Parlamentarischer Staatssekretär Burgbacher stellt erste Ergebnisse aus repräsentativer Untersuchung zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern auf der ITB vor

(PresseBox) (Berlin, ) Fast 40 Millionen Deutsche wandern und sind auf 370 Millionen Tagesausflügen unterwegs. 8,7 Millionen Urlauber wandern jährlich in Deutschland. Wanderer geben in Deutschland jährlich 7,5 Milliarden Euro für ihre Freizeitaktivität aus und machen sie damit zur Nummer 1. Rund 144.000 Arbeitsplätze hängen direkt vom Wandertourismus ab.

Wanderer schätzen das gut markierte, flächendeckende Wanderwegenetz in unserem Land und rund 83 Prozent der Wanderer fühlen sich nach einer Wanderung glücklich und zufrieden. Das sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum Freizeit- und Urlaubsmarkt Wandern, die der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und Beauftragte der Bundesregierung für Mittelstand und Tourismus, Ernst Burgbacher, gemeinsam mit dem Deutschen Wanderverband und dem Europäischen Tourismusinstitut an der Universität Trier (ETI) auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin vorgestellt hat.

Staatssekretär Burgbacher: "Die Studie zeigt uns deutlich, dass Wandern wenig kostet und viel bringt! Sie liefert den Touristikern in Deutschland die erforderlichen Zahlen, um bedarfsgerecht gut gekennzeichnete, gepflegte Wege und die dazu passende Infrastruktur zu schaffen. Nicht nur die ehrenamtlichen Mitglieder der Wandervereine sollten die Verantwortung für ein gepflegtes Wegenetz tragen - Natur geht uns alle an.
Deutschland bietet den Wandertouristen aus dem In- und Ausland Qualität mit seinen abwechslungsreichen Küsten, großen Wäldern, reizvollen Mittelgebirgen und den Alpen."

Der Freizeittourismus hat unter den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise weniger gelitten als andere Bereiche. Der Tourismus ist ein dynamischer Zweig der Dienstleistungswirtschaft und die Ergebnisse aus der Studie schaffen gute Voraussetzungen, das Image Deutschlands als Wanderdestination zu stärken und weiter zu entwickeln. Um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, bedarf es ständiger Investitionen in Qualität und Qualifikation.

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Jennifer von Rymon-Lipinski
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