Forderungs- und Risikomanagement Tag 2010 in München - ein voller Erfolg

Mit über 80 Teilnehmern in München war der zweite Termin ausgebucht – Die Teilnehmer waren von den Vorträgen und Diskussionen begeistert
Auditorium des Forderungs- und Risikomanagement Tages in München (PresseBox) (Frankfurt am Main, ) Bereits den ersten Termin der Forderungs- und Risikomanagement Tage 2010 am 02. März 2010 in Hamburg hatten über 60 hochqualifizierte Teilnehmer von führenden Unternehmen des gesamten Norddeutschen Raums besucht. Einen noch größeren Zuspruch fand nun der Termin in München. Mit über 80 Teilnehmern war die Veranstaltung in München am 23. März 2010 ausgebucht. Das große branchenübergreifende Interesse am Thema Forderungs- und Risikomanagement, das die Teilnehmer aus namhaften mittleren und großen Unternehmen bekundeten, zeigt, wie wichtig erstklassige betriebswirtschaftliche Kernprozesse gerade in der aktuell turbulenten Großwetterlage für den Unternehmenserfolg sind. Die Aktualität des Themas bestimmte die Veranstaltung und die fundierten Vorträge und die spannenden Diskussionen hinterließen bei Teilnehmern und Ausstellern zufriedene Gesichter. Die Veranstaltungsreihe zeigt, dass die DEUTSCHE KONGRESS ein wichtiges Thema zur richtigen Zeit mit den Sponsoren und Partnern begleitet.

Top-Thema 2010 – Großer Zuspruch und hochklassige Vorträge

Getreu dem Motto der Veranstaltung, „Sicher durch die Krise – effizientes Forderungsmanagement in wirtschaftlich schwierigen Zeiten!“ standen Informationen zur Bonitätsprüfung und zu Inkassoprozessen auf der Tagungsordnung. Verantwortliche aus den Bereichen Accounting, Finanzen, Kreditmanagement, Debitorenmanagement, Risikomanagement und Scoring informierten sich über die aktuellen Herausforderungen im Risiko- und Forderungsmanagement, sowie über Schritte zu nachhaltigen Prozessverbesserungen. Dieter Lachenmaier, Berater und Vorstand der BER AG, führte gekonnt durch die Veranstaltung und wies in seinen Beiträgen speziell auf die aktuellen Herausforderungen in den Forderungsmanagementprozessen hin. Besonders die aktuellen wirtschaftlichen Turbulenzen und die ersten Reaktionen der Unternehmen zeigen, dass Forderungs- und Risikomanagement in vielen Branchen das Thema für 2010 und 2011 werden wird. Aktuell werden weniger als 25 % aller Rechnungen fristgerecht beglichen. Für 2010 ist mit einer weiteren Erhöhung der Außenstände zu rechnen. In der Bekämpfung dieses Trends schlummert riesiges Potenzial zur Sicherung des Geschäftserfolges.

Lösungen für die gewachsenen Herausforderungen

Am Vormittag stand daher die Effizienz von Forderungsmanagementprozessen im Vordergrund. Zunächst präsentierte Dr. Michael Sauter (Guardean GmbH), wie durch aktives Credit Management eine Balance zwischen Chancen und Risiken erzielt werden kann und wie sich wertorientierte Prozesse im Risikomanagement entlang des Kundenlebenszyklus gestalten lassen. Im anschließenden Beitrag zeigte Robert Meters (Prof. Schumann GmbH), wie Neukundenprüfung, Kundenmonitoring und Forderungsreporting schlank und zielgerichtet umgesetzt werden können. Im Anschluss an eine von den Teilnehmern, Ausstellern und Referenten zu regem Networking genutzten Kaffeepause erläuterte Michaela Wittmann (EOS Deutschland GmbH) deutlich, wie auch in Zeiten der Finanzkrise die gewachsenen Herausforderungen mit verschiedenen Inkassomethoden bewältigt werden können und welche wachsende Bedeutung dem Telefoninkasso dabei zukommt.

Nach dem ebenfalls zu Kontakten und Gesprächen in der begleitenden Fachausstellung einladenden Mittagessen gingen die Teilnehmer dann frisch gestärkt in die Nachmittags-Sessions. Zunächst zeigten Matthias Schweizer (infoscore Consumer Data GmbH) Möglichkeiten auf, mit modernen Analyseverfahren betrugsverdächtige Bestellprofile zu entdecken und das damit verbundene Risiko gezielt zu managen. Direkt im Anschluss berichtete Frank Poschmann (ABIT AG) über Möglichkeiten der Automatisierung bei der Bonitätsbeurteilung und ein fokussiertes Datenmanagement und zeigte den Teilnehmern praktische Beispiele für deren Nutzen.

Nach einem letzten Networking-Break standen zwei wichtige Themen auf der vielfältigen Agenda. Zunächst analysierte Ingo Hentschel (mr. net group GmbH & Co. KG) die Möglichkeiten, auch bei Kleinstforderungen noch effizientes Forderungsmanagement zu betreiben. Es wurde sehr deutlich, dass gerade in diesem Bereich ohne hohe Automatisierung keine Erfolge zu erwarten sind. Danach zeigte RA Mark Schilling, wie sich rechtliche Fallstricke im Forderungsmanagement vermeiden lassen und bot mit ihren Ausführungen zum europäischen Mahnbescheid eine internationale Perspektive, die viele Teilnehmer aufhorchen ließ.

Die abschließende, von Dieter Lachenmaier geleitete Diskussion zeigte, dass die Erfolgsstrategien im Forderungsmanagement stark von den konkreten Unternehmensbedingungen abhängen und dass vor allem die durchschnittliche Forderungshöhe und das Forderungsalter wichtige Faktoren für das Vorgehen gegenüber den Schuldnern darstellt. Sowohl im Bereich B-2-C wie auch B-2-B sind in hochkarätigen Vorträgen die aktuellen Entwicklungen und Fallstricke im Forderungs- und Risikomanagement diskutiert worden.

Die Verlosung des iPods am Ende des Tages verfolgten alle Teilnehmer gespannt. Gewinner des iPods war Herr Göttlinger von den Stadtwerken München. Nach der abschließenden Verlosung eines iPods konnten die Teilnehmer sicher sein, einen Tag mit vielen Anregungen, Beispielen und Lösungsansätzen erlebt zu haben, der zahlreiche Ansätze zu konkreten Verbesserungen in ihren jeweiligen Unternehmen bot.

Aufgrund der hohen Aktualität des Themas und des großen Zuspruch der Teilnehmer, Aussteller und Sponsoren ist bereits eine Folgeveranstaltung für den November 2010 geplant!

Nähere Informationen und das detaillierte Programm unter
www.for-risk.de

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Claudia Pomillo
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