Griechenland: Nachfrage nach abgepackten Standardbackwaren steigt kontinuierlich

Eine kontinuierlich steigende Nachfrage kann der Markt für abgepackte Standardbackwaren in Griechenland in den letzten Jahren verzeichnen.
(PresseBox) (München, ) Eine kontinuierlich steigende Nachfrage kann der Markt für abgepackte Standardbackwaren in Griechenland in den letzten Jahren verzeichnen. Dies liegt nicht zuletzt an der zunehmenden Präferenz der Verbraucher für Supermarkteinkäufe. Die Nachfrage wird fast ausschließlich durch die Inlandsproduktion gedeckt, wobei innerhalb der Branche starke Konkurrenz herrscht. Tatsache ist jedoch, dass einige große Unternehmen den Markt dominieren, die über ein hoch entwickeltes Verteilernetz und moderne Herstellungsanlagen verfügen, mithilfe derer sie qualitativ hochwertige Produkte in relativ großer Auswahl und zu wettbewerbsfähigen Preisen anbieten können. Die kleineren Unternehmen der Branche sind hauptsächlich von lokaler Bedeutung.

Speziell auf dem Markt für industriell hergestellte Backwaren konnte, laut Icap-Gruppe im Zeitraum von 1995-2008 ein durchschnittlicher Jahresanstieg von 5,6 % beobachtet werden. Der Löwenanteil hierbei entfiel für das Jahr 2008 mit 61 % des Gesamtangebots auf Toastbrot. Hierauf folgten Brote in Form von Rundbroten und Halbkilobroten (26 %), während Hamburger- und Sandwichbrötchen sowie Brot nach deutscher Art 6 % bzw. 7 % Marktanteil erreichten.

Was die sonstigen, in der Kategorie industriell hergestellte Backwaren erfassten Sorten betrifft, so bewegte sich der Verbrauch von Zwieback im vorgenannten Zeitraum unterschiedlich stark, während der Konsum von getrocknetem Brot nach schwedischer Art um durchschnittlich 6 % jährlich abnahm. Demgegenüber stieg der Konsum von getrocknetem Brot nach traditioneller (griechischer) Art sowie der von abgepackten Brotstangen.

Aus der finanzwirtschaftlichen Analyse sowie der Gruppenbilanz von zehn Unternehmen der Branche für 2007-2008 geht hervor, dass die Verkäufe im konkreten Zeitraum um 20,2 % stiegen, der Bruttogewinn um 24,26 % und der Gewinn EBITDA um 11 %. Aufgrund der gestiegenen finanzwirtschaftlichen Belastungen, der Betriebskosten sowie der sonstigen Kosten fiel das Gesamtergebnis dennoch schlechter aus und die Verluste stiegen an.

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