Neofonie – ein deutscher Ikarus?

(PresseBox) (Berlin, ) Mit Fireball, der ersten deutschen Suchmaschine, setzten die Gründer der Neofonie gleich zu Beginn ihrer Firmengeschichte starke Zeichen. Ohne VC-Kapital aber mit einem starken Partner - Gruner + Jahr - im Rücken, verließen Nurhan Yildirim, Oli Kai Paulus und Helmut Oertel den Elfenbeinturm TU Berlin und gründeten 1998 mit 51.000 DM unter dem Namen Infonie ihre erste GmbH, die sich dann wenige Jahre später zur heutigen Neofonie wandelte. Seither ist die Ausgründung aus der TU Berlin für Politik und Wirtschaft der Stoff, der sich besonders gut eignet als Fallbeispiel einer erfolgreichen deutschen Firmengründung im Bereich der Informationstechnologie.

Da der Ehrgeiz der Gründer im Bereich der Suchmaschinenentwicklung in Deutschland und Europa eine besondere Rolle zu spielen, nie verloren ging und sich auch auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter übertrug, gehört Neofonie heute zu den führenden Anbietern innovativer Technologien und konvergenter Anwendungen mit Schwerpunkt auf den Bereichen Suche, Social Media und mobile Applikationen. Diese Leistung drückt sich in der soliden Entwicklung der Mitarbeiterzahlen auf heute 170 und der Anerkennung in Form von zahlreichen Preisen und Auszeichnungen aus. So ist Neofonie 2010 einer der Preisträger im Rahmen des Wettbewerbs „365 Orte im Land der Ideen“. Der Wettbewerb, dessen Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler ist, „betont die Stärken des Standortes Deutschland und spiegelt wesentliche Eigenschaften der Deutschen wider: Einfallsreichtum, schöpferische Leidenschaft und visionäres Denken.“ Neofonie erhielt diese Auszeichnung für die semantische Navigationssuche „Wikipedia_Faceted-Search“.

Neofonie wäre nicht Neofonie, wenn nun der Stilstand einträte. Nein, dieser Zustand tritt wahrlich nicht ein: Mit dem jüngst vorgestellten WePad greift Neofonie endgültig nach den Sternen und kommt dabei in der Sprache der Poesie der Sonne und den Göttern empfindlich nah. WePad, über facebook seit geraumer Zeit kommuniziert und am 12. April 2010 den Medien vorgestellt, hat eine hohe Ähnlichkeit mit dem iPad doch es ist aus der entgegengesetzten Welt, es läuft unter dem Betriebssystem Google Android. Doch statt hoher Anerkennung für die Leistung und den Mut die übermächtige Konkurrenz herauszufordern, zog Neofonie aufgrund eigner Patzer bei der Präsentation viel Häme auf sich.

Nun ist auch Neofonie angekommen in der Achterbahn des Lebens. Doch weil Helmut Hoffer von Ankerkshoffen (vormals Oertel) sich die Lage nicht schön redet, sondern aktiv bleibt und einen klaren Plan für die nächsten Schritte bei der Markteinführungen des WePad hat, lässt er sich von den Misanthropen rechts und links des Wegs nicht entmutigen. Hinzu kommt, dass er die starken Partner von einst auch jetzt an seiner Seite weiß. Will jetzt noch jemand ernsthaft fragen, ob Neofonie wegen des unverschämten Griffes nach der Sonne und den Sternen die tödlichen Strafen der Götter auf sich zieht. Vorsicht. Mit einem Stern schmückt sich Neofonie bereits: neofonie*

Weitere Infos: http://www.neofonie.de und

Offenlegung: Neofonie ist Gründungsmitglied des xmlcity:berlin e. V. dem heutigen Xinnovations e. V. Neofonie ist ein starker Partner der Xinnovations, der alljährlichen Konferenz für netzbasierte Informationstechnologien an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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