Neue IBM Power 7 Blades, Systems Software und Services senken IT-Kosten und machen den Weg frei für neue Workloads

POWER7 erreicht neuen Benchmark-Rekord und kann Softwarelizenzkosten um bis zu 80 Prozent senken
(PresseBox) (Stuttgart-Ehningen/Armonk, ) IBM (NYSE: IBM) hat heute neue Server, Services und Software vorgestellt, um den steigenden Kosten und der wachsenden Komplexität im Betrieb moderner Rechenzentren entgegenzuwirken. Die neuen Angebote unterstützen Kunden dabei, die Vorteile aus dem dreijährigen IBM Investment in Höhe von 3 Milliarden US-Dollar in Power7-Systeme zu ziehen, die insbesondere für neue Workloads wie leistungsfähige Realtime-Business-Analytics-Anwendungen geschaffen worden sind.

Die heutigen Ankündigungen betreffen neue Blade-Server mit POWER7-Technologie, aktuelle Systems Software, die den Einsatz neuer Workloads von Wochen auf Minuten verkürzt, und neue Services, um Systeme ferngesteuert zu implementieren und dabei die Installationskosten um bis zu 25 Prozent zu senken. Darüber hinaus hat IBM einige wichtige Benchmarkrekorde für eine Reihe von Workloads auf Basis von Power7-Technologie bekannt gegeben.

Neue Power7-Blades, Systems-Software und -Services: Verbesserte Leistung; reduzierte Rechenzentrumskosten

Mit vier, acht oder sechzehn Cores pro Blade bieten die neuen Blade-Server Kunden die gleiche POWER7-Technologie im Einsatz, wie sie in einigen der wichtigsten Rechenzentren der Welt eingesetzt wird. Auf Basis der IBM BladeCenter-Produktfamilie sind die POWER7basierten Blades PS700, 701 und 702 Express die derzeit leistungsfähigsten Blades für 64-Bit-Anwendungen. Auf Basis der innovativen Technologien des POWER7-Prozessors lassen sich die Leistung und Energieeffizienz von Blades optimieren. Dies führt dazu, daß beispielsweise das neue IBM BladeCenter PS702 Express eine um bis zu 225 Prozent bessere Leistung pro Blade erbringt als das Oracle Sun Blade T6340 und eine um bis zu 188 Prozent höhere Leistung als das HP Integrity BL860c Blade (1).

Neue IBM Systems Director Software hilft dabei, Compute-Ressourcen in virtualisierten Rechenzentrumsumgebungen variabler einzusetzen, um auf priorisierte Workloads fokussieren zu können. Mit dem IBM Systems Director 6.2 können neue Workloads in nur wenigen Minuten bereitgestellt werden, und Serververwaltungskosten können dabei um bis zu 21 Prozent reduziert werden. Eine neue Version des IBM Systems Director VM Control, der multiple virtualisierte und physische Systeme von einem zentralen Interface aus steuert, kann die Produktivität des eingesetzten Personals um bis zu 40 Prozent verbessern. Der IBM Active Energy Manager 4.3. überwacht und steuert den Energieverbrauch und kann die Verwaltungs- und Energiekosten um annähernd 30 Prozent senken, indem er Workloads zu weniger ausgelasteten Systemen verlagert, oder weniger priorisierte Workloads in Nicht-Spitzenzeiten verlagert. Weitere Informationen zu IBM Systems Director, VM Control und Active Energy Manager:www-03.ibm.com/systems/software/index.html

Die neuen Implementierungs- und Migrationsservices von IBM Global Technology Services stellen eine kostengünstigere Methode zur Installation und Implementierung von IBM Systemen dar - bis zu 25 Prozent Reduktion gegenüber den bisherigen Installationskosten werden möglich. Remote-Bereitstellung ermöglicht es IBM, schneller Projekte auszurüsten und ermöglicht Kunden einen schnelleren ROI. Die Remote-Services, die zunächst in USA und Kanada verfügbar sind und im Lauf des Jahres weltweit verfügbar werden, helfen Kunden bei der Optimierung der Systemleistung und der Reduktion der "Time to Value".

IBM hat heute auch ein neues Austauschprogramm vorgestellt, um den Umstieg auf POWER7-Technologie sofort möglich zu machen. IBM Global Financing bietet qualifizierten Kunden einen Umstieg auf POWER7-Systemen zu monatlichen Kosten an, die annähernd den Leasingraten gegenwärtiger POWER6-Systeme entsprechen. Das Programm bietet ebenso Optionen für Sideby-Side-Migrationen für bis zu 60 Tage mit praktisch keiner Downtime während des Upgrades. Weitere Informationen: www-03.ibm.com/financing/us/lifecycle/acquire/powerx.html

POWER7-Systeme setzen neue Benchmarking-Rekorde und können die Lizenzkosten um mehr als 80 Prozent reduzieren

Das IBM Power System 780 hat die Fähigkeit von POWER7 nachgewiesen, eine optimierte Leistung quer über eine umfassende Bandbreite von typischen Anwendungsworkloads bereitzustellen. Dies unterstreichen neue Rekordwerte in einigen der wichtigsten Branchen-Benchmarks.

Unter Einsatz lediglich eines Teils seiner Leistung wurde das 64-Core-Power-780-System zum ersten Server, der mehr als 1,2 Millionen Transaktionen/min auf acht Cores bewältigen konnte. Bei einem Preis-/Leistungsverhältnis von weniger als 70 US-Cent pro Transaktion/min setzt der Power 780 Server einen neuen Rekord in der Leistung pro Core - bis zu 4,6 mal besser als ein HP Superdome und bis zu 7,5 mal besser als ein Sun SPARC Enterprise T5440 Cluster mit Oracle RAC (2).

Im SAP-Umfeld unterstützt das Power System 780 bis zu 37.000 User auf 64 Cores . Das sind bis zu 16 Prozent mehr User als ein 256-Core-Sun Enterprise M9000 und bis zu 130 Prozent mehr User als ein 64-Core-Fujitsu-System mit Intel Xeon X7560-Chips (3).

Das Power System 780 konnte darüber hinaus besondere Leistungsqualitäten bei workloadoptimierten Aufgaben in drei wichtigen Industriestandard-Benchmarks nachweisen und zwar bei Java-, Integer- und HPC-Workloads. Dabei wurden zwischen der 1,8fachen und der dreifachen Leistung gegenüber allen bisherigen veröffentlichten Acht-Socket-Ergebnissen erreicht. (4).

Die eingebaute Virtualisierung der IBM Power Systeme ermöglicht es, virtuelle Maschinen bis zur vollen Kapazität des Systems zu skalieren - bis zu acht mal mehr als VMware. IBM Tests haben gezeigt, daß Kunden, die Virtualisierung einsetzen, um bis zu 65 Prozent mehr Leistung pro virtueller Maschine auf einem Power 750 System mit PowerVM erreichen können als mit einem ähnlich konfigurierten HP DL380 G6-System, das VMware einsetzt (5).

Diese Leistungsrekorde bei wichtigen Workloads in Kombination mit der Virtualisierungstechnologie bedeuten, daß Kunden mit der POWER-Plattform spürbare Kosteneinsparungen und Effizienzverbesserungen mit weniger Cores und weniger Energieverbrauch als bei anderen Systemen in ihren Rechenzentren erreichen können. Beispielsweise werden bis zu 87 Prozent weniger Cores als bei einem Sun SPARC Enterprise Cluster benötigt, um mehr als eine Million Transaktionen pro Minute zu erreichen. Dabei kann der Power 780 Server Datenbank-Lizenz- und Wartungskosten im Vergleich um bis zu 80 Prozent senken (6).

Neue Betriebssystem-Versionen und Entwicklertools

Die neue IBM AIX 6 Express Edition bietet Kunden eine neue, im Preis niedrigere AIX-Version speziell für mittelständische Betriebsumgebungen oder kleinere Workloads, die auf Low-End oder Blade-Systeme konsolidiert werden. Dabei werden bis zu vier Cores pro Image und 8 GB pro Core unterstützt. AIX 6 Express bietet die Zuverlässigkeit und Flexibilität von AIX zu geringeren Kosten als bisher möglich. AIX Express ergänzt die bisher vorhandenen AIX Standard- und Enterprise-Editionen.

Die neue IBM i7.1 Betriebssystemumgebung mit den typischen Eigenschaften der besonders hohen Integration, die bereits aus der AS/400-Welt bekannt ist, wurde speziell zur Nutzung der Workload-Optimierungseigenschaften von POWER7 entwickelt. Dabei werden jetzt auch SSD-Drives für eine optimale Leistung unterstützt. Der erweiterte Support für XML in DB2, der bereits integrierten Datenbank für IBM i, hilft Unternehmen beim Austausch von Informationen zwischen Kunden und Lieferanten. Ein neues Virtualisierungsfeature für PowerVM ermöglicht einfacheres Testen neuer Releases vor einem Software-Upgrade. Asynchrones geographisches Spiegeln der Betriebsumgebung mit PowerHA SystemMirror unterstützt Multi-Site-Clustering über größere Distanzen. Weitere Informationen: www.ibm.com/...

IBM Rational Developer für Power V7.6. stellt Nutzern von Power Systemen auf Basis von AIX eine moderne, Eclipsebasierte Entwicklungsumgebung bereit, die C/C++- und COBOL-Entwicklung unterstützt. Sie ist eng integriert mit Rational Team Concert für Power Systems zur Verbesserung des Anwendungslifecycle-Managements. IBM kündigt darüber hinaus Rational Compiler für C/C++ und Fortran an, die beide für POWER7 optimiert worden sind. Diese neue Umgebung kann die Leistung von Workloads um bis 30 Prozent steigern. Weitere Informationen: /www-01.ibm.com/software/rational/announce/power/

Weitere Informationen zu den neuen Systemen sowie ein spezieller IBM Webcast stehen unter der Seite www.ibm.com/systems bereit.

Weitere Informationen in der original US-Presseinformation oder unter www.ibm.com

Fotomaterial unter: http://www.flickr.com/...

(1) SPEC® and the benchmark names SPECrate®, SPECint®, and SPECjbb® are registered trademarks of the Standard Performance Evaluation Corporation. For the latest SPEC benchmark results, visit http://www.spec.org. All results are the best result posted at www.spec.org as of April 5, 2010 for the system indicated except for the IBM BladeCenter result which was submitted to SPEC as of April 13, 2010.

SPECint_rate 2006 results: IBM BladeCenter PS702 with 16 cores, two processor chips, and four threads per core had a peak result of 520. HP Integrity BL860c i2 with 8 cores, 2 processor chips and two threads per core had a peak result of 134. Sun Blade T6340 with 16 cores, two processor chips and eight threads per core had a peak result of 160.

SPECjbb2005 results: : IBM BladeCenter PS702 with 16 cores, two processor chips, and four threads per core running with 16 JVM instances had a result of 1,119,946 bops and 69,997 bops per JVM. Sun Blade T6340 with 16 cores, two processor chips and eight threads per core running with 16 JVM instances had a result of 388,456 bops and 24,279 bops per JVM.

(2) Transaction performance based on tpmC results as on 4/9/2010. Source: Transaction Processing Performance Council, www.tpc.org as of 4/9/10. IBM result submitted on 4/13/10. IBM Power 780 with 2 processor chips, 8 cores, 16 threads achieved 1,200,011 tpmC @ $.69 $/tpmC. Database was DB2 9.1 on AIX 6.1. System availability is 10/13/2010. tpmC per core is 150,001. HP Integrity Superdome with 64 processor chips, 128 cores, 256 threads achieved 4,092,799 tpmC @ $2.93 $/tpmC. Database was Oracle 10g on HP-UX 11i v3. System availability was 8/6/2007. tpmC per core is 31,975. Sun/Oracle T5440 cluster with 48 processor chips, 384 cores, 3,072 threads achieved 7,646,486 tpmC @ $2.36 $/tpmC. Database was Oracle 11g EE RAC on Solaris 10. System availability was 3/19/2010. tpmC per core is 19,913. IBM x3850 M2 with 4 processor chips, 16 cores, 16 threads achieved 516,752 tpmC @ $2.59 $/tpmC. Database was DB2 9.5 on Red Hat Enterprise Linux. System availability was 3/14/2008. tpmC per core is 32,297.

(3) IBM Power System 780, 8p / 64c / 256t, POWER7, 3.8 GHz, 1024 GB memory, 37,000 SD users, dialog resp.: 0.98s, line items/hour: 4,043,670, Dialog steps/hour: 12,131,000, SAPS: 202,180, DB time (dialog/ update):0.013s / 0.031s, CPU utilization: 99 Prozent, OS: AIX 6.1, DB2 9.7, cert# 2010013; SUN M9000, 64p / 256c / 512t, 1156 GB memory, 32,000 SD users, SPARC64 VII, 2.88 GHz, Solaris 10, Oracle 10g , cert# 2009046; Fujitsu 1800E, 8p / 64c / 128t, 512 GB memory, 16,000 SD users, Intel Xeon X7560, 2.26 GHz, Windows Server 2008 R2 DE, SQL Server 2008, cert#: 2010010. All results are 2tier, SAP EHP 4 for SAP ERP 6.0 (Unicode) and valid as of 4/1/2010.

All SAP Sales and Distribution 2tier benchmark results can be found at http://www.sap.com/...

(4) Best in class 8socket results: IBM Power 780 64core (3.86 GHz, 8 chips, 8 cores/chip,4 threads/core) SPECint_rate2006 result of 2,526; IBM Power 780 64core (3.86 GHz, 8 chips, 8 cores/chip,4 threads/core) SPECfp2006 result of 2,240; IBM Power 780 64core (8 chips, 128 threads) 3.86 GHz IBM Power 780 System running AIX V6.1 with a SPECjbb2005 result of 5,210,501 bops (81,414 bops/JVM).

Competitive 8socket results: SPECint_rate2006: Fujitsu PRIMEQUEST 1800E 64core (Intel Xeon X7560, 8 chips, 8 cores/chip, 2 threads/core) SPECint_rate2006 result of 1339; SPECfp_rate 2006: SGI Altix ICE 8200EX 32core (Intel Xeon X5570, 2.93 GHz, 8 chips, 4 cores/chip, 2 threads/core) SPECfp_rate2006 result of 742; SPECjbb2005: Hewlett-Packard Company, HP DL785 G6 achieved 1,984,616 bops (248,077 bops/JVM on a 480core system (8 chips, 48 threads).

SPEC and the benchmark names SPECrate, SPECint, and SPECjbb are registered trademarks of the Standard Performance Evaluation Corporation. Benchmark results stated reflect results published on www.spec.org (link resides outside ibm.com) as of April 8, 2010.

(5) "A Comparison of PowerVM and VMware Virtualization Performance", April 2010. White Paper available through www.ibm.com.

(6) Claim based on comparing an 8core Power 780 system vs. a cluster of two Sun SPARC Enteprise T5440 both of which are estimated to deliver over 1 million OLTP transactions per minute. For details on the comparison please go to: http://www-03.ibm.com/...

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