HP baut Converged Infrastructure aus

Einsparungen bei Betriebskosten in Millionenhöhe
(PresseBox) (Böblingen/Las Vegas, ) .
- Neue Server HP ProLiant G7 amortisieren sich innerhalb von 30 Tagen

- HP Virtual Connect FlexFabric: Konvergenz von Speicher- und Datennetzen

- Intelligentes Strom-Management verhindert Energieverschwendung

- HP StoreOnce: Einheitliche Architektur für Deduplizierung in heterogenen IT-Umgebungen

Am Eröffnungstag der Kundenkonferenz HP TechForum in Las Vegas hat HP eine Reihe von Neuentwicklungen und Innovationen in den Bereichen Server, Speicher, Netzwerk und Energie-Management vorgestellt. Alle neuen Technologien sind Bausteine von HPs Architektur-Konzept Converged Infrastructure. Dieses eliminiert die Barrieren zwischen Rechner-, Speicher- und Netzwerk-Infrastrukturen im Rechenzentrum. Dadurch können alle Komponenten über ein einheitliches Management-System gesteuert und automatisiert werden.

Zu den Neuheiten gehört die bedeutendste Weiterentwicklung des HP BladeSystem seit mehreren Jahren und die Konvergenz von Speicher- und Datennetzen durch die Virtualisierungs-Lösung HP Virtual Connect. Zudem hat HP eine neue Software vorgestellt, die beim Energie-Management die Brücke schlägt zwischen IT- und Gebäude-Infrastruktur. Eine weitere Ankündigung ist eine Speicher-Software mit einheitlicher Architektur für die Daten-Deduplizierung, die für eine deutliche Vereinfachung und Automatisierung dieser Prozesse sorgt. Die neuen Technologien ermöglichen Einsparungen in Millionenhöhe bei den IT-Betriebskosten.

"Kunden fordern Lösungen, die die Komplexität aus ihren IT-Umgebungen herausnehmen, sodass sie sich auf Innovation statt auf den Betrieb konzentrieren können", sagte David Donatelli, Executive Vice President und General Manager Enterprise Servers, Storage und Networking bei HP. "Heute und im Verlauf dieses Jahres baut HP seine Converged-Infrastructure-Strategie mit bahnbrechenden Lösungen für jeden Bereich des Rechenzentrums aus. Das führt zu mehr Vereinfachung, Leistungsfähigkeit und Kostenreduktion."

HP ProLiant G7-Server und -Blades amortisieren sich innerhalb von 30 Tagen(1)

Mit drei neuen Scaleup-Servern der ProLiant-Serie können Kunden Applikationen schneller bereitstellen, IT-Ressourcen effektiver nutzen und die Amortisierung beschleunigen. Die neuen Rackmount-Server optimieren die Leistung durch eine ausbalancierte Prozessor-, Ein-/Ausgabe und Speicher-Architektur. Sie bieten bis zu 2 Terabyte (TB) Arbeitsspeicher und "selbstheilende" Speicherressourcen. Damit lässt sich die die Verfügbarkeit der Applikationen um bis zu 200 Prozent verbessern (2). Die Server sind für die intensivsten Rechenprozesse optimiert und reduzieren mit einer möglichen Konsolidierungs-Rate von bis zu 91:1 den Energieverbrauch, die Komplexität und die Kosten im Rechenzentren.

Sieben neue HP ProLiant G7 Blade-Server wurden speziell für die Leistungsanforderungen virtueller Umgebungen entwickelt: Dies ist die erste Blade-Generation auf dem Markt mit 1 TB Arbeitsspeicher und integrierter Ein-/Ausgabe-Virtualisierung (Virtual Connect FlexFabric). Durch die Balance zwischen Prozessorleistung, Speicher und Ein-/Ausgabe-Kapazität unterstützen diese neuen Systeme viermal mehr virtuelle Maschinen als Blade-Systeme von Wettbewerbern - und das bei bis zu 66 Prozent weniger Hardware (3).

(Vgl. auch das Factsheet "New HP Scaleup Servers Automate Converged Infrastructure Environments":
http://www.hp.com/...)

HP Virtual Connect: Konvergenz von Speicher- und Datennetzen

Die steigende Anzahl virtueller Maschinen pro Server hat zu einer größeren Komplexität und höheren Kosten für die Anbindung der Server an Netzwerk und Speicher geführt. Das neue Modul HP Virtual Connect FlexFabric verbindet die Server über eine einzige Komponente an jedes Netzwerk, egal ob Fibre Channel, Ethernet oder iSCSI. Das reduziert die Zahl der benötigten Komponenten um bis zu 95 Prozent. In Kombination mit den neuen HP ProLiant G7 Blades sparen Kunden damit bis zu 185.000 US-Dollar pro Rack (4).

Mit mehr als drei Millionen verkauften Virtual-Connect-Modulen im ersten Halbjahr des HP-Geschäftsjahres 2010 hat HP den Absatz dieses Produkts im Vergleich zur Vorjahresperiode verdoppelt. Mit HP Virtual Connect können Kunden ihre Verbindungen schnell von LAN auf SAN umstellen und Bandbreiten zwischen den Servern verschieben, Server hinzufügen oder austauschen - und das im laufenden Betrieb.

(Vgl. auch die Meldung "HP Advances Data Center Fabrics, Server Scalability and Application Automation":
http://www.hp.com/...)

Intelligentes Strom-Management verhindert Energieverschwendung im Rechenzentrum

Unternehmen, die den Energieverbrauchs ihres Rechenzentrum präzise überwachen und steuern, können Millionenbeträge bei den Energiekosten sparen. Die neue Management-Software HP Intelligent Power Discovery bildet ein "energiebewusstes" Netz, das IT- und Gebäude-Infrastruktur umfasst. HP-ProLiant-Server können dabei direkt mit Stromverteilungssystemen und Gebäudemanagement-Software kommunizieren. Dadurch wird eine ganzheitliche Kontrolle und Steuerung von Energiezufuhr und Kühlung erreicht. Die hierbei gewonnenen Daten fließen ein in eine grafische Echtzeit-Darstellung des Energieverbrauchs von IT- und Gebäude-Infrastruktur. Durch die präzise Zuweisung von Energie können Kunden die Lebensdauer ihres Rechenzentrums erweitern und pro 1000 Server bis zu 5 Millionen US-Dollar Energiekosten einsparen (5).

(Vgl. auch das Factsheet "HP Management Technology Eliminates Millions in Overprovisioning Costs":http://www.hp.com/...)

HP StoreOnce: Einheitliche Architektur für Deduplizierung in heterogenen IT-Umgebungen

Deduplizierung senkt Kosten, indem sie mehrfach gespeicherte Versionen der selben Daten eliminiert. Mit den bisherigen Programmen für die Daten-Deduplizierung mussten Anwender in heterogenen IT-Landschaften jedoch auf verschiedene Prozesse und Werkzeuge zurückgreifen, um unterschiedliche Anwendungen und Plattformen zu unterstützen.

HP StoreOnce automatisiert die Daten-Deduplizierung der gesamten IT eines Unternehmens durch eine einzige und einheitliche Architektur. Durch das Ersetzen verschiedener komplexer Deduplizierungsprozesse und -Werkzeuge verbessert HP die Produktivität und die Effizienz des Daten-Managements. Eine bis zu 20 Prozent bessere Performance (6) und ein doppelt so gutes Preis-/Leistungsverhältnis im Vergleich zu anderen Anbietern ist das Ergebnis (7).

Durch HP StoreOnce und das D2D Backup-Portfolio - inklusive der neuen D2D4312 - können Kunden bis zu 95 Prozent ihrer Speicher-Kapazität einsparen(6).

(Vgl. auch die Meldung "HP StoreOnce, the Next Generation in Data Deduplication Software":
http://www.hp.com/... und das Factsheet "New HP Virtualized Storage Solutions Reduce IT Sprawl":
http://www.hp.com/...)

Unter folgender URL finden Sie Bildmaterial, Datenblätter und weitere Pressemeldungen zu den neuen Produkten: www.hp.com/go/TechForum2010. Bitte klicken Sie in der oberen grauen Box auf den jeweiligen Produktbereich.

Fußnoten:

(1) Diese Zahlen basieren auf internen Vergleichen zwischen HP ProLiant DL580 G5 und DL580 G7 Servern.

(2) Diese Zahlen basieren auf internen Vergleichen zwischen HP ProLiant DL785 G5 und DL980 G7 in vergleichbaren Konfigurationen; Verfügbarkeit kann sich bei den Modellen unterscheiden.

(3) Die Berechnungen basieren auf HP Best Practices mit 3 GB Speicher und 300 Gb/s I/O je virtueller Maschine.

(4) Basierend auf der Kostendifferenz zwischen acht Virtual-Connect-FlexFabric-Modulen pro Rack und den Kosten einer traditionellen Topof-Rack-Switch-Verbindung für Rackmount-Server (28 24port Ethernet-Switches, 64 Quad-Port-1Gb-NICs, 448 Cat-5-Kabel, 8 24-Port-FC-SAN-Switches, 64 HBAs, 128 LC-LC-Kabel und 128 4Gb-Transceiver).

(5) Bei angenommenen Einsparungen von 200 Watt pro Server in einem Rechenzentrum mit 1000 Servern. 200 Watt pro Server entsprechen 200 kW. Laut Uptime Institute verursachen 1 MW redundanter Infrastruktur Kosten in Höhe von 25 Million US-Dollar. 200 kW entsprechen also fünf Million US-Dollar.

Genauigkeit bis auf 1 Prozent entspricht ungefähr 50.000 US-Dollar pro Server-Rack. 1 Prozent von 5 Million US-Dollar entsprechen 50.000 US-Dollar pro Server Rack.

(6) Das doppelt so hohe Preis-/Leistungsverhältnis basiert auf einer Gegenüberstellung zwischen vergleichbaren Systemen mit Standard-Schnittstellen für alle Backup-Applikationen (FC-, CIFS- und NFS-Schnittstellen) sowie auf einem Preisvergleich zwischen HP D2D4312 und EMC DD690 (Preisliste April 2010).

(7) Basiert auf einer durchschnittlichen Deduplizierungsrate von 20:1. Unter optimalen Bedingungen kann die Deduplizierungsrate bis zu 50:1 betragen.

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