Wie Unternehmen im B2B der erfolgreiche Start ins Social Web gelingt

Markus Walter von Walter Visuelle PR gibt zehn Tipps für Einsteiger
10 Tipps erleichtern den erfolgreichen Start ins Social Web (PresseBox) (Wiesbaden, ) Wie gelingt Unternehmen, die auf Businessto-Business (B2B) ausgerichtet sind, der erfolgreiche Start ins Social Web?

PR- und Social-Media-Berater Markus Walter hat zehn Tipps zusammengestellt, die Unternehmen den Einstieg in Social-Networks erleichtern. "Social Media mag vielen als Hype erscheinen, bei dem man nicht mitmachen muss und der wieder abebbt. Aus Kommunikationssicht ist die aktive und authentische Teilnahme am Dialog aber eine Notwendigkeit, mit der man besser früh als spät beginnen sollte. Schon zum heutigen Zeitpunkt greifen viele PR- und Marketingmaßnahmen nicht mehr wie früher. Studien zeigen, dass sich immer mehr Entscheider online informieren und auch online ihre Kaufentscheidungen treffen. Hier heißt es für Anbieter, auf möglichst vielen Kanälen präsent zu sein und frühzeitig Erfahrungen zu sammeln. Gerade im Businessto-Business legen Kunden und andere Bezugsgruppen immer mehr Wert auf Networking und Austausch. Diesen Zug dürfen die Unternehmen nicht verpassen", betont Markus Walter.

1. Zielgruppe bestimmen

Wen wollen Sie über Social-Media-Kanäle erreichen? Bestandskunden, Interessenten, potenzielle Bewerber? Oder auch die Presse, Blogger und andere Multiplikatoren? Definieren Sie Ihre Zielgruppe und schauen Sie auch ruhig bei Mitbewerbern oder Partnern, wie und wo diese bereits erfolgreich präsent sind.

2. Kanäle prüfen

Dann gilt es zu prüfen, auf welchen Kanälen Sie präsent sein möchten und können. Dabei ist es wichtig zu beachten, dass für die Pflege von Social-Media-Accounts genügend Zeit eingeplant werden muss. Typische Einstiegskanäle für die Kommunikation sind Twitter, ein Corporate Blog und Facebook. Zudem kann es für viele Unternehmen interessant sein, Business-Communities wie XING mit Foren und Events intensiver als bisher zu nutzen. Es ist ratsam, zunächst nur in einigen wenigen Social Networks präsent zu sein und die Aktivitäten dann auszubauen, wenn man den zeitlichen Aufwand und die eigenen Möglichkeiten der Content-Generierung einschätzen kann.

3. Mitarbeiter und Kollegen gewinnen

Gewinnen Sie Mitstreiter für das Social-Media-Engagement! Social-Media-Aktivitäten sollten auf mehreren Schultern ruhen, damit kontinuierlich neuer Content entwickelt wird. Ganz wichtig: Auch die Geschäftsführung sollte frühzeitig eingebunden sein und für die Aktivitäten begeistert werden. Führungskräfte, die selbst bloggen und twittern, werden in den Social Networks oft besonders gerne gelesen und empfohlen.

4. Kommunikationsthemen definieren

Welche Themen wollen Sie kommunizieren, und welche sind auch relevant für Fans oder Follower? Welchen Nutzen können zum Beispiel Interessenten aus Ihren Beiträgen ziehen? Denken Sie dabei auch ruhig an Insider-Tipps und Tricks aus Ihrer Branche! Im Social Web geht es in erster Linie darum, Wissen und Erfahrungen zu teilen - Sie werden schnell sehen, dass von anderen Teilnehmern viel zurückkommt. Vermeiden sollten Sie dagegen platte Werbeparolen!

5. Themenplan generieren (auf mehreren Kanälen zeitgleich Themen abhandeln)

Definieren Sie eine Liste von Themen, sodass Ihnen nicht bereits nach kurzer Zeit das "Futter" für die jeweiligen Kanäle ausgeht. Planen Sie auch, zu welchem Zeitpunkt in welchen Medien (vielleicht parallel zur Pressearbeit sowie zu Marketing- und Vertriebsaktionen) spezielle Themen kommuniziert werden sollen.

6. Dialog anstreben

Richten Sie sich nicht nur darauf ein, dass es zu einem Dialog kommen kann, sondern forcieren Sie ihn. Social Media sind keine weiteren Push-Medien, wie man es von Zeitschriften her kennt, sondern in erster Linie Plattformen für den Dialog von Mensch zu Mensch. Daher ist es wichtig, interessante Personen zum Beispiel über Twitter zu kontaktieren, ihnen Fragen zu stellen oder auch mit Hinweisen "anzustuppsen" oder auch Kommentare in anderen Blogs zu hinterlassen, wenn das Thema passt.

7. Budgets

Planen Sie ein, welches Budget für Social-Media-Aktivitäten zur Verfügung steht. Die Anmeldung und Teilnahme in den Diensten ist zwar gratis, Kosten entstehen aber möglicherweise durch die Beauftragung einer PR-Agentur, Entwicklung von neuen Applikationen für die Webseite, die Pflege eines Social-Media-Newsrooms oder auch Video- und Foto-Produktionen.

8. Webseite aufmöbeln

Wenn ein Unternehmen im Social Web aktiv ist, muss dies auch auf der Homepage ersichtlich sein. Verlinken Sie daher auf der Startseite und im Newsroom zu allen Social-Media-Profilen! Binden Sie Twitter und das Corporate Blog ein, sodass die neuesten Beiträge schon auf Ihrer Startseite angeteasert werden!

9. Dialogpartner suchen

Gewinnen Sie Experten und Firmen aus Ihrem Netzwerk als Gesprächspartner in den Social Networks. Empfehlen Sie sich gegenseitig weiter, und nutzen Sie auch die Gelegenheit, sich gegenseitig vorzustellen - zum Beispiel mit Gastartikeln oder Interviews im Blog.

10. Monitoring

Legen Sie die Messkriterien für Ihre Social-Media-Aktivitäten fest. Wie viele Follower, Fans, Newsletter-Abonnenten wollen Sie in welchem Zeitraum gewinnen? Welche Feedbacks erwarten Sie? Wie sollen sich die Aktivitäten auf die Backlinks auf Ihre Webseite auswirken? Wie und wo wollen Sie erwähnt werden? Wie viel darf zum Beispiel ein Fan kosten?

Walter Visuelle PR ist im Social Web hier aktiv:
Blog: http://www.VisuellePR.de

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