HANNOVER MESSE 2009 zeigt Wirkung - Aussteller des Bereichs Industrial Automation blicken optimistisch in die Zukunft

HANNOVER MESSE 2010 (19. bis 23. April)
(PresseBox) (Hannover, ) .
- Leitmessen-Trio INTERKAMA+, Factory Automation und Industrial Building Automation behauptete sich in schwierigem Umfeld
- Aussteller freuen sich über große Internationalität und berichten von guter Stimmung und interessanten Perspektiven
- Top-Thema Energieeffizienz traf den Nerv der Zeit und zeigte Hightech- Lösungen für Umweltschutz und Kostenoptimierung

"Grundsätzlich kann man sagen, dass die allgemeine Stimmung ausgesprochen positiv ist und die HANNOVER MESSE 2009 ein Signal gesetzt hat." Matthias Goeke, geschäftsführender Gesellschafter der Goeke Technology Group, verweist auf den Schwung, den die meisten Aussteller aus den drei Leitmessen INTERKAMA+, Factory Automation und Industrial Building Automation mitgenommen haben: "Es bleibt festzuhalten, dass Wissenschaft und Technik sich nicht von widrigen wirtschaftlichen Verhältnissen aufhalten lassen."

Mehr als 75 Prozent der Besucher wollen investieren

Auf dem Messestand der Goeke Group, die mit dem "Titan" den stärksten Industrieroboter der Welt nach Hannover brachte, wurden zahlreiche Fachbesucher auf der Suche nach neuen Technologien und innovativen Entwicklungen für besondere Produktionsprozesse fündig. "Krönender Abschluss war der Besuch des Produktionsvorstands der Volkswagen AG, Prof. Dr. Jochem Heizmann, gemeinsam mit 22 Werkleitern und weiteren Spezialisten der weltweiten Produktionsstandorte", erinnert sich Goeke. "Sie besuchten den Messestand, um sich speziell über die Entwicklung der automatischen Radmontage im Fließbetrieb zu informieren, da zur Diskussion steht, dieses System weltweit als VW-Standard zu etablieren." Doch nicht nur deshalb zieht Goeke ein überaus positives Fazit: "Die HANNOVER MESSE 2009 - mit inhaltlich hochkarätigen Gesprächen - war für die Goeke Technology Group eine der interessantesten Messen der letzten Jahre. Gerade in schwierigen Zeiten ist es umso bedeutender, den wirtschaftlichen Turbulenzen mit besonderem Engagement zu begegnen."

Die wirtschaftlichen Herausforderungen entschlossen annehmen

Dieses von Goeke angesprochene besondere Engagement zeigte auch die Kawasaki Robotics GmbH, die ihren diesjährigen Auftritt auf der HANNOVER MESSE 2009 gegenüber den vergangenen Jahren sogar ausbaute - auch wenn dazu zunächst etwas Mut gehörte, wie Carsten Stumpf, Marketing Manager der Kawasaki Robotics GmbH, erzählt: "Die aktuelle Lage machte es nicht einfach, eine Entscheidung bezüglich eines großen Messeauftritts auf der HANNOVER MESSE 2009 zu treffen. Dennoch sind wir im direkten Dialog mit der Organisation der HANNOVER MESSE 2009 zu dem Entschluss gekommen, dass der 'Application Park' mit Fokus Mittelstand die richtige Strategie ist, um unsere Zielgruppen zu erreichen." Eine Strategie, die aufgegangen ist: "Applikationen unserer Systempartner mit der Präsentation neuer Robotermodelle aus dem Hause Kawasaki zu kombinieren - dieses Konzept, eingebunden in den 'Application Park', war ein voller Erfolg", so Stumpf. "Die Aktualität und Entwicklungsleistung unseres Unternehmens sowie unseren Glauben an eine positive Zukunft konnten wir hiermit unterstreichen. Wir waren in der Lage, uns auf ausgezeichnete Weise einem interessierten Fachpublikum zu präsentieren. Die Wichtigkeit der HANNOVER MESSE als Industriemesse bleibt für die Kawasaki Robotics GmbH unbenommen."

Technik zum Anfassen - der 'Application Park'

Kawasaki war nicht das einzige Unternehmen, das es verstand, die hervorragenden Möglichkeiten des im Zentrum der HANNOVER MESSE 2009 gelegenen 'Application Park' zu nutzen. In einem Umfeld, in dem die Messebesucher zunächst komplette Lösungen erleben und anschließend in den angrenzenden Ausstellungsbereichen einzelne Komponenten und Systeme im Detail prüfen können, trafen kluge Innovationen auf potenzielle Nutzer. Zu den vielen, die den 'Application Park' mit Leben füllten, gehörte auch Dr. Michael Werner von der Vereinigte Fachverlage GmbH: "Erstmals haben wir in Kooperation mit der Deutschen Messe AG und rund 20 Industriepartnern einen 'Application Park' zum Thema 'Industrielle Bildverarbeitung' zusammengestellt. Hier wurden am Beispiel von Modellautos viele verschiedene Technologien gezeigt, und die Besucher konnten 'ihr eigenes Auto' mit persönlicher Kühlergravur am Ende mitnehmen." Ein Angebot, das nicht nur von zahlreichen Autonarren, sondern vor allem von wichtigen Entscheidern der Branche genutzt wurde. "Die sehr gute Resonanz ermutigt uns, auf diesem Weg weiterzugehen und auch für 2010 in Absprache mit unseren Partnern ein vergleichbares Projekt umzusetzen", so Dr. Werner. "Mit dem Verlauf der diesjährigen HANNOVER MESSE sind wir sehr zufrieden."

Spektakulär - der Bereich Mobile Roboter & Autonome Systeme

Wie im vergangenen Jahr gehörte auch diesmal der Ausstellungsbereich Mobile Roboter & Autonome Systeme, der auf einzigartige Weise spektakuläre Vorführungen mit handfesten Informationen verknüpft, zu den Highlights der HANNOVER MESSE 2009. Dr. Günter Ullrich vom Forum-FTS, der Interessengemeinschaft für technisch Interessierte, die sich mit fahrerlosen Transportsystemen (FTS) beschäftigen, zeigte sich von den Möglichkeiten in Hannover begeistert: "Es war schon ein besonderes Erlebnis: In Halle 22 - da, wo die Roboter zu Hause sind - hätte man vor einigen Jahren noch keine FTS-Hersteller erwartet. Vor allem keinen Gemeinschaftsstand, auf dem so viele Wettbewerber gemeinsam die Fahne der FTS hochhalten." Dr. Ullrich verweist hier auf das weltweit wohl einmalige FTS-Ballett, das auf der HANNOVER MESSE 2009 Premiere feierte und von der Götting KG aus dem niedersächsischen Lehrte als Hersteller von Sensoren zur Spurführung von FTS organisiert wurde. "Götting hat für die Präsentation seiner Produkte und der seiner Mitaussteller eine einzigartige Idee entwickelt, um den Ruf der HANNOVER MESSE als Mekka der FTS-Welt neu zu begründen", so Geschäftsführer Hans-Hermann Götting. "Alle fahrerlosen Fahrzeuge waren Mitglieder eines 'Balletts'. Dabei wurden sie von einer Funkleitsteuerung kontrolliert. Die Bewegungsabläufe waren so koordiniert, dass sie trotz der engen Platzverhältnisse geordnet fuhren und dabei nicht kollidierten." Dass bei aller technischen Raffinesse mit dem FTS-Ballett in puncto Eleganz kein Bolschoi-Niveau erreicht wurde, versteht sich von selbst - wie Dr. Ullrich scherzhaft anmerkt: "Man hat sicher schon quirligere Ballett-Vorführungen gesehen..." Aber welche Primaballerina und welcher Primoballerino ist schon in der Lage, die schwere Arbeit zu verrichten, die normalerweise das Aufgabengebiet der FTS ist?!

Hoben ab zum Höhenflug: fliegende Roboter

Die Weiterentwicklung des innovativen Ausstellungskonzepts des Bereichs Mobile Roboter & Autonome Systeme machte es möglich: In diesem Jahr durfte jenseits der Standgrenzen im gesamten Ausstellungsbereich mit so genannten UAVs (Unmanned Air Vehicles) geflogen werden. Neben Bundeskanzlerin Angela Merkel, die bei ihrem Besuch der HANNOVER MESSE 2009 zeitweilig von einem fliegenden Roboter-Pinguin begleitet wurde, zeigten sich auch die zahlreichen Besucher aus dem In- und Ausland von den neuen Möglichkeiten auf dem Sektor der mobilen Roboter beeindruckt. "Die technische Entwicklung in der Informatik und bei den eingebetteten Systemen erlaubt es, die Autonomie technischer Systeme immer weiter zu erhöhen", erklärt Matthias Brucke, Bereichsleiter Business Development im OFFIS Institut für Informatik. Brucke brachte den autonomen Flugroboter "Guard" mit zur HANNOVER MESSE 2009, der künftig bei der Sicherung des maritimen Raums und der Küstenbereiche oder der überwachung kritischer Infrastrukturen für Verkehr und Energieversorgung und des urbanen Umfelds helfen könnte. Wie eng Science-Fiction und technische Realität beieinander liegen, zeigte die HANNOVER MESSE 2009 - die in allen Ausstellungsbereichen tiefe Einblicke in unsere Welt von morgen gewährte - besonders deutlich bei den Flugrobotern. Bruckes These: "Autonome Flugroboter werden in einigen Jahren sicher Bestandteil des zivilen Luftraums sein und in der Zukunft vielleicht sogar Aufgaben in der Logistik oder im Transport übernehmen."

Eine beeindruckende Bilanz

Unter dem gemeinsamen Dach der drei Leitmessen INTERKAMA+, Factory Automation und Industrial Building Automation repräsentierten 1.125 Aussteller den kompletten Weltmarkt der Industrieautomation. Das Top-Thema "Energieeffizienz in industriellen Prozessen" wurde dabei mit neuen Sensoren, Aktoren und Steuerungen für eine energie- und materialeffiziente Produktion zum Leben erweckt. Einen weiteren Schwerpunkt bildete die Bereitstellung von unterschiedlichen Funktionen durch eine gemeinsame Hardware, um die Virtualisierung der IT-Welt in den Unternehmen zu entwickeln. Auch RFID und auf GMS, UMTS, Bluetooth, ZigBee, WLAN und WirelessHART basierende Kommunikationstechnologien und lösungen riefen großes Interesse bei den Ausstellern hervor. "Die HANNOVER MESSE ist für Motorola zu einem jährlichen Fixtermin avanciert. Als größte Industriemesse der Welt bietet sie eine wertvolle Plattform, um Branchenexperten aus der Industrie unser Portfolio an spezifischen Kommunikationslösungen zielgerichtet zu präsentieren", lobt beispielsweise Alexander Burghardt, MSSI Vice President Central Europe & Russia, Motorola GmbH, das Konzept der HANNOVER MESSE 2009. "Insbesondere unsere funkbasierten Smart-Metering-Lösungen sowie unsere drahtlosen Videoübertragungslösungen für mobile Anwender haben bei den Fachbesuchern großen Anklang gefunden. Insgesamt können wir uns über zahlreiche interessante Neukontakte freuen und den Messeauftritt als rundum gelungen bezeichnen."

2010 wird Bewährtes mit Innovativem verbinden

Auch im kommenden Jahr wird die Industrial Automation Lösungen aus allen Teilbereichen der Automatisierung vorstellen und eine weltweit einzigartige Plattform für alle Disziplinen darstellen - von energieeffizienter Antriebstechnik bis zur präzisen Mess- und Regelungstechnik. Zudem feiern viele neue Ausstellungsbereiche Premiere, beispielsweise zum Thema "Industrial Embedded & PC". Hier wird gezeigt, wie immer leistungsfähigere Prozessoren den Einsatz von Embedded-PCs zur Steuerung komplexer Maschinen und Anlagen ermöglichen und als dezentrale Maschinensteuerung Systeme mit integrierter Sensor-Aktor-Verdrahtung zum Einsatz kommen. Embedded-PCs finden Anwendung in Produkten der Automobilindustrie, Verkehrstechnik, Produktions- und Fertigungstechnik, Gebäudeautomatisierung, Telekommunikation und mehr - und machen sie damit zu einem wichtigen Thema für die weltweit bedeutendste Industriemesse.

Weitere Infos unter: http://www.hannovermesse.de/...

über die HANNOVER MESSE

Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 19. bis 23. April 2010 in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2010 vereint neun Leitmessen an einem Ort: Industrial Automation, Energy, Power Plant Technology, MobiliTec, Digital Factory, Industrial Supply, CoilTechnica, MicroNanoTec sowie Research & Technology. Die zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2010 sind Industrieautomation, Energietechnologien, industrielle Zulieferung und Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Italien ist das Partnerland der HANNOVER MESSE 2010.

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Angelika Backes
TEMA Technologie Marketing AG
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