Bundeswirtschaftsminister Brüderle zum Gasstreit zwischen Russlandund Weißrussland und den Auswirkungenauf die deutsche Gasversorgung

(PresseBox) (Berlin, ) Zu den Meldungen, dass Russland seine Gaslieferungen nach Weißrussland reduziert, erklärt der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle:

"Der Gasstreit zwischen Russland und Weißrussland muss bilateral und schnell gelöst werden und darf nicht zu Lieferengpässen für europäische Abnehmer führen. Ich befürchte allerdings keinen akuten Versorgungsengpass für Deutschland. Denn der Gasverbrauch ist im Moment jahreszeitlich bedingt gering, die Speicher sind gut gefüllt und uns stehen alternative Lieferungsmöglichkeiten zur Verfügung. Natürlich verfolgen wir die Entwicklung aufmerksam. Bilaterale Probleme zwischen Russland und Weißrussland dürfen nicht dazu führen, dass bestehende vertragliche Verpflichtungen gegenüber EU-Staaten nicht eingehalten werden. Hier gilt der alte Grundsatz: Pacta sunt servanda! Bisher haben wir mit Russland und Weißrussland im Bereich der Gasversorgung gut zusammengearbeitet. So soll es auch bleiben. Ich weiß, dass auch Russland und Weißrussland daran ein Interesse haben."

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Jennifer von Rymon-Lipinski
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