Ausbildungsmarkt in der Region ist stabil

IHK informiert zum "IHK-Tag der Ausbildung" am 21. Juni / Start in die heiße Phase des Ausbildungsmarktes
IHK-Tag der Ausbildung (PresseBox) (Bonn, ) Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt Bonn/Rhein-Sieg entwickelt sich erfreulich positiv. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg verzeichnete zum 31. Mai 2010 1.335 neu eingetragene Ausbildungsverträge. "Mit einer Steigerung von über vier Prozent zum Vorjahreszeitpunkt sind wir sehr gut in das Ausbildungsjahr gestartet. Finanz- und Wirtschaftskrise scheinen sich nicht nachhaltig auf den Ausbildungsmarkt in der Region Bonn/Rhein-Sieg auszuwirken - Fachkräfte werden nach wie vor benötigt und gesucht", erläuterte Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, in einem Pressegespräch zum bundesweiten "IHK-Tag der Ausbildung" am 21. Juni. Es sei aber noch zu früh, um Entwarnung zu geben. Deshalb ruft die IHK alle Unternehmen auf in ihrer Ausbildungsbereitschaft nicht nachzulassen und hat über 12.000 Unternehmen direkt angeschrieben.

Die IHK bietet den Unternehmen, die kurz vor Ausbildungsbeginn noch ihre Ausbildungsplätze besetzen wollen, auch in diesem Jahr wieder eine besondere "Last-Minute-Unterstützung" an: Sie können ihre Ausbildungsplätze bis 28. August bei der IHK-Ausbildungshotline melden (Telefon: 0228 2284 444). Die IHK hat ferner ihren Internetauftritt zur Ausbildung www.jetzt-ausbilden.de neu gestaltet. "Der neue Auftritt bietet alle wichtigen Informationen, die Ausbildungsbetriebe interessieren," so Wolfgang Grießl, Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses und IHK-Vizepräsident: Ab sofort finden Internetnutzer hier alles auf einen Klick: Kontaktformulare zur Ausbildungsberatung der IHK, den Azubi-Atlas oder die Lehrstellenbörseonline. Zentrales Element sind Videos zur betrieblichen Ausbildung. Weitere Filme sollen stufenweise ergänzt werden.

"Die Zusammenarbeit in der Region funktioniert in Bezug auf den Ausbildungsmarkt", erläuterte Ingo Degenhardt, DGB Bonn und Vorsitzender des Berufsbildungsausschusses: "Wir müssen aber weiter am Ball bleiben und die Potenziale noch besser ausschöpfen." Angesichts des drohenden Fachkräftemangels müssten noch mehr Unternehmen in Ausbildung investieren. Dazu sagte Grießl: "Wir stellen aber auch fest, dass viele Jugendliche und ihre Eltern zögern, den Schritt in die duale Ausbildung zu tun. Einer der Gründe könnte die Angst vor den Auswirkungen der Krise sein. Wir müssen als Wirtschaft den jungen Menschen, aber auch ihren Eltern diese Angst nehmen. Erst dann können die Betriebe wieder alle angebotenen Ausbildungsplätze besetzen."

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Bonner Talweg 17
D-53113 Bonn
Claudia Engmann
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Abteilung Hauptgeschäftsführung/Öffentlichkeitsarbeit

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