Studie: Nur ein Drittel der Entscheider halten die Informationspolitik ihrer IT für effektiv

Eine weltweite Studie im Auftrag von Compuware untersucht den Einfluss des Internets auf die Servicequalität kritischer Geschäftsprozesse
(PresseBox) (Neu-Isenburg, ) Nur ein Drittel der Entscheider in Unternehmen fühlt sich von ihrer IT-Abteilung bezüglich des Einflusses, den das Internet auf die Servicequalität kritischer Geschäftsprozesse hat, gut informiert. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen Studie von IDC, die im Auftrag von Compuware in Brasilien, Deutschland, England, Frankreich, Kanada und den USA durchgeführt wurde. Bei der Befragung ging es um die Veränderungen, die durch den Einsatz des Internets sowie die Zunahme von Smartphones in der Geschäftswelt stattfinden.

Die Studie unter dem Titel "Optimierung der Performance von webbasierten Business Services: Eine globale Studie der Geschäftsprioritäten" belegt, dass das Internet das Handeln von Unternehmen verändert. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Führungskräfte stärker auf die Performance und Verfügbarkeit ihrer internetbasierten Geschäftsaktivitäten achten. Laut der Umfrage scheitert die IT oft daran, den Führungskräften die nötigen Informationen bezüglich des aktuellen Zustandes dieser "entgrenzten" Anwendungen sowie dessen Einfluss auf den Geschäftsbetrieb aufzuzeigen. Dadurch können die Entscheider bei zeitkritischen Entscheidungen im Bereich Personal, Kundenservice und Problembewältigung nicht optimal reagieren.

Die Hauptergebnisse der Umfrage unter 474 Geschäfts- und IT-Entscheidern weltweit sind:

- Die Mehrheit der Unternehmen nutzt das Internet derzeit für Marketing/Werbung, Personalbeschaffung/Einstellungen, Kundenservice, Personalwesen für Mitarbeiter, Vertrieb/CRM, Kollaboration und Online-Rechnungen. Für 2012 wird von den Befragten ein wesentlich stärkerer Nutzen des Internets für die Steigerung der Umsätze gesehen.

- Die Geschäftsentscheider wollen Informationen über die Endto-End Performance der kritischen Services, aber nur 36 Prozent überprüfen regelmäßig die Reports zur Performance und Verfügbarkeit. Als Hauptursache für die geringe Relevanz dieser Berichte führen die Entscheider komplizierte Dokumente oder mangelnde Informationen in den Unterlagen auf.

- Bis 2012 erwarten 78 Prozent der Entscheider, dass ihre Unternehmen einen intensiven Smartphone-Einsatz für ihre internetbasierten Geschäftsaktivitäten haben werden.

- Nur 31 Prozent der Entscheider glauben, dass ihre IT-Abteilung ausreichend transparent kommuniziert, damit die Geschäftsverantwortlichen den Einfluss, die Risiken und die Möglichkeiten bezüglich der Auswirkungen von Internet und Smartphones auf das Unternehmen verstehen.

- Die am meisten geäußerte IT-Priorität für die nächsten zwei Jahre ist die Bereitstellung einer besseren Echtzeit-Einsicht in die Endto-End Performance für internetbasierte Aktivitäten.

"In dem Maße wie der Nutzen des Internets wächst, um geschäftskritische Aktivitäten zu ermöglichen, brauchen die Geschäftsentscheider einen besseren Einblick und Daten über die Performance, Verfügbarkeit und den Zustand der Dienste," sagt Mary Johnston Turner, Research Direktor bei IDC. "Die Studienergebnisse zeigen eindeutig, dass die Geschäftsentscheider auf ihre IT-Verantwortlichen setzen, die ihnen einen klaren Bezug für das Unternehmen und Daten zur Endto-End Performance liefern sollen. CIOs und IT Performance Monitoring-Teams müssen in Werkzeuge und Prozesse investieren, um die Endto-End-Verfügbarkeit vom Rechenzentrum bis in das Internet zu ermöglichen. Dabei muss auch gewährleistet werden, dass sowohl der Nutzen als auch der Bezug der Informationen für den Geschäftsbereich den Firmenentscheidern deutlich wird."

Kontakt

Dynatrace GmbH
Konrad-Zuse-Platz 8
D-81829 München
Funda Akin
Hotwire
Mareike Jacobshagen
Compuware GmbH, Neu-Isenburg
Presse
Social Media