Co-Decision Technology auf der CeBIT 2010: Halle 7, Stand A10G

decider.track entschlüsselt und analysiert risikoreiche Aktivitäten im Finanz-, Sicherheits- und Verteidigungssektor
(PresseBox) (Hannover/Neuilly-sur-Seine, ) Co-Decision Technology zeigt auf der CeBIT 2010 eine Software zur Entscheidungsunterstützung der neuen Generation. decider.track erkennt, verknüpft und interpretiert im Cyberspace verteilte Informationen. Ziel dabei ist es, frühzeitig Irrationalitäten der Finanzmärkte, aber auch Cyber-Kriminalität und Terrorismus aufzuspüren, Zusammenhänge zu erkennen und bei Bedarf davor zu warnen. Aktuell wird ein erster Prototyp von Co-Decision Mensch-Maschine-Co-Entscheider entwickelt. Co-Decision ist in Zusammenarbeit mit UBIFRANCE, der Agentur zur Förderung französischer Unternehmen, auf der CeBIT. Auf dem französischen Pavillon in Halle 7, Stand A10G finden durchgehend Live-Vorführungen der neuen Technologie statt.

Die neuartige Business Intelligence-Software decider.track bildet Denkprozesse und Verhaltensweisen des menschlichen Gehirns nach. Die so geschaffenen "künstlichen Gehirne" unterstützen die Interpretation mathematischer Modelle bei der Risikoanalyse und machen diese genauer und schneller. Im Finanzwesen verfolgt und interpretiert decider.track beispielsweise Irrationalitäten der Märkte, Wahrnehmungsfehler, Investitionsmöglichkeiten, betrügerische oder hochgradig riskante Aktivitäten, die weltweite Auswirkungen auf das Risikopotenzial von Finanztransaktionen sowie finanzielle wie ökonomische Instabilitäten zeigen können. Gerade weil decider.track Risiken und Gefahren antizipiert, ist die Software in der aktuellen strukturellen Krise des Marktes ideal geeignet.

Ein realitätsnahes "Cyber Game" probt die Kontrolle der Finanzmärkte

Um die Wirksamkeit von decider.track zu demonstrieren, entwickelt Co-Decision zusammen mit potenziellen Kunden ein realitätsnahes "Cyber Game". Es simuliert das Entstehen von Finanzblasen sowie ökonomischen und politischen Krisen, etwa die Subprime-Krise oder die aktuellen Probleme in Griechenland. Der "Co-Decider Anti-Subprime" basiert auf der kognitiven Modellierung der Verhaltensweisen von Akteuren aus Wirtschaft und Politik bei einer herannahenden Krise. Im Kern dieser Simulation mit Namen "Cognito-Risk" wird sich eine Projektgruppe aus Finanzexperten, individuell und kollektiv die Alarmsignale vor Augen führen, die das Platzen einer Blase frühzeitig wahrnehmen lassen. Das umfasst auch "weiche" Signale, die vorausahnen lassen, dass die handelnden Personen das Risiko nicht erkennen oder bewusst oder unbewusst verneinen.

Im Live-Test des Projektes sollen mehrere Akteure mit unterschiedlichen Berufen und Blickwinkeln zusammenarbeiten, um ein System zu erstellen, das die Irrationalitäten menschlichen Handelns umgeht, sie offenlegt und operationalisiert. Daraus sollen dann neue Werkzeuge zur Analyse systemischer Risiken entwickelt werden.

"Durch eine Beteiligung an dieser "kognitiven Task Force" können Banken, Wirtschaftsfachleute, Finanzmarktregulierer und Trader von dem neuen Tool profitieren und einen Wettbewerbsvorteil gewinnen. Nicht außer Acht lassen sollte man dabei aber auch, dass dieses Spiel auch Spaß macht. Französische, amerikanische und asiatische Banken unterstützen uns, einige von ihnen beteiligen sich schon an der Task Force. Wir laden Finanzmarktteilnehmer und Trader aus anderen Ländern, speziell aus Deutschland, ein, sich ebenfalls zu beteiligen", so Dr. Martine Naillon, Geschäftsführerin von Co-Decision Technology.

Komplexe globale Risiken rechtzeitig erfassen

Die Komplexität der globalen Bedrohungen, seien sie finanzieller oder terroristischer Natur, erfordert neue kognitive Werkzeuge, die im Austausch mit Menschen funktionieren. In der Subprime-Krise, die im Sommer 2007 ausgebrochen ist, hatten einige Finanzmarktexperten schon im Frühjahr 2005 erste Alarmzeichen ausgemacht und waren sich Anfang 2007 dass die Krise kommen würde. Da aber die Interaktionen und Abhängigkeiten der Akteure komplex sind, ist die Entscheidungsfindung entsprechend schwierig. Ein Verfahren, mit der die kollektive Intelligenz rationalisiert werden kann, tut daher Not.

Jüngstes Beispiel für die Notwendigkeit dieses Ansatzes ist der in letzter Minute vereitelte Anschlagversuch beim Flug Amsterdam-Detroit. Auch wenn der CIA Warnungen vorgelegen haben, haben wieder einmal die Komplexität und die Fülle der Informationen dazu geführt, dass nicht rechtzeitig Gegenmaßnahmen eingeleitet wurden.

Mit decider.track können internationale Aufsichtsbehörden wie die USamerikanische Security and Exchange Commission (SEC), die Europäische Zentralbank, BAFIN in Deutschland und AMF in Frankreich für das Finanzwesen, aber auch INTERPOL und TRACFIN im Verteidigungssektor rechtzeitig Bedrohungen aufzeigen, ohne damit die Kontrollsysteme mit unbedeutenden Alarmen zu belasten.

Co-Decision Technology möchte ebenfalls die großen Kontrollinstanzen des globalen Finanzmarktes ansprechen. Dazu gehört das Forum für Finanzstabilität (FSB), dem die G20 neue Statuten gegeben haben, sowie die entsprechenden Strukturen, wie sie in Europa von der ECOFIN ins Leben gerufen wurden.

Co-Mining, ein neuer Ansatz im Mensch-Maschine-Dialog

decider.tracker verwendet Software-Agenten, um die verteilten Datenbanken zu verbinden und so Informationen aus unterschiedlichsten Quellen, die normalerweise nicht kompatibel sind, auszutauschen. Mit der Co-Mining-Technologie können Gerüchte oder frühzeitige Warnungen "cyber_tracker" auslösen, die auf einer globalen Ebene die ersten verdächtigen Informationen miteinander verknüpfen. So entsteht eine komplette Überwachungs- und Eskalationsroutine nach dem AWR-Prinzip: Alarm, Warning, Response. Die cyber_tracker-Agenten können Schlussfolgerungen aus den gefundenen Daten ziehen und Entscheidungen auf Grundlage der Informationen und Warnungen treffen.

Die von Co-Decision Technology entwickelte decider.track-Software basiert auf der weltweit patentierten Co-Mining-Technologie, die die bewussten und unbewussten Vorgänge im menschlichen Gehirn wie ein 'elektronischer Neurotransmitter' nachahmt. Die von Dr. Martine Naillon, Doktor der Mathematik und ausgewiesene Spezialistin für Kognitionswissenschaft, entwickelte Technologie bildet das menschliche Verhalten in Modellen ab, die die Grundlage für automatisierte Entscheidungssysteme bilden. Diese Modelle ergänzen die vorhandenen statistischen Risikoanalysemodelle.

"Diese Automaten vergleichen mathematische Analysen mit einer auf menschlichem Denken und Verhalten basierenden Interpretation. Der Unterschied ist, dass das System dies viel schneller als ein Mensch kann. Die Geschwindigkeit und Menge der Informationen, die weltweit zirkulieren, übersteigen die kognitiven Kapazitäten der Menschen, mathematische Modelle zu interpretieren. decider.track ist somit der erste "Mensch-Maschine Co-Entscheider", präzisiert Dr. Naillon.

Co-Decision Technology möchte auf der CeBIT seine neue Lösung Risikomanagern aus dem Finanzbereich, Sicherheits- und Verteidigungsbehörden sowie den Sicherheitsabteilungen von Unternehmen präsentieren. Zudem will das Unternehmen technologische, strategische und kommerzielle Partnerschaften mit internationalen Organisationen schließen.

Im Rahmen des CeBIT-Auftritts wird Co-Decision Technology am 4. März 2010 um 15:00 Uhr die cyber_tracking-Technologie auf der Demofläche am französischen Gemeinschaftsstand von UBIFRANCE in der Halle 7 Stand A 10K präsentieren.

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