Hessische Schulreform: Neuordnung war längst überfällig

(PresseBox) (Darmstadt, ) Die Hessische Landesregierung plant eine Umstrukturierung der Sekundarstufe I. Die Pläne sehen eine Mittelstufenschule vor, die sich an eine Aufbaustufe in den Klassen fünf bis sieben anschließt. Die Mittelstufenschule soll im praxisorientierten Teil auf den Hauptschulabschluss, im mittleren Bildungsgang auf den Realschulabschluss vorbereiten.

"Die Entscheidung der Landesregierung war längst überfällig", sagt Hanna Kind, Bildungsexpertin der IHK Darmstadt. Seit einem Jahr habe die Koalition über ein Konzept zur Zukunft der Hauptschule beraten und sich nun endlich zu einem politischen Kompromiss durchgerungen.

"Wir wollen hier nicht über die Schulstruktur diskutieren", sagt Kind weiter. Der Wirtschaft komme es vor allem darauf an, dass das Schulsystem "ausbildungsreife Jugendliche" in das Berufsleben entlasse.

Mit der vom Kultusministerium vorgesehenen engen Zusammenarbeit zwischen den neuen Mittelstufenschulen und beruflichen Schulen scheine das hessische Bildungssystem aber auf dem richtigen Weg zu sein. "Die neue Mittelstufenschule hat ihren Schwerpunkt in der Berufsorientierung, die die Ausbildungsreife der Jugendlichen stärkt und ihnen bessere berufliche Perspektiven eröffnen wird."

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