Studie von Common Sense Advisory: XML Content Management System SCHEMA ST4 punktet bei Inhaltsverwaltung und Prozessoptimierung

(PresseBox) (Nürnberg, ) US-Beratungshaus publiziert Studie zum Thema Global Content Management

Als einziges System für technische Dokumentationen aus Deutschland ist SCHEMA ST4 in der Studie „Global Content Management“ des US-Beratungshauses Common Sense Advisory berücksichtigt. Insgesamt wurden 16 verschiedene Lösungen – von Open Source-Produkten bis hin zu Komponenten-basierten Content Management Systemen (CCMS) – unter die Lupe genommen. SCHEMA ST4 überzeugte die Analysten unter anderem im Bereich der Inhaltsverwaltung. Hier belegte die Software gemeinsam mit EMC Documentum knapp hinter IBM FileNet den zweiten Platz. Die Studie beschäftigte sich mit vier zentralen Faktoren, die für ein erfolgreiches Global Content Management erforderlich sind. In der Kategorie mehrsprachige Content-Erstellung rangierte SCHEMA zusammen mit EMC Documentum an dritter Stelle, hinter DocZone und IBM FileNet.

Für international agierende Unternehmen sind Global Content Management-Strategien, also das Anpassen der Produktinformationen und der Firmendarstellung an den jeweiligen Zielmarkt, entscheidende Faktoren, um sich erfolgreich zu positionieren. Nach Einschätzung der Berater von Common Sense Advisory wurden allein in Deutschland im vergangenen Jahr mehr als eine Milliarde US-Dollar im Bereich der Sprachdienstleistungen ausgegeben. Mit ihrer Studie zum Thema Global Management stellen sie nun praktikable Lösungen vor und bewerten in diesem Kontext auch die gängigen Content Management Systeme. Als Anwendungsbereiche kristallisierten sich Web Content Management und Technical Content Management heraus.

Systemanforderung für globale Inhalte und Prozesse

Für die Erstellung von Inhalten und Texten kommt es beim Global Content Management darauf an, dass die Systeme das Erfassen der Inhalte sowie deren weitere Bearbeitung, Übersetzung und Verwaltung komfortabel unterstützen. Die Publikation der Texte in verschiedenen Sprachen – auch mit nicht-lateinischem Buchstabeninventar – sollte problemlos möglich sein. Übersetzungen und Lokalisierungen sind typischerweise in Workflows eingebunden, sodass der Austausch der Inhalte zwischen den Systemen reibungslos funktionieren muss. Dafür sorgen Datenstandards wie TMX oder XLIFF bzw. weitere Text-Standards wie beispielsweise DITA (Darwin Information Typing Architecture). In diesem Bereich belegte SCHEMA ST4 einen der vorderen Plätze mit 3,25 von 4,00 möglichen Punkten, gleich auf mit EMC Documentum und knapp hinter DocZone und IBM FileNet.
Besonders gut schnitt SCHEMA ST4 auch bei der Prozessunterstützung ab. Beim Vergleich der Systeme wurde untersucht, wie durchgängig die Workflows und wie einfach der Austausch von Projektdaten sowie die Anbindung an Sprachtechnologien sind. Hier rangiert SCHEMA lediglich 0,6 Punkte hinter dem Spitzenreiter.

Services und Support der Systemanbieter

Ein weiterer zentraler Aspekt der Studie waren die Services und der Support seitens der Anbieter. Bei der Lokalisierung der Software-Oberflächen und der Handbücher sowie bei der Kundenbetreuung und dem Technischen Support belegten im Rahmen der Bewertung der Dokumenten-orientierten Systeme die Global Player EMC Documentum und IBM FileNet die ersten beiden Plätze, dicht gefolgt von SCHEMA ST4.
Im Hinblick auf multiregionale Einsatzszenarien bleibt für SCHEMA noch das ein oder andere zu tun. „Wir sind gerade dabei, unsere Internationalisierungsstrategien umzusetzen“, kommentiert Stefan Freisler, Geschäftsführer und Marketingverantwortlicher der SCHEMA GmbH. „Für den englischsprachigen Raum sind wir bereits bestens gerüstet. In den USA ist SCHEMA ST4 beispielsweise im Einsatz bei Philips Healthcare.“

Künftige Entwicklungen beim Global Content Management

Wo geht die Reise hin? Keine IT-Lösung ist eine Insel, so die Berater von Common Sense Advisory. Das trifft insbesondere für Content Management Systeme zu, deren Inhalte und Texte in unterschiedlichen Abteilungen, teilweise auch unternehmensübergreifend genutzt werden können. Bei der Auswahl des Systems sei deshalb darauf zu achten, dass es leicht in die bestehende IT-Landschaft integriert werden kann. Vor allem sollte das System auch über Standardschnittstellen zu professionellen Translation Management Lösungen verfügen.
Von großer Bedeutung für die Zukunft ist auch die weitergehende Integration von Content Component Management in die Portfolios für Product Lifcycle Management, wie sie die klassischen DMS- und ERP-Hersteller inzwischen anbieten.


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