Technology Review über Ölförderung in 2000 Meter Tiefe

Deutscher Roboter für die Tiefsee-Ölförderung
Das Titelbild der aktuellen Technology-Review-Ausgabe 3/2010 (PresseBox) (Hannover, ) 2015 könnte bereits ein Viertel des Offshore-Öls weltweit aus der Tiefsee gefördert werden, schätzen Experten von US-Ölkonzernen. Mit einem cleveren Unterwasser-Roboter will auch die deutsche Industrie in dieses Geschäft einsteigen, schreibt das Magazin Technology Review [2] in seiner März-Ausgabe.

Mit ISUP, dem "Integrated System for Underwater Production of Hydrocarbons", wollen deutsche Unternehmen wie die Firmen Aker Wirth, Bornemann, IMPaC sowie das Karlsruhe Institute of Technology (Kit) ihr Maschinenbau-Knowhow ins Ölgeschäft einbringen. Direkt auf dem Meeresgrund soll der Stahlkoloss ISUP Förderplattformen montieren und warten. Dazu hat das Konsortium einen Crawler entwickelt; ein Mehrzweck-Gerät, das mit einem ferngesteuerten Greifarm eine Förderplattform samt Pipeline- und Kabelanschlüssen aus verschiedenen Modulen zusammenstecken kann.

Verbunden ist der Crawler über eine Strom- und Daten transportierende "Nabelschnur"; anfangs mit einem Kran- oder Bohrschiff, später mit einer Leitstelle an Land. Über sie wird unter anderem der Greifarm gesteuert, der fünf Bewegungsachsen hat und über einen vollen Kreis schwenken kann. Ein Operator in der Leitstelle richtet ihn mittels Joystick und Tasten aus, während Kameras am Crawler ein Bild von der Unterwasser-Baustelle liefern.

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