Trend Micro warnt: Skype-Schwachstelle wird weiter ausgenutzt

(PresseBox) (Hallbergmoos, ) Trend Micro warnt vor einer zwar bekannten, aber immer wieder von Cyberkriminellen ausgenutzten Schwachstelle in älteren Versionen der beliebten Software für Internettelefonie Skype. Die Schwachstelle befindet sich in der Skype-Komponente EasyBits Extras Manager. Über diese Schwachstelle wird Schadsoftware, im jüngsten bekannt gewordenen Fall unter anderem eine Variante des bekannten Botnetzes ZBOT, auf die Rechner der Anwender heruntergeladen, um sie zu installieren. Die Schadsoftware selbst befindet sich auf bösartigen Webseiten; die Links dorthin erhalten die Anwender als Skype-Nachrichten mit der Aufforderung, die Webadressen anzuklicken. Wie alle ZBOT-Varianten, so stiehlt auch diese die persönlichen Informationen eines Nutzers, vor allem die Zugangsdaten zum Online-Banking. Aufgrund der weiter wachsenden Beliebtheit von Skype bedienen sich des Dienstes leider nicht nur die Gangster hinter ZBOT zur Verbreitung ihrer Schadsoftware, sondern auch die Macher der Schadsoftware STRAT, KOOBFACE und seit nicht allzu langer Zeit auch PALEVO.

Dies ist umso bemerkenswerter, als die Schwachstelle mit einer neueren Softwareversion von Skype bereits im Oktober letzten Jahres geschlossen wurde. Trend Micro rät daher allen Skype-Nutzern, ihre Skype-Software so schnell wie möglich auf den neuesten Stand zu bringen und generell die oftmals automatischen Möglichkeiten zur Softwareaktualisierung zu nutzen.

Trend Micro schützt

Denjenigen Anwendern, die noch ältere Skype-Versionen nutzen, bietet Trend Micro Schutz. Denn das Trend Micro(TM) Smart Protection Network blockiert mit Hilfe seines Webreputationsdienstes den Zugriff auf bösartige Webseiten, die zu den verschiedenen Arten von Schadsoftware führen, und erkennt dank seines Dateireputationsdienstes bösartige Dateien und behandelt sie entsprechend.

Anwendern, die keine Trend Micro-Lösungen einsetzen, aber fürchten, ihr Rechner könnte aufgrund der beschriebenen Bedrohung infiziert worden sein, steht das von Trend Micro im Internet kostenlos angebotene Trend Micro-Tool HouseCall zur Verfügung, das Schadsoftware erkennt und beseitigt.

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