Parlamentarischer Staatssekretär Burgbacher präsentiert die Grundlagenuntersuchung "Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland"

(PresseBox) (Berlin, ) Heute hat der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, in Berlin die Grundlagenuntersuchung "Ausgaben der Übernachtungsgäste in Deutschland" vorgestellt. Die Untersuchung wurde vom Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr e.V. an der Universität München (dwif e.V.) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und der Bundesländer erarbeitet.

Staatssekretär Burgbacher: "Übernachtungsgäste bringen erhebliche Wirtschaftskraft in die Kommunen und Tourismusregionen - und dies mit steigender Tendenz. Die heute vorgestellte Datenlage unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, hilft den Bundesländern und Regionen, ihre Wettbewerbsposition zu bestimmen und ist unerlässlich für tourismuspolitische Entscheidungen."

Mit der Studie liegen nun wichtige Struktur- und Vergleichsdaten über Art und Umfang der getätigten touristischen Ausgaben einschließlich ihrer Einkommens- und Beschäftigungseffekte vor: Jeder Übernachtungsgast in gewerblichen Beherbergungsbetrieben mit mehr als acht Betten gibt nach der Untersuchung des dwif e.V. im Durchschnitt 131,60 Euro am Tag aus. Im Vergleich zur Erhebung im Jahr 2000 bedeutet dies eine Steigerung um 41 Prozent. Bei Gästen in Privatquartieren mit durchschnittlichen Ausgaben pro Kopf und Tag in Höhe von 72,10 Euro und auf Campingplätzen in Höhe von 45,60 Euro sind noch deutlich höhere Ausgabenzuwächse zu verzeichnen.

Im Durchschnitt aller Beherbergungsarten gibt jeder Gast 116,00 Euro pro Tag aus. Das Gastgewerbe hat mit etwa 62 Prozent den größten Ausgabenanteil, aber auch der Einzelhandel mit fast 18 Prozent und übrige Dienstleistungszweige mit gut 20 Prozent profitieren in erheblichem Umfang vom Tourismus.

Insgesamt erzielt der Übernachtungstourismus einen Bruttoumsatz von rund 53 Milliarden Euro.

Die Gesamtergebnisse der Studie sind als Heft Nr. 53/2010 in der Schriftenreihe des dwif e.V. erschienen und dort zum Selbstkostenpreis erhältlich.

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