Concentro Management analysiert die Perspektiven des Automobilhandels 2010

Die Studie "Abwrackprämie und was nun?" von Concentro zeigt Perspektiven des Automobilhandels in 2010 auf
(PresseBox) (München/Nürnberg, ) Die in München und Nürnberg ansässige mittelstandsorientierte Beratungsgesellschaft Concentro Management AG veröffentlicht die Ergebnisse der Studie "Abwrackprämie und was nun?" und hilft damit Entscheidern des Automobilhandels dabei, die Zeichen des Wandels richtig zu lesen.

2009 - Vom Krisen- zum Erfolgsjahr

Das vergangene Jahr 2009 startete als ausgewiesenes Krisenjahr für den Automobilhandel und endete überraschend als das erfolgreichste Jahr aller Zeiten. Mit 3,8 Mio. Pkw-Neuzulassungen stieg die Zahl der Neuzulassungen zum Vorjahr um ca. 24% und im Vergleich zum bisherigen Spitzenjahr 2006 um immer noch knapp 9%. Dieser Effekt lässt sich leicht auf die sogenannte Abwrackprämie zurückführen. Indes mehren sich die Zeichen, dass nach dem Wegfall der Prämie der Einbruch in 2010 umso gravierender auswirken wird.

Erste Anzeichen für einen deutlichen Rückgang

So gehen die deutschen Automobilhändler und Importeure davon aus, dass bis Ende 2010 16% der Arbeitsplätze im Handel und den Werkstätten wegfallen. Dies scheint kaum verwunderlich, sehen sich 74% der Händler nur befriedigend bis ungenügend auf eine erfolgreiche Bewältigung der Krise vorbereitet[1].

Concentro Management rechnet im laufenden Jahr mit 2,72 Mio. Neuzulassungen, was einem Rückgang von 29% gegenüber dem Vorjahr entspräche.

Erste Anzeichen für einen deutlichen Rückgang der Neuzulassungen sind die sehr schwachen Zulassungszahlen im Januar 2010, die 4,3% unter dem schon sehr schwachen Januar 2009 liegen[2].

Ein derartig massiver Absatzrückgang zieht als Konsequenz eine Verschärfung des Verdrängungswettbewerbs nach sich, der sich in entsprechend hohen Rabattniveaus und damit in weiter sinkenden Margen niederschlägt.

Dominierende Rollen für Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft

Nachdem die Margen beim Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen in der Vergangenheit zunehmend schrumpften, kommt dem Werkstatt- und Ersatzteilgeschäftmittlerweile eine dominierende Rolle zu. Zudem konnten besonders in letzten Jahren viele Händler durch den Vertrieb von Finanzdienstleistungen wie Versicherungen und Zusatzgarantien neue Umsatzquellen erschließen.

Seit dem Auslaufen der Abwrackprämie ist hinsichtlich der Umsätze mit älteren Gebrauchten wieder mit einer langsamen Erholung zu rechnen. Problematisch ist hierbei jedoch der enorme Verfall der Restwerte gebrauchter Fahrzeuge, der die Margen im Gebrauchtwagenhandel auch in 2010 stark beeinträchtigen wird.[3]

Deshalb erwartet Concentro vor allem bei Jahreswagen bzw. jungen Gebrauchten aufgrund hoher Rabatte für Neuwagen deutlich steigende Standzeiten.

"Das oft komplexe und vielschichtige Geschäftsmodell im Kfz-Gewerbe zeichnet sich, insbesondere in den Bereichen Unternehmensfinanzierung, durch einige branchenspezifische Besonderheiten aus. Daher ist es für eine nachhaltige Betreuung wirtschaftlich unter Druck stehender Unternehmen unabdingbar, zwei Kompetenzen zu vereinen - Branchenkenntnis und Fachkompetenz. Mit unserer Studie haben wir einen ersten Schritt gemacht, dem Automobilhandel neben Analysen auch Handlungsempfehlungen an die Hand zu geben, um auch 2010 erfolgreich zu bestehen, sagt Dr. Alexander Sasse, Vorstand und Partner bei Concentro Management.

Die komplette Studie samt Tabellen und Graphiken finden Sie zum Download unter: http://www.concentro.de/...

Die zweite Auflage des Concentro Turnaround Investment Guide 2010 ist unter http://www.concentro.de/... erhältlich.

[1] Graf Lambsdorff & Compagnie: "Automotive Perspektive 2010" (11/2009)
[2] VDIK: "Pkw-Markt mit dem schwächsten Zulassungsergebnis seit der Wiedervereinigung", Nachricht vom 02.02.2010
[3] EurotaxSchwacke: "Ruhe vor dem Sturm" (07/2009)

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