Bundeswirtschaftsminister Brüderle: "Bürgschaften sind oft alternativlos für den Mittelstand"

Erste Ergebnisse der Evaluierung des Wirtschaftsfonds Deutschland liegen vor
(PresseBox) (Berlin, ) Seit Einrichtung des "Wirtschaftsfonds Deutschland" Anfang März 2009 haben über 7.000 kleine und mittlere Unternehmen eine Bürgschaft durch eine Bürgschaftsbank erhalten. Damit wurde ein Beitrag zur Sicherung von fast 130.000 Arbeitsplätzen geleistet. Das Bürgschaftsgeschäft wuchs unter dem "Wirtschaftsfonds Deutschland" um 20 Prozent. Das sind die zentralen Ergebnisse der jüngsten Evaluierung des Kredit- und Bürgschaftsprogramms der Bundesregierung (Wirtschaftsfonds Deutschland). Die Evaluierung fand in Form einer Online-Umfrage bei Kreditinstituten, Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern statt.

Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle: "Bürgschaften der Bürgschaftsbanken sind für viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Krise oft das einzige Instrument, um überhaupt einen Kredit zu erhalten. Nicht umsonst halten 90 Prozent der befragten Kammern und Kreditinstitute das aktuelle Angebot der Bürgschaftsbanken für 'wichtig' bis 'sehr wichtig' Ein Jahr nach Einrichtung des Wirtschaftsfonds Deutschland zeigt unsere Evaluierung bei den Bürgschaftsbanken, dass die Instrumente genau auf die Finanzierungsnöte des Mittelstands ausgerichtet sind. Bürgschaften setzen insbesondere bei denjenigen Unternehmen an, deren Rating sich verschlechtert hat und die nur über wenige Sicherheiten verfügen. Damit tragen sie gerade in Krisenzeiten zu einer stabilen Finanzierungssituation des Mittelstands bei."

Auch hat die Evaluierung gezeigt, dass das Potential des Bürgschaftsinstruments bei weitem noch nicht ausgeschöpft ist. Deshalb soll zum einen die Bekanntheit des Instruments gesteigert werden. Zum anderen sollen die Prozesse bei der Beantragung und Vergabe von Bürgschaften auf den Prüfstand kommen.

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Jennifer von Rymon-Lipinski
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