Intralogistik: Mit Effizienz in die Zukunft

LogiMAT 2010 in Stuttgart
Intralogistik: Mit Effizienz in die Zukunft (PresseBox) (Stuttgart, ) 760 Aussteller aus 23 Ländern kommen zu Europas größter jährlich stattfindender Intralogistikmesse vom 2. bis 4. März 2010 nach Stuttgart. Auf einer Ausstellungsfläche von 52.000 m² erleben die Fachbesucher innovative Neuheiten und Präsentationen rund um Hebebühnen, Kräne, Förderbänder, Gabelstapler, Lagersysteme, Verpackungstechnik, Logistikmanagement und IT-Lösungen.

Auch in wirtschaftlich turbulenten Zeiten ist die LogiMAT 2010, 8. Internationale Fachmesse für Distribution, Material- und Infomationsfluss gefragt. Mit einem Plus von 3,5 Prozent steigert sich der Auslandsanteil der Aussteller auf 14,5 Prozent. Die positive Entwicklung der LogiMAT setzt sich in 2010 fort bei der Anzahl der Aussteller (+5,8 Prozent) und der belegten Nettofläche von 24.570 m² (+4,6 Prozent). Schwerpunkte in der Ausstellung bilden die Bereiche Förder- und Lagertechnik (37,6 Prozent), Software für Simulation, Lagersysteme und Bestandsmanagement (37,2 Prozent), Lager- und Betriebseinrichtungen (28,8 Prozent) sowie Kennzeichnung und Identifikation (26,3 Prozent). "Ich erwarte über 17.000 Fachbesucher aus Beschaffungs-, Lager-, Produktions- und Distributionslogistik", so Messeleiter Peter Kazander vom Veranstalter Euroexpo, München.

In 22 Fachforen und 63 Ausstellervorträgen diskutieren namhafte Branchenvertreter mit den Messebesuchern aktuelle Trends und Themen der Intralogistik. Vier Live-Präsentationen auf themenspezifischen Sonderflächen ergänzen das umfangreiche Rahmenprogramm der LogiMAT 2010. Die Vielzahl hochwertiger Fachinformationen ermöglicht den Teilnehmern, sich bei neuen Technologien und Strategien sowie den praktischen Aspekten der Intralogistik auf aktuellem Stand zu halten und für eine positive Geschäftsentwicklung ihres Unternehmens einzusetzen.

Drei Sieger des Preises "Bestes Produkt", die von einer unabhängigen Jury bestehend aus Wissenschaftlern und Journalisten in drei verschiedenen Kategorien ausgewählt wurden, werden am Abend des Eröffnungstages im Rahmen einer Feierstunde ausgezeichnet.

Die Märkte ändern sich

Nach wie vor sind die deutschen Hersteller in der High-Tech-Branche Intralogistik weltweit Technologieführer. Jedoch leiden viele Unternehmen unter den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise.

Insbesondere die deutschen Anbieter von automatisierter Lagertechnik und Flurförderfahrzeugen waren in 2009 von nie gekannten Auftrags- und Umsatzrückgängen, Preisverfall, Kurzarbeit und Entlassungen, Investitionsstau, Verdrängungswettbewerb und schrumpfenden Märkten betroffen.

Allein die Nachfrage nach Staplern ließ um 45 Prozent nach. Der Markt der Robotik und Automation büßte 34 Prozent des Vorjahresumsatzes ein und fiel mit rund 6 Milliarden Euro auf das Umsatzniveau des Jahres 2002 zurück.

Der Gesamtumsatz der deutschen Intralogistikanbieter ist laut des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) gegenüber dem Rekordjahr 2008 um 21 Prozent auf rund 17 Milliarden Euro zurückgegangen. Während im Auslandsgeschäft die Exporte nach Russland um 50 Prozent eingebrochen sind, importierte China 5 Prozent mehr Intralogistik aus Deutschland als im Vorjahr. Dafür ist die EU als größter Abnehmer deutscher Intralogistik um ein Drittel geschrumpft. Für das Jahr 2010 prognostizieren die Experten in Deutschland einen Umsatz von rund 14 Milliarden Euro und einen Personalabbau von derzeit 103.400 auf 100.000 Mitarbeiter.

Der Trend in diesen Märkten geht deshalb immer mehr zur Systemintegration, Internationalisierung und Marktkonzentration, um den roten Zahlen in der Bilanz des schwarzen Jahres 2009 zu trotzen. Vor allem setzen die Unternehmen auf Maßnahmen der Umstrukturierung, Prozessoptimierung sowie der besseren Kosten- und Energie-Effizienz durch intelligente Steuerungssysteme.

Innovationen bedeuten Wettbewerbsfähigkeit

Krise hin oder her. Experten gehen davon aus, dass trotz der aktuellen Konjunkturschwäche die Intralogistik eine der wachstumsstärksten Branchen in Europa bleiben wird. Vor allem Ideen und Innovationen spielen bei der Ausweitung des internationalen Geschäfts auch im Mittelstand eine große Rolle, so der VDMA.

Wie die vielen neuen, innovativen Produkte und Lösungen auf der LogiMAT 2010 beweisen, greift die Intralogistikbranche wieder an. Angesichts knapper werdender Ressourcen und einem wachsenden Umweltbewusstsein stehen z.B. Entwicklungen rund um die Dauerbrennerthemen "Green Logistics", "Auto-ID" und "Transportverpackung" hoch im Kurs.

Innovative Produkte und Anlagen helfen den Kunden, Kosten zu senken, die Produktivität zu steigern, die Service-Qualität zu verbessern und damit vor allem die Wettbewerbsfähigkeit für die Zukunft zu erhöhen.

"Wer die kostensparende Lösung für heute und gleichzeitig den Trend von morgen im Blick haben will, ist auf der Fachmesse LogiMAT 2010 genau richtig," betont Kazander. Sie biete den Intralogistikern die Plattform, um neues Business zu erschließen, bestehende Kontakte zu pflegen und gebündeltes Knowhow einzusammeln.

Die LogiMAT 2010 findet auf dem Gelände der neuen Landesmesse in Stuttgart statt. Die Fachmesse ist täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet. Ein Tages-Messeticket kostet 28 Euro inklusive Teilnahme am vielfältigen Rahmenprogramm. Im Preis enthalten ist außerdem der Messekatalog. Die Dauerkarte kostet 35 Euro.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.logimat-messe.de.

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