Automobilzulieferer stehen vor Zäsur

Detecon Spotlight zur Zukunft des Automobilmarktes
(PresseBox) (Bonn/Eschborn, ) Alle Prozesse auf den Prüfstand und die IT konsequent ausforsten: Nur so bleiben Automobilzulieferer auch zukünftig wettbewerbsfähig. Zu diesem Ergebnis kommt das aktuelle Detecon-Spotlight "Business Transparency - Fahren mit Sicht".

Die Wirtschaftskrise hat die strukturellen Schwächen der Zulieferer in der Automobilindustrie aufgedeckt. Geoökonomisch verlagern sich zunehmend stagnierende Märkte aus Zentraleuropa und Nordamerika in Wachstumsmärkte wie Brasilien, Russland, Indien und China (BRIC). Schließlich stellen künftige Antriebskonzepte wie Hybrid, Elektronik und Wasserstoff gerade Zulieferer vor entwicklungstechnische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen. Das bisherige Modell der Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und Zulieferern wird dadurch in Frage gestellt. Geschäftsprozesse und die IT-Organisation vieler Zulieferer sind laut Spotlight auf diese Veränderungen jedoch unzureichend eingestellt.

Ein Hilfsmittel, diesen Wandel zu bewältigen, ist das Enterprise Architecture Management (EAM), empfehlen die Detecon-Berater. Indem EAM Geschäftsprozesse, Applikationen und IT-Infrastruktur eines Unternehmens abbildet, schafft es Transparenz und identifiziert wettbewerbsrelevante Kernfähigkeiten. Diese lassen sich folglich durch gezielte IT-Investitionen gezielt unterstützen. "Auf diese Weise erkennen Zulieferer umgehend redundante Prozesse oder verzichtbare Anwendungen und Elemente der Infrastruktur", sagt Claus Kaltenbrunner, Managing Consultant bei Detecon International.

Grundlage eines erfolgreichen EAM ist die Capability Map ("Landkarte des Leistungsvermögens"). Sie bildet die einzelnen Komponenten aus technischen Diensten und unternehmensrelevanten Prozessen in einem Überblick ab. Diese Prozesslandkarte dient Automobilzulieferern dann als Steuerinstrument. Sie hilft, den zunehmenden Informationsfluss zu bewältigen, mit dem die Unternehmen in den komplexen, weltweiten Produktionsnetzwerken konfrontiert sind. So sind sie in der Lage, trotz einer wachsenden Anzahl an Partnern, Systemen und Schnittstellen ihre Informations- und Logistikströme zu synchronisieren. Zudem lassen sich Daten zwischen Zulieferern und Herstellern sowie den internationalen Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsstätten leichter austauschen.

"Für Automobilzulieferer tun sich derzeit neue Märkte auf, zum Beispiel der Handel mit Komponenten für alternative Antriebskonzepte. Wer diese Chancen nutzen will, benötigt schlanke und flexibel steuerbare IT- und Geschäftsprozesse", betont Kaltenbrunner. "Hinzu kommen neue Märkte für Autozulieferer, die zum Teil außerhalb des Automobilsektors liegen. Auch diese lassen sich mithilfe von Capability Maps leichter identifizieren und erschließen."

Das Opinion Paper "Business Transparency - Fahren mit Sicht" von Detecon steht unter www.detecon.com/... kostenlos zum Download zur Verfügung.

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