Ein Land im temporären Pavillon

Kanadische Regierung präsentierte Olympia-Thema mit kreativem Ausstellungskonzept – mobile Zeltlösung von Losberger
Der (PresseBox) (Bad Rappenau, ) Die olympischen Spiele in den Höhenzügen des kanadischen Bundesstaates British Columbia haben uns viele spannend-schöne Momente beschert, und die ganze Welt blickte auf Vancouver. Für die Winterolympiade 2010 ließ die kanadische Regierung mitten in der Stadt ein zweigeschossiges Losberger Zelt errichten, um zahlreichen Besuchern aber auch den Einheimischen das größte Land des nordamerikanischen Kontinents in seiner ganzen Weltoffenheit zu präsentieren. Bereits Mitte Dezember wurde mit der Errichtung des Doppelstock-Zeltes begonnen. Der Aufbau war durch die hohen Sicherheitskontrollen besonders schwierig. „Da das Zelt der höchsten Sicherheitsstufe unterlag, gab es immer wieder Verzögerungen beim Aufbau“, berichtet Vince Budetti vom Zeltvermieter PROEM Canada: „Es war das größte und schwierigste, was ich jemals in meinem ganzen Leben gemacht habe.“ Während der Zeit des Aufbaus wurde immer deutlicher, wie angespannt die Situation vor Ort ist: Bombensuchtrupps, Polizisten und gesperrte Straßenzüge prägten das Bild der kanadischen Winterstadt in dieser Phase und auch noch danach. „Das lag wohl daran, dass zahlreiche bedeutende Politiker während der Spiele erwartet wurden, die die Gelegenheit nutzten, auch den Regierungs-Pavillon zu besuchen“, so der kanadische Bauspezialist. Daneben war der Pavillon Treffpunkt für die kanadischen Sportler, Fans und Medienvertreter. Im zweiten Stock des Losberger Emporium wurden für solche Gelegenheiten deshalb verglaste Besprechungsräume integriert.

Überhaupt wurde das stimmungsvolle, temporäre Gebäude mit zahlreichen innovativen Elementen bestückt. Durch die aufwändige Gestaltung des gesamten Innenraums entstand sowohl ein futuristisches wie auch angenehmes Ambiente. Schwerpunktthema war die Ausstellung zur Geschichte der olympischen und paralympischen Spiele. Innerhalb dieser virtuellen Zeitreise wurden auch Wintersportgeräte der vergangenen 86 Jahre gezeigt. Eine hochwertige großformatige Bilderausstellung von Sportlern der bislang 21 kanadischen Winterolympiakader ergänzte das Programm. Weiterhin bestand für die Besucher die Möglichkeit, über große Bildschirme die einzelnen Wettkämpfe der Olympischen Spiele zu verfolgen. An interaktiven Angeboten wie Snowboard- und Eishockey-Simulatoren konnte man verschiedene Disziplinen selbst ausprobieren. Auch die Kleinsten kamen im kanadischen Haus nicht zu kurz. Neben der Möglichkeit zum Schlittschuhfahren gab es auch zahlreiche Kindershows. Um das Ganze behindertengerecht zu gestalten und die Verbindung zwischen erstem und zweitem Stock zu schaffen, wurde neben den Treppenaufgängen auch ein Aufzug integriert.

Neben dem beeindruckenden Zelt und seiner kreativen Raumkonzeption spielte auch die medientechnische Ausstattung samt Lichttechnik und elektronischer Umsetzung eine wichtige Rolle. Durch zahlreiche LED-Module in verschiedenen Segmenten und Farben entstand ein beeindruckendes Lichtermeer mit wechselnden Showprogrammen und -effekten. Durch die eingesetzten Glaselemente an der Längsseite des Losberger Zeltes konnte das Schauspiel auch von außen bewundert werden. Das technologisch innovative und hochwertige Gesamtbild des Pavillons rundeten verschiedene Designelemente im Außenbereich ab – vom zeltumspannenden Bogen als Zeichen der Weltoffenheit der Kanadier bis hin zum typischen Markenzeichen des Landes, dem Ahornblatt.

Der eintrittsfreie „Canada Pavilion“ öffnete noch einmal seine Türen während der paralympischen Spiele und wurde nach den Schlussfeierlichkeiten am 21. März in wenigen Tagen abgebaut. Die Zeltelemente stehen nun wieder für zahlreiche andere große temporäre Eventeinsätze zur Verfügung.

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Losberger GmbH, Gottlieb-Daimler-Ring 14
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