RFID Richtungserkennung jetzt unabhängig von Hardware möglich

Gerhard Gangl, Geschäftsführer von 7iD Technologies (PresseBox) (Graz, ) Die 7iD Technologies GmbH präsentierte auf der LogiMAT 2010 die erste Richtungserkennung, die völlig unabhängig von der Hardware funktioniert. Diese arbeitet mit dem eigens dafür entwickelten Softwarealgorithmus der 7iD universeller und kostengünstiger, als alle bisher üblichen Hardwarelösungen.

Die 7iD Technologies GmbH, Graz, einer der führenden RFID Komplettanbieter in Europa, hat die erste absolut hardwareunabhängige Lösung für die Richtungserkennung entwickelt. "Die Idee ist entstanden, weil uns die im Markt verfügbaren Hardware-Lösungen in der Anschaffung und in der Installation zu teuer waren", sagt Gerhard Gangl, Geschäftsführer der 7iD. "Deshalb haben wir einen Softwarealgorithmus entwickelt, der die Lesedaten von RFID Readern so auswertet, dass die Richtung erkennbar wird."

Diese innovative Lösung der 7iD funktioniert als reine Softwarevariante vollkommen unabhängig von der eingesetzten RFID-Hardware und benötigt entsprechend keine speziell für die Richtungserkennung ausgestatteten Reader oder Antennen. Der RFID Spezialist, der bereits neue Maßstäbe mit der ersten nach EPCglobal standardisierten Lösung für das RFID Container Management gesetzt hat, kann nun durch den Einsatz seiner Software mit allen marktüblichen Geräten auch die Richtung eines Gegenstandes bestimmen. Das reduziert die Investitionskosten, denn bereits vorhandene Hardware kann in vollem Umfang genutzt werden. Durch den Wegfall der Hardwarebeschränkungen sinken zudem Komplexität und Fehleranfälligkeit des RFID Systems, Service und Wartung für diese reine Softwarelösung sind kaum nötig.

Die Richtungserkennung der 7iD liefert aufgrund des feinen Tunings extrem stabile Ergebnisse, denn falschpositive Lesungen werden zusätzlich erkannt und selbst wenn ein Behälter unerwünscht unmittelbar im Lesebereich der Antennen liegt, wird dieser ausgefiltert. Erst wenn er das Gate tatsächlich passiert, wird die Richtung erkannt und als korrekte Lesung akzeptiert.

Der Aufbau eines solchen RFID Systems ist zugleich simpel: Schon zwei Antennen und ein Reader sind ausreichend - eine korrekte Richtungserkennung kann aber auch bei Gruppierung mehrerer Reader und diverser Antennen garantiert werden. Die Installation der Antennen ist sehr flexibel. Diese können auch Überkopf oder am Gate installiert werden. Eine fehlerfreie Richtungserkennung ist mit einem Tag noch bei 245 km/h möglich. Das ergab ein kürzlich durchgeführter Geschwindigkeitstest der 7iD. So wurden bei 245 km/h passive UHF Class 1 Gen 2 Transponder erfolgreich gelesen. Gangl freut sich über den Geschwindigkeitsrekord: "Die Testergebnisse zeigten zugleich, dass mit unseren Produkten noch weit höhere Geschwindigkeiten möglich sind. In der praktischen Anwendung im Container Management sind die bisher erzielten Ergebnisse aber völlig ausreichend."

Weitere Informationen unter www.7iD.com

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7iD Technologies GmbH
Janzgasse 4
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