Erste Ergebnisse der Studie „Business Process Management”: Für die Mehrheit ist BPM Neuland.

Aktuelle Marktstudie der Trovarit AG und Pentadoc Radar ermittelt Status Quo und Marktentwicklung im Bereich BPM.
(PresseBox) (Aachen, ) • Rund 75 Prozent der Unternehmen setzen kein BPM-System ein
• Knapp ein Drittel der BPM-Anwender setzen Lösungen seit weniger als zwei Jahren
ein
• Verbesserte Prozesskontrolle und Transparenz sind Hauptmotivation für
BPM-Einführung
• Fehlende Ressourcen und Kompetenz sprechen gegen Einsatz von BPM-Lösungen

Es ist wahrlich kein neues Thema, und dennoch müsste Business Process Management (BPM) gerade jetzt in aller Munde sein. Streben doch besonders in Zeiten der Wirtschaftskrise so viele Unternehmen nach Prozessoptimierung und –effizienz. Aber wie ist der Status wirklich zu bewerten? In welchem Umfang werden professionelle BPM-Werkzeuge aktuell eingesetzt und wie sehen die zukünftigen Projektvorhaben für die Einführung eines BPM-Werkzeuges aus? Diesen und weiteren Fragen widmet sich eine aktuelle BPM-Marktstudie, die in Kooperation von Trovarit AG und der Pentadoc Radar durchgeführt wurde. Für die Ergebnisse der Umfrage konnten 157 verwertbare Fragebögen analysiert werden.

BPM ein noch recht junges Thema!

Schaut man auf den aktuellen Einsatz von BPM-Lösungen so stellt man fest, dass rund drei Viertel der Unternehmen noch keine BPM-Lösung im Einsatz hat. Selbst bei Anwender-Unternehmen, die bereits ein BPM im Einsatz haben, liegt die eigentliche Einführung von Business-Software zur Geschäftsprozessverwaltung noch gar nicht so lange zurück. So ist davon auszugehen, dass bei knapp einem Drittel der Anwender erst seit maximal zwei Jahren eine Lösung im Unternehmen eingesetzt wird. Weitere 40 % der Unternehmen nutzen BPM-Lösungen seit zwei bis fünf Jahren. Ein Indiz, das in vielen anderen Bereichen des Informationsmanagements auch oftmals für noch hohe Markt- und Entwicklungspotentiale spricht.

Fokus auf Prozesskontrolle und Transparenz

Blickt man auf die Beweggründe einer BPM Einführung, so stand vor allem eine bessere Prozesskontrolle und Transparenz (ca. 72 %) im Fokus. Aber auch eine Reduzierung des Bearbeitungsaufwandes, die Prozessbeschleunigung sowie die Prozesssicherheit galten als hauptsächliche Beweggründe. Eine Kostensenkung galt interessanterweise lediglich bei knapp 30 % der Befragten als Zielsetzung.

Fehlende Ressourcen und Kompetenz sprechen gegen BPM-Einsatz

Es ist festzustellen, dass BPM durchaus als ernstzunehmendes Geschäftsthema wahrgenommen wird. So sind lediglich 12 % der Befragten der Ansicht, BPM sei nur ein neues Modewort. Der Großteil der Befragten (ca. 48 %) sieht jedoch fehlende Ressourcen oder fehlende Kompetenz als Argument gegen den Einsatz einer BPM-Lösung.

Und so bleibt zu hoffen, dass der Anbietermarkt zumindest hinsichtlich des Nutzens von BPM zukünftig für mehr Transparenz sorgen wird.

Alle Ergebnisse wurden in einem Management Summary veröffentlicht. Dieses steht ab sofort unter www.trovarit.com zum Download bereit.

Hintergrundinformationen zu PENTADOC RADAR: Mit dem Geschäftsbereich PENTADOC Radar beliefert PENTADOC den deutschsprachigen ECM-Markt mit detaillierten Marktdaten – Marktresearches, Technologiestudien, Whitepapers, Benchmarks u.ä. Damit schließt PENTADOC Radar die Informationslücke der großen Research-Häuser im breiten Spektrum des ECM-Marktes. Der Fokus liegt dabei auf dem deutschsprachigen Raum.

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