BWE-Landesverband Berlin/Brandenburg: 1. Parlamentarischer Abend der Regenerativwirtschaft ein voller Erfolg

(PresseBox) (Potsdam, ) Über 200 Teilnehmer aus Politik und Wirtschaft nahmen in Anwesenheit der brandenburgischen Umweltministerin Anita Tack gestern am 1. Parlamentarischen Abend der Regenerativwirtschaft im Inselhotel Hermannswerder teil. Ministerin Tack schloss sich dem Motto des Abends - "100% Erneuerbare Energien in Brandenburg sind möglich!" ohne wenn und aber an. Der weitere Ausbau der Erneuerbaren Energien im Land Brandenburg sei trotz aller bisherigen Erfolge unabdingbar, so die Ministerin. Die Kombination regenerativer Energien mache den Energiemix der Zukunft. Hybridkraftwerke, virtuelle Kraftwerke, Kraft-Wärme-Kopplung, Repowering, Wasserstoffspeicherung seien die Schlüsseltechnologien einer nachhaltigen, ökologischen und Zukunftsweisenden Energiewirtschaft im Energieland Brandenburg.

Der BWE-Landesvorsitzende Dietrich von Tengg-Kobligk betonte in seiner Rede die wachsende Bedeutung der Windenergie für die erneuerbare Zukunft Brandenburgs. "Brandenburg gehört schon heute im Bundesvergleich neben Sachsen-Anhalt sowie den Küstenländern Niedersachsen und Schleswig-Holstein zur Spitzengruppe. Im vergangenen Jahr 2009 wurden in Brandenburg über 400 Megawatt Windenergieleistung neu installiert - so viel wie in keinem anderen Bundesland. Der Wind erzeugt schon heute fast 40 Prozent des Strombedarfs."

Die Brandenburger Landesregierung hat mit der Energiestrategie 2020 ein klares Bekenntnis für den weiteren Ausbau der Windenergie abgegeben. So sieht die Regionalplanung des Landes vor, den für Windparks vorgesehenen Anteil an der Landesfläche von derzeit 1,3 auf zwei Prozent zu erhöhen. Das entspricht einer Fläche von 555 Quadratkilometern. Auf zwei Prozent der brandenburgischen Landesfläche sind mehr als 7.000 Megawatt installierte Windenergieleistung bis 2020 realistisch. "Damit stellt die Windenergie den Löwenanteil für 100% Erneuerbare Energien in Brandenburg", so Tengg-Kobligk in Hermannswerder. "Um diese Ziele zu erreichen, müssen wir die Bürgerinnen und Bürger beim Ausbau der Windenergie mitnehmen. Wir müssen vermitteln, dass die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen wirtschaftliches Wachstum in die Region holt, von dem alle profitieren werden."

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