Comfort plus ist das Maß der Dinge

Hermann Grahm ist ein Solarexperte der ersten Stunde
(PresseBox) (Regensburg, ) In Kürnbach im Kraichgau führt der Installateur-, Blechner- und Heizungsbaumeister Hermann Grahm seinen Betrieb, den er schon in frühen Jahren nach dem Tod seiner Vaters weiterführen musste. Gemeinsam mit seinen Kindern baut er nur noch Heizungsanlagen mit erneuerbaren Energien

Schon zur Zeit der ersten Ölkrise, in den Jahren 1972/73, hat Hermann Grahm die Chancen der Solarenergie erkannt. Der Schock plötzlich in die Höhe schnellender Preise machte die Endlichkeit fossiler Energien plötzlich deutlich. Der gerade zum Meister des Blechner- und Installationshandwerks avancierte Juniorchef beschäftigte sich intensiv mit Solaranlagen zur Brauchwassseraufbereitung. Rund 3.000 Quadratmeter Kollektorfläche mit der entsprechenden Peripherie installierte er schon von 1974 bis 1976. In jener Zeit arbeitete er mit einem Schweizer Unternehmen zusammen. Dem Thema ist er seither treu geblieben, Grahm zählt zu den Pionieren der Solarthermie. Seitdem SONNENKRAFT in Deutschland aktiv ist, baut er auf Anlagen der Regensburger von denen er rundherum überzeugt ist.

Dabei stand der Betrieb 1964 schon vor dem Aus. Hermann Grahm senior hatte die Firma bereits 1931 gegründet und sich in der Sanitärinstallation einen Namen gemacht. 1964 starb er mit nur 56 Jahren, plötzlich war kein Meister mehr da. Grahm junior, der heutige Senior, war im dritten Lehrjahr.

Seine Mutter Mathilde Grahm übernahm die Leitung, eine Sondergenehmigung der Handwerkskammer Mannheim ermöglichte die Fortführung. Ein verwandter Handwerksmeister half aus. 1972 schließlich legte der Junior seine Prüfung zum Blechner- und Installateurmeister ab und übernahm das Unternehmen. Weil er Solaranlagen aufbaute, die auch zur Beheizung genutzt werden konnten, schob er auch noch die Meisterprüfung im Zentralheizungs- und Lüftungsbauer-Handwerk nach. Der Geschäftszweig Heizungsbau kam 1980 dazu.

Die Firmengeschichte ist vielschichtig, aus familiären und wirtschaftlichen Gründen wechselte die Geschäftsleitung mehrfach, immer aber blieb sie in der Familie. So war Günter Grahm von 1976 bis 1982 der Chef. Von 1982 bis 1994 führten die Brüder gemeinsam die Gesellschaft. 1995 stieg Tochter Cornelia mit ein, Betriebswirtin des Handwerks. Auch Sohn Johannes, wie sein Vater Meister des Sanitär-, Heizungs- und Blechnerhandwerks, entwickelt das Unternehmen mit. 2001 stieg Bruder Günter dann aus.

Geschickt wechselten die fleißigen Handwerker immer wieder die Ausrichtung, hoch qualifiziert konnten sie sich schnell umstellen. Im Zentrum standen stets Fachlichkeit und die Wünsche der Kunden. „Du musst was anderes machen als die Kollegen, immer gegen den Strom schwimmen“, hat Grahm einen Wahlspruch. Von Solar ging es über Heizung zur Dachgestaltung in Blech. Darüber gelangte der Betrieb wieder zu den Solaranlagen. Heute spielen Blecharbeiten wieder eine wichtige Rolle. Bei Bedachungen machen die Grahms aber nur noch Vorhaben in Verbindung mit Solarthermie-Anlagen. Aktuelles Projekt ist die Sauna auf einem Schwimmbad in Heilbronn, die mit Bleck verkleidet wird und wie ein Kieselstein aussehen soll.

Zweite Säule ist neben der Gebäude-Energieberatung der Heizungsbau. Seit drei Jahren heißt es: „Wir machen nur noch Holz und Solar, kein Öl mehr.“ Außer den Familienmitgliedern sind vier Mitarbeiter beschäftigt. Im Laufe der Jahre haben 36 Auszubildende ihren Abschluss gemacht. Bestens qualifiziert haben sich viele von ihnen selbständig gemacht oder haben sich zu Ingenieuren oder Technikern weiter gebildet.

Knapp 1.000 Anlagen hat Grahm in seiner Karriere schon installiert. Mit seiner jetzigen Betriebsgröße hat er ein Ziel: Jede Woche eine solarthermische Anlage mit Heizungsunterstützung, am liebsten eine SONNENKRAFT Comfort-Plus. Schon von Anfang ist er bei Sonnenkraft mit dabei. Sein Traum ist ein Beratungszentrum für umweltgerechte Themen, insbesondere rund um Heizung, Wasser, Wasserrückgewinnung, Regenwassernutzung und Badsanierung. Der Name also ist Programm: Grahm, umweltschonende Haustechnik. Zu den Zielen des heutigen Seniorchefs gehört auch die Ausführung von vielen energie- und umweltschonenden Heizungsanlagen „Zum Wohle unserer Erde“.

Eine davon ist das Wohnhaus der Familie Zoller in der Greinstraße in Kürnbach. Jürgen und Christine Zoller liefen die Nebenkosten irgendwann davon. Lange schon spielten sie mit dem Gedanken, sich die Sonnenenergie zu Nutze zu machen. Gemeinsam mit Grahm planten und realisierten sie eine SONNENKRAFT Comfort-Plus mit 15,57 Quadratmeter Kollektorfläche und einem 1.000-Liter-Speicher. Kombiniert wurde das System mit einer Pelletsheizung.

Seit März läuft die Anlage, an 60 Tagen mussten keine Pellets eingesetzt werden. Die 36.000 Euro-Investition wird sich schnell bezahlt machen. „Es lohnt sich, wenn ich Warmwasser ganz ohne Pellets bereiten kann“, schwärmt Zoller. Für sechs Personen reicht es in dem Haus.

Keine Anlage von der Stange, Grahm hat eine individuelle Lösung gemeinsam mit seinen Kunden entwickelt. Wahrscheinlich kommen die Zollers erst in über 30 Jahren wieder in den Betrieb. Denn so lange halten die ersten Solarsysteme bereits, die Hermann Grahm in den 70er-Jahren installierte.

Weitere Informationen zum Thema gibt es bei SONNENKRAFT in 93049 Regensburg. =SONNENKRAFT/BfC=

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