PROFACTOR zeigt intelligente Handling-Systeme für die Präzisionsmontage auf der MOTEK in Stuttgart

PROFACTOR Research and Solutions, ein Tochterunternehmen von PROFACTOR, stellt auf der Fachmesse für Montage- und Handhabungstechnik neue Lösungen für das Greifen unsortierter und komplexer Teile vor
Flexibles Montagesystem für Zylinderschlösser (PresseBox) (Seibersdorf, Austria, ) Vom 13. bis 16. September 2010 findet in der Neuen Messe Stuttgart die MOTEK, internationale Fachmesse für Automation, Montage- und Handhabungstechnik, statt. Da darf PROFACTOR, Österreichs führende Unternehmensgruppe in der angewandten Produktionsforschung, natürlich nicht fehlen und präsentiert in Stuttgart intelligente Systeme zum Handling komplexer Teile und zur Effizienzsteigerung in der Präzisionsmontage.

Die Messe MOTEK ist die weltweit führende Veranstaltung in den Bereichen Produktions- und Montageautomatisierung, Zuführtechnik und Materialfluss, Rationalisierung durch Handhabungstechnik und Industrial Handling. PROFACTOR Research and Solutions präsentiert in Halle 3 (Stand 3403) Lösungen zum Thema Handling unsortierter, komplexer Teile und stellt damit seine Kompetenz im Bereich der Präzisionsmontage unter Beweis: Das lagerichtige Greifen von Kleinstteilen aus dem unsortierten Zustand inklusive nachfolgendem Montageprozess und das automatisierte Befüllen von Magazinen.

Flexibles Montagesystem für Zylinderschlösser
Die Lösungen zur Montage von kleinen und komplexen Teilen ermöglichen eine zuverlässige und kostengünstige Losgröße-1-Produktion in der Massenfertigung, erfordern jedoch intelligente Greif-, Zuführ- und Handling-Systeme. Vom Zuführen über die Vereinzelung bis hin zur Montage und automatisierten Endkotrolle ist alles inkludiert. PROFACTOR Research and Solutions liefert nicht nur einzelne Module, sondern realisiert den gesamten Produktionsprozess. Beispiel dafür ist das flexible Montagesystem für Zylinderschlösser. Besondere Herausforderung ist dabei die optimale Ausbalancierung von manuellen und robotischen Prozessschritten. Vor- und nachlaufende Prozesse werden mit einbezogen und garantieren damit eine schlanke Produktion.

Durch die Kombination von automatischer und manueller Montage wird ein schlankes Produktionskonzept für die wirtschaftliche Fertigung geschaffen. „Wir fokussieren auf Montageprozesse in der Massenproduktion bei Stückzahlen unter einer Million pro Jahr“, beschreibt DI Wolfgang Mann, Leiter des Fachbereiches Prozess Design und Automation mögliche Zielgruppen.

100 Prozent Kontrolle beim Greifen und Befüllen
Der erste Demonstrator zeigt das lagerichtige Greifen von Kleinstteilen und die Präzisionsmontage von Zylinderschlössern. Dabei werden Stifte, die zwar sortenrein, aber in einem unsortierten Zustand in einer Box sind, entnommen. Anschließend stellt der Greifer diese Stifte lagerichtig zur Verfügung. Im nächsten Schritt werden die Zylinderschlosskerne mit den zuvor gegriffenen Stiften befüllt. Durch eine hundertprozentige Kontrolle beim lagerichtigen Greifen der Stifte und dem Befüllen der Kerne wird eine hohe Zuverlässigkeit beim Montageprozess erreicht.

Automatische und kostengünstige Sortierung von Teilen
Das automatisierte Befüllen von Magazinen mit Kleinteilen ist Kernthema des zweiten Demonstrators. Hier werden zylindrische, sortenreine Kleinteile als Schüttgut auf Magazine geleert, die dann zum Schwingen gebracht werden. Durch die geeignete Wahl von Amplitude und Frequenz positionieren sich die Teile in den vorgesehenen Nuten des Magazins automatisch lagerichtig. Die Lösung ermöglicht das einfache, flexible und kostengünstige Bereitstellen von Kleinteilen in Magazinen.

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