SMA bestätigt vorläufige Zahlen und Rekordergebnis 2009

(PresseBox) (Niestetal, ) .
- Umsatz um 37 % auf 934 Mio. Euro gesteigert
- Operatives Ergebnis (EBIT) auf 228 Mio. Euro erhöht
- Erneut hochprofitabel mit EBIT-Marge von 24,4 %
- Ergebnis je Aktie auf 4,64 Euro verbessert
- Erhöhter Dividendenvorschlag von 1,30 Euro je Aktie für 2009
- Bestätigung der Umsatzprognose von 1,1 bis 1,3 Mrd. Euro für 2010

Die SMA Solar Technology AG (FWB: S92) legt heute den Konzernabschluss 2009 sowie den Einzelabschluss für die AG vor und bestätigt damit die am 23. Februar 2010 gemeldeten vorläufigen Zahlen.

SMA hat ihren Wachstums- und Erfolgskurs 2009 sehr erfolgreich fortgesetzt. In einem hochdynamischen Marktumfeld setzte SMA im Geschäftsjahr 2009 3,4 GW Wechselrichter-Leistung ab und erzielte damit im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um mehr als 50 % (Vj.: 2,2 GW). Unter Annahme einer 2009 weltweit installierten Photovoltaikleistung von 7 bis 8 GW konnte SMA den weltweiten Marktanteil im vergangenen Jahr auf über 40 % steigern (Vj.: ca. 38 %) und den Abstand zum Wettbewerb nochmals vergrößern. Ermöglicht hat dies die besondere Positionierung des Unternehmens: SMA ist Technologieführer auf dem Gebiet der Solar-Wechselrichter, hält ein Produktportfolio für alle Anwendungen, alle Leistungsklassen und alle Modultypen vor und profitiert von einem starken internationalen Vertriebs- und Servicenetz sowie einem einzigartigen Flexibilitätskonzept.

Der Konzernumsatz der SMA erhöhte sich im Geschäftsjahr 2009 um 37 % auf 934,3 Mio. Euro (Vj.: 681,6 Mio. Euro). Der Umsatz liegt damit oberhalb der Prognose von 850 bis 900 Mio. Euro, die der Vorstand im vierten Quartal 2009 ein zweites Mal angehoben hatte. Das Auslandsgeschäft ist 2009 aufgrund der internationalen Vertriebs- und Servicestrukturen um 25 % gewachsen und machte 38,4 % des Gesamtumsatzes aus.

Insbesondere der starke Preisverfall bei Solar-Modulen hatte im zweiten Halbjahr zu einem außergewöhnlichen Anstieg der deutschen Nachfrage geführt. SMA konnte 2009 die Jahreskapazität der Produktion am Standort Niestetal auf deutlich über 5 GW pro Jahr erhöhen. Allein im vierten Quartal setzte SMA 1.415 MW Wechselrichter-Leistung ab und dokumentierte damit die hohe Flexibilität.

SMA ist der einzige Wechselrichter-Hersteller weltweit, der seine Produktionskapazitäten mit Erfolg frühzeitig signifikant ausgebaut hat. SMA rechnet mit einem weiterhin starken Wachstum des weltweiten Photovoltaikmarktes. Daher erweitert das Unternehmen die Produktionskapazitäten seit einigen Monaten auf insgesamt 11 GW Jahreskapazität. Der Kapazitätsaufbau wird in Kürze abgeschlossen sein, so dass die 11 GW bereits im zweiten Quartal zur Verfügung stehen. Limitierender Faktor ist derzeit jedoch der Lieferengpass in der Halbleiterindustrie, deren Kapazitäten nicht in derselben Geschwindigkeit mitgewachsen sind. SMA erwartet aber, dass sich die Situation auf dem Markt für Halbleiterprodukte zu Beginn des zweiten Halbjahres entspannen wird. Dann wird SMA die geschaffenen zusätzlichen Kapazitäten voll nutzen können.

"SMA hat ihre Position als Technologie- und Weltmarktführer im internationalen Wettbewerb auf- und ausgebaut. Wir sind weltweit hervorragend aufgestellt und bedienen neben dem deutschen Markt eine Vielzahl an weiteren Märkten", erklärt Günther Cramer, Vorstandssprecher der SMA Solar Technology AG. "Daher werden wir zusammen mit unserer besonderen Flexibilitätsstrategie und dem konsequenten Ausbau unserer Produktionskapazitäten auch zukünftig flexibel auf alle Entwicklungen der dynamischen Photovoltaikmärkte reagieren können."

Der Vorstand stellt frühzeitig die Weichen für die erwartete global stark steigende Nachfrage. SMA plant für den Zeitraum 2010 bis 2012 Investitionen in Höhe von über 400 Mio. Euro für den Ausbau der Infrastruktur.

"Wir werden darüber hinaus allein in diesem Jahr etwa 80 Millionen Euro in den Bereich Forschung und Entwicklung investieren, um unsere Technologieführerschaft weiter ausbauen und den künftigen Anforderungen an die Wechselrichter gerecht werden zu können", so Cramer weiter. "Schon heute beschäftigen wir weit mehr als 400 Ingenieure, die permanent an der Verbesserung bestehender und der Entwicklung neuer Produkte arbeiten."

SMA erzielte im Geschäftsjahr 2009 ein EBIT von 228,4 Mio. Euro (Vj.: 167,4 Mio. Euro); die EBIT-Marge liegt mit 24,4 % auf dem Niveau des Vorjahres (Vj.: 24,6 %).

Vorstand und Aufsichtsrat der SMA schlagen der Hauptversammlung für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2009 die Ausschüttung einer um 30 % erhöhten Dividende von 1,30 Euro je Aktie vor (Vj.: 1,00 Euro je Aktie).

Der Konzernüberschuss erhöhte sich um rund 35 % auf 161,1 Mio. Euro (Vj.: 119,5 Mio. Euro). Bei der unveränderten Anzahl von 34,7 Mio. Aktien zum Bilanzstichtag 31.12.2009 liegt das Ergebnis je Aktie bei 4,64 Euro (Vj.: 3,44 Euro).

SMA reduzierte die Net Working Capital Quote zum Bilanzstichtag 31.12.2009 auf 10,6 % (31.12.2008: 11,4 %). Der Bestand an Liquiden Mitteln und Wertpapieren beträgt 365,0 Mio. Euro zum Bilanzstichtag 31.12.2009. Abzüglich der langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten ergibt sich ein Nettofinanzvermögen von 344,8 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken auf jetzt 56,7 % (31.12.2008: 59,8 %).

Die hohe Nachfrage nach Solar-Wechselrichtern von SMA hält auch im ersten Quartal an. Aufgrund der hervorragenden Geschäftsentwicklung rechnet SMA für das erste Quartal mit einem Konzernumsatz von 310 bis 330 Mio. Euro (Vj.: 86,7 Mio. Euro).

Für das Geschäftsjahr 2010 erwartet der Vorstand einen Umsatz zwischen 1,1 und 1,3 Mrd. Euro bei einer leicht rückläufigen EBIT-Marge zwischen 20 % und 23 %.

Der Geschäftsbericht 2009 für den SMA Konzern sowie der Einzelabschluss für die AG stehen auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit.

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