Firmengruppe Heitling-Huning standardisiert auf SolidWorks CAD und SolidWorks Enterprise PDM Software

PDM-System strafft Freigabeprozesse, reduziert Fehlerquote und erhöht Datenqualität; Durchlaufzeit beschleunigt sich um 75 %
Annahme von Sekundär-Brensstoffen (PresseBox) (Haar bei München, ) Die Firmengruppe Heitling-Huning hat erfolgreich auf die SolidWorks CAD und SolidWorks Enterprise PDM Software standardisiert. Ziel war es, mit SolidWorks Enterprise PDM einen einheitlichen Datenpool für die gemeinsame Nutzung zu realisieren. Durch die Implementierung konnten beide Unternehmen deutlich kürzere Konstruktionsprozesse erreichen und gleichzeitig die Fehlerquote bei der Modellierung minimieren sowie die Qualität der Produkte erhöhen. Im Vergleich zum vorherigen PDM-System konnte die Durchlaufzeit um 75 % beschleunigt werden.

Bei der Heitling Fahrzeugbau entstehen mit SolidWorks Silo- und Kippfahrzeuge nach Kundenwunsch mit technischen Sonderlösungen. Die Huning Maschinenbau stellt Aufbereitungstechnik für kommunale und industrielle Schlämme sowie Eintrags- und Aufbereitungssysteme für das Handling von Biomasse für Biogasanlagen her.

"Da wir mit unserer alten Datenbank Probleme hatten, sind wir über unseren SolidWorks Vertriebspartner auf SolidWorks Enterprise PDM aufmerksam geworden", erzählt Tobias Richter, Staatl. geprüfter Techniker Maschinentechnik bei Heitling-Huning. "Beispielsweise haben wir Speicherungen zwischendurch so weit wie möglich vermieden, da der Vorgang sehr lange dauerte. Zudem gab es Probleme beim Freigabeprozess der Konstruktionen. Diese Fehler machten weder eine saubere Freigabe noch eine saubere Übergabe der Daten an das ERP-System möglich."

Korrekte Daten sind jedoch die Grundlage für die weiteren Prozessschritte. Mit SolidWorks Enterprise PDM lassen sich jetzt beispielsweise alte Konstruktionsstände vergleichen und ältere Revisionen wieder herstellen. Auch die Verwaltung und Suche von Bauteilen und Baugruppen ist mit dem PDM-System heute einfach durchführbar, etwa durch den Verwendungsnachweis, der zeigt, welches Teil gerade verwendet wird und von wem. Neben den reinen Konstruktionsdaten können die Mitarbeiter von Heitling und Huning auch Informationen wie Teileart, ob Fertigungs- oder Zukaufteil, die Kostenart oder das Rohmaterial zu einem 3D-Modell eintragen und später an das ERP-System übergeben. Damit stehen dem Konstrukteur alle Daten eines Modells an einem Ort zur Verfügung und er muss nicht in zwei Systemen suchen.

"Die Herausforderung für unsere Unternehmen liegt darin, die Anlagen, Maschinen und Fahrzeuge schnell und effektiv zu konstruieren. Zudem müssen die Daten und Informationen schnell und korrekt in der Arbeitsvorbereitung und der Fertigung vorliegen", so Richter. "Durch die Kopplung von SolidWorks CAD und SolidWorks Enterprise PDM mit unserem ERP-System AMS++ können wir heute Konstruktionsdaten sofort, effektiv und fehlerfrei aus dem 3D- an das ERP-System übergeben. Da alle zu einem 3D-Modell gehörenden Daten nur einmal eingegeben werden müssen, entfällt die manuelle Übertragung in das ERP-System und somit auch eine große Fehlerquelle."

Bevor die insgesamt zirka 35.000 Dateien aus der alten Datenbank in den neuen SolidWorks Enterprise PDM Vault importiert wurden, haben Richter und sein Team verschiedene Versuche mit einer Testdatenbank gefahren. Auch die Übergabe der Daten von SolidWorks Enterprise PDM an das ERP-System AMS++ wurde mittels verschiedener Testszenarien überprüft. Der finale Umstieg erfolgte anschließend reibungslos und die Mitarbeiter konnten sofort mit der neuen Datenbank arbeiten.

Seit dem Einsatz der SolidWorks 3D-CAD-Software wurden sowohl die Fehlerquote als auch die Durchlaufzeit in der Konstruktion in beiden Unternehmen deutlich verringert. Weitere Zeiteinsparungen kamen mit der Implementierung von SolidWorks Enterprise PDM, da beispielsweise mithilfe der Workflow-Funktionen die Wartezeit bei Freigabeprozessen minimiert werden konnte. Laut Richter ist der Workflow bei Heitling und Huning relativ einfach aufgebaut. Durch diese überschaubare Struktur werden Vorgehensweisen und Arbeitsabläufe im PDM-System auch für neue Kollegen verständlich dargestellt. Über die zentrale PDM-Datenbank können heute alle berechtigten Abteilungen wie die Projektierung, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Laserabteilung, Fertigung und Teile des Vertriebs auf die Konstruktionsdaten inklusive aller Norm- und Kaufteile zugreifen.

Die Beratung, Implementierung und Schulung führte der autorisierte SolidWorks Vertriebspartner SolidLine AG durch.

Die Huning Maschinenbau GmbH stellt Aufbereitungstechnik für kommunale und industrielle Schlämme, sowie Eintragssysteme & Aufbereitungssysteme für das Handling von Biomasse für Biogasanlagen her, und ist in diesem Bereich Marktführer. Die Heitling Fahrzeugbau GmbH & Co. KG stellt Silo-& Kippfahrzeuge nach Kundenwunsch mit technischen Sonderlösungen her und ist im oberen Mittelfeld am Markt anzusiedeln. Zur Firmengruppe gehören ferner die Heitling Anlagenbau sowie die Huning Umwelttechnik. Ein für die Branche optimaler Knowhow-Transfer ist zwischen allen Unternehmen der Gruppe gewährleistet. www.huning.de

SolidLine AG, das Beratungs- und Software-Haus in Deutschland, ist auf die Optimierung der Produktentwicklungsprozesse in der Fertigungsindustrie fokussiert. In den Branchen Maschinen-, Anlagen-, Werkzeug- und Formenbau, Medizintechnik, Konsumgüter und Industriedesign realisieren über 3.500 Kunden mit Leistungen der SolidLine nachhaltige Wettbewerbsvorteile durch bessere Produkte und effiziente Prozesse. Seit 1996 ist das Unternehmen mit 160 Mitarbeitern und dem Partner DS SolidWorks Corp. zum umsatzstärksten SolidWorks Reseller in Europa geworden. www.solidline.de

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