Frühling - Blütezeit für Allergien

(PresseBox) (München, ) Laufende Nasen, juckende und tränende Augen sowie Niesattacken. Für Pollenallergiker ist das Alltag im Frühling. Die Gesundheitsexperten von TÜV SÜD geben Tipps, wie sich Betroffene, außer durch Medikamente, noch helfen können.

- Wenn auf das Auto nicht verzichtet werden kann, sollte es zumindest nicht unter einem Baum geparkt werden. Außerdem empfiehlt sich der Einbau eines Pollenfilters.
- Fenster sollten möglichst geschlossen bleiben. Gelüftet werden sollte, wenn die Pollenbelastung in der Luft sehr gering ist - entweder morgens und spät abends oder nach Regen.
- Die Wohnung sollte regelmäßig feucht gewischt werden und auch Staub wischen erfolgt besser nicht mit trockenen Staubtüchern.
- Staubfänger wie Teppiche, Gardinen oder Polstermöbel sollten vermieden werden.
- Für das Bett empfehlen sich Allergiker-Matratzen, -Kissen und -Decken.
- Eine Dusche und Haare waschen vor dem Schlafen entfernt Pollen, die sich tagsüber am Körper gesammelt haben.
- Auch Kleidung, die den Tag über getragen wurde, sollte in der Wohnung gewechselt werden. So wird vermieden, dass sich Pollen in der Wohnung ausbreiten.

Manchmal hängen Pollenallergien mit Lebensmittelallergien zusammen. Wer zum Beispiel auf Birke reagiert, hat oft auch nach dem Verzehr von Sellerie und Soja Beschwerden. Diese besondere Form der Lebensmittelallergie nennt sich Kreuzallergie. Das heißt: Eine Empfindlichkeit gegenüber einem bestimmten Allergieverursacher - zum Beispiel einer Gräserpolle - zieht eine Allergie auf einen anderen, botanisch ähnlichen Stoff - zum Beispiel in einem Lebensmittel - nach sich. Häufig entwickeln Birkenpollen-Allergiker eine Lebensmittelallergie gegenüber Kern- und Steinfrüchten. Oder jemand, der auf Vogelfedern allergisch ist, reagiert plötzlich auf Eigelb, wissen die Experten von TÜV SÜD und empfehlen die Zusammenarbeit mit einem Allergologen, um alle bestehenden Wege der Allergienvermeidung auszuloten. Das gilt nicht nur für eine möglichst genaue ärztliche Bestimmung der Kreuzallergene, sondern auch für Abhängigkeiten zur Saison. Beispielsweise gibt es Kreuzreaktionen, die das ganze Jahr über auftreten, und solche, die nur in der Pollensaison Beschwerden verursachen. In diesem Fall wäre eine aufwendige, vollständige Allergenvermeidung im Winter weniger sinnvoll.

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Heidi Atzler
Unternehmenskommunikation - MENSCH
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