Jeder Zweite würde die Region weiterempfehlen

Studenten der Hochschule Luzern erkunden die Region Heilbronn-Franken
(PresseBox) (Heilbronn, ) Keiner der über 20 Studenten von der renommierten Hochschule Luzern in der Schweiz war vorher jemals in der Region Heilbronn-Franken. Keiner hatte ein Bild dieser dynamischen Region, der „Heimat der Weltmarktführer“, im Norden Baden-Württembergs. Mit Besuchen bei Kolbenschmidt-Pierburg, MLOG und Schunk und einer beeindruckenden Präsentation über die Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten wurde diese Lücke geschlossen. Jeder zweite Student sagte abschließend, dass er sich vorstellen könnte, in Heilbronn-Franken zu leben und zu arbeiten.

Weil die regionalen Unternehmen einen Fachkräftemangel beklagen, ist die Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) darum bestrebt, qualifizierte Absolventen für die Region Heilbronn-Franken und deren weltweit erfolgreiche Unternehmen zu begeistern. Präsentationen an Hochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden, Einladungen zu Exkursionen, die Beteiligung an Jobmessen und enge Beziehungen zu den Professoren stehen im Mittelpunkt der erfolgreichen Aktivitäten.

Gut 2.600 Studenten waren so auf Einladung der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) in den letzten 9 Jahren zu Gast in der Region. Rund 15 Prozent haben darauf hin ihren Berufseinstieg mit einem Praktikum, einer Diplomarbeit oder mit einem „richtigen“ Job begonnen. Jeden Monat rufen 50.000 Besucher von regiojobs24.de, der regionalen Akademikerjobbörse, rund 90.000 Stellenangebote von Unternehmen der Region auf um sich dort zu bewerben.

Heute geht der Wettbewerb vor allem um die Fachkräfte

„Der Wettbewerb der Regionen und Kommunen um Unternehmensansiedlungen geht heute nicht mehr nur um die Lage und den Preis. Längst ist das Human Capital zu einem der wichtigsten Standortfaktoren geworden“, betont Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF).

Gerade jetzt dürfen die vor allem mittelständisch geprägten und weltweit führenden Unternehmen der Region Heilbronn-Franken nicht nachlassen, sich als interessante Arbeitsgeber für die qualifizierten Fachkräfte von morgen zu positionieren. Steffen Schoch, Geschäftsführer der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) ist sich sicher, dass der Aufschwung nur durch bestens ausgebildete Fachkräfte realisiert werden kann. "Die Produkte von morgen müssen heute entwickelt werden und um im Wettbewerb bestehen zu können, müssen die Unternehmen ihre Arbeitsprozesse noch effizienter gestalten. Das geht nur mit den besten Köpfen", betont Schoch.

Ausbildung in Luzern wie gemacht für die Region

Jetzt war eine Gruppe schweizerischer Studenten der Hochschule Luzern aus dem Bereich „Technik & Architektur“ mit Ihren Professoren in der Region Heilbronn-Franken, um sich ein Bild über die hiesigen Arbeits- und Lebensmöglichkeiten zu machen. „Unsere Maschineningenieurinnen und Maschineningenieure lernen, nützliche Produkte und Systeme für die Gesellschaft zu entwickeln. Beispielsweise Werkzeugmaschinen, medizinische Apparate oder Anlagen zur Nutzung von erneuerbaren Energien, wie sie die Unternehmen der Region Heilbronn-Franken weltweit verkaufen“, betonte Professor Volker Janssen, Studiengangsleiter Maschinentechnik den der Hochschule Luzern. Da war auch der Grund, weshalb Janssen die Einladung der Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken GmbH (WHF) gerne annahm und Heilbronn-Franken als Ziel der Exkursion auswählte.

Beeindruckt von Unternehmen und Region

Am meisten beeindruckt waren die Studenten vom Besuch bei Schunk in Lauffen/N., dem weltweit führenden Hersteller in der Spann- und Greiftechnik. Der hohe Automatisierungsgrad der Prozesse, die gute Betreuung, die Internationalisierung und hohen Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung imponierten die jungen Eidgenossen.

Schulungsleiter Uwe Weil berichtete aus seinem persönlichen Lebenslauf und seiner Entwicklung bei Schunk. „Die Zweisprachigkeit ist heute selbstverständlich. Was Sie auf Deutsch wissen, müssen Sie auch auf Englisch sagen können“, so der ehemalige Bundeswehrsoldat der heute Schulungsleiter beim Familienunternehmen Schunk ist und die Kunden in aller Welt betreut.

Mark Vogt, Leiter Vertrieb und Marketing von MLOG Logistics in Neuenstadt MLOG, einer der führenden Anbieter von automatischen Hochregallagern und Materialflusssystemen, erläutert einige interessanten Projekte. So zählen zu den Kunden neben der Russischen Staatsbank unter anderem auch Würth Industrie Service in Bad Mergentheim oder Miele in Gütersloh. Er berichtet, dass MLOG Logistics GmbH drei Geschäftsbereiche beinhalte: Neuanlagen, Modernisierung und Service. „Vor allem der Customer Service ist in unserem Unternehmen besonders kundengerecht aufgebaut mit Bereichen wie Instandhaltung, Helpline, Fernwartung, Schulungen, Anlagenwartung und Dialog“, betont Vogt.

Bei Kolbenschmidt Pierburg in Neckarsulm wurde es dann für die Materialkundler richtig interessant. Hier werden unter anderem Kurbelwellengehäuse, Kolben in allen Größen, Magnesium-Suagrohre und Steuergehäuse in Aluminium und Magnesium hergestellt. „Unsere Stärke ist die Fertigungstiefe vom Gießen über das Bearbeiten bis zum Endmontieren der komplexen Produkte", so Produktentwickler René Schmitt. Als eine von wenigen Gießereien ist man hier in der Lage, neben Aluminium auch Magnesium zu verarbeiten. Um eine etwaige Geruchsbelästigung für die Anwohner so gering wie möglich zu halten, hat die Firma in den letzten eineinhalb Jahren erhebliche Investitionen in Absauganlagen und Filter getätigt.

Würden gerne wiederkommen

Dass die Region noch viel zu bieten hat, wurde den Studenten schnell deutlich. Vor allem die hohe Anzahl der Weltmartkführer in der Region Heilbronn-Franken war für die Studenten kaum zu fassen. Über 80 Weltmarktführer haben hier in der Region Heilbronn-Franken ihren Sitz. Das ist die höchste Dichte in ganz Deutschland. „Heilbronn-Franken selbst bietet ja so viele Unternehmen wie die ganze Schweiz nicht hat“, bemerkte einer der Teilnehmer anerkennend. Auch die Freundlichkeit der Menschen und die schöne Landschaft sind den Studenten aus der Schweiz besonders aufgefallen.

Bildmaterial unter http://www.regiojobs24.de/...

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