostock hat am 17. Februar 2010 zu einer Konferenz zu wichtigen Zukunftsthemen für die Entwicklung der Hansestadt Rostock eingeladen.

Die in der IHK zu Rostock ehrenamtlich engagierten Unternehmer diskutierten mit Bürgerschaftsmitgliedern sowie Fraktions- und Ausschussvorsitzenden der Bürgerschaft im Rahmen von Workshops über Schwerpunktthemen wie Steuern und Finanzen sowie die städtische Verkehrs- und Einzelhandelsentwicklung. Wolfgang Hering, Präsident der IHK zu Rostock, betonte zu Beginn der Veranstaltung, dass die Hansestadt Rostock ihre finanzielle Leistungsfähigkeit zeitnah zurückgewinnen müsse. Dafür seien konsequente Einsparungsmaßnahmen auf der Ausgabenseite unabdingbar."

Im Ergebnis der Beratung zum Thema Steuern und Finanzen erklärte Dr. Hans-Ulrich Bloß, Vorsitzender des Rechts-, Steuer- und Finanzausschusses der IHK zu Rostock, dass der Haushalt der Hansestadt einer sorgfältigen Einzelpostenprüfung unterzogen werden müsse. Die IHK habe deutliche Konsolidierungsmaßnahmen auf der Ausgabenseite gefordert. Darüber sei allerdings mit der Mehrheit der städtischen Vertreter keine Einigung erzielt worden. Weiterhin sei es zwingend notwendig, die Kommunikation zwischen Bürgerschaft und Verwaltung zu verbessern. Im Bereich der Mobilität forderten die Konferenzteilnehmer eine zügige Umsetzung wichtiger Verkehrsinfrastrukturprojekte, um Rostock als Wirtschaftsstandort zu stärken. Das Kreuzungsbauwerk Evershagen, der vierstreifige Ausbau von der A19 zum Güterverkehrszentrum und der ÖPNV-Verknüpfungspunkt Warnemünde sind für den Wirtschaftsverkehr von zentraler Bedeutung und müssen zügig umgesetzt werden.

"Durch Nutzung moderner Steuerungstechnik muss die "grüne Welle" im Hauptstraßennetz der Hansestadt endlich konsequent umgesetzt werden", sagte Uwe Heiseler, Vorsitzender des IHK-Verkehrsausschusses für die Region Rostock. Die Teilnehmer schlugen zudem vor, für die Mitarbeiter finanzielle Anreize zu schaffen, damit der ÖPNV stärker genutzt wird. Für die Instandhaltung des Straßennetzes sei es dringend erforderlich, zusätzliche Mittel in den Haushalt einzustellen.

"Um den Einzelhandel zu stärken, bedarf es einer verstärkten Akquise von Investoren, aber auch der Schaffung von höherwertigem Wohnraum in attraktiven Lagen der Stadt", sagte Peter Volkmann, Geschäftsführer Handel der IHK zu Rostock. Es sei eine Strategie notwendig, die das Ziel verfolgt, durch Erhöhung der Einwohnerzahl mehr Kaufkraft in Rostock zu generieren.

Präsident Hering hob abschließend hervor, dass es in Zukunft wichtig sei, Stadt, Verwaltung, Wirtschaft und Bürgerschaft zusammen zu bringen, um die genannten Ziele zu erreichen. "Der Dialog muss fortgesetzt werden. Wirtschaft und Verwaltung müssen Hand in Hand arbeiten, um Rostock auch über die Stadtgrenzen hinweg attraktiv zu gestalten", erklärte Hering.

Die wichtigsten Inhalte und Resultate der Diskussion werden in Kürze unter www.rostock.ihk24.de zu finden sein.

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Sven Olsen
IHK Industrie- und Handelskammer Rostock
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