National Instruments' Embedded-Netzwerkplattform NI-XNET jetzt mit LIN-Bus-Unterstützung

Neue Schnittstellen eignen sich für Hardware-in-the-Loop-Simulation, Rapid Control Prototyping, Busüberwachung und automatisierte Steuerungen
NI XNET LIN Schnittstellen (PresseBox) (München, ) National Instruments (Nasdaq: NATI) bringt neue PXI- und PCI-Schnittstellen auf den Markt, welche die NI-XNET-Plattform erweitern. Somit können Anwender jetzt auch eine Anbindung an den Kommunikationsbus LIN (Local Interconnect Network) realisieren. Die neuen LIN-Schnittstellen NI PXI-8516 und NI PCI-8516 ermöglichen die Entwicklung von LIN-Anwendungen in NI LabVIEW, NI LabWindows(TM) /CVI und C/C++ für die Betriebssysteme Microsoft Windows und LabVIEW Real-Time. Als Teil der NI-XNET-Plattform eignen sich die PXI- und PCI-Schnittstellen besonders für Anwendungen, bei denen hunderte von LIN-Frames und -Signalen in Echtzeit und mit hohen Geschwindigkeiten gelesen bzw. manipuliert werden müssen, wie etwa bei Hardwareinthe-Loop-Simulationen, Rapid Control Prototyping, Busüberwachung und automatisierten Steuerungen. Darüber hinaus bieten diese neuen Schnittstellen integrierte Unterstützung für die Nutzung von Signalen von LDF-Datenbanken, die Scheduling und Skalierung von LIN-Botschaften auf dem Bus vereinfachen.

Bei der NI-XNET-Produktfamilie handelt es sich um leistungsstarke, bedienfreundliche PXI- und PCIbasierte Produkte, die für die Kommunikation mit Embedded-Netzwerken wie z. B. CAN (Controller Area Network), LIN und FlexRay konzipiert sind. NI-XNET lässt sich ganz leicht in LabVIEW integrieren, nutzt dieselbe API für CAN, LIN und FlexRay und übersetzt zudem maschinennahe Frame-Daten automatisch in aussagekräftige technische Daten. Die neuen Schnittstellen kombinieren die Leistung und Flexibilität einer maschinennahen Mikrocontroller-Schnittstelle mit der Geschwindigkeit und Leistungsfähigkeit der Entwicklungsmöglichkeiten unter Windows und LabVIEW Real-Time. Sie können zudem leicht in Echtzeit-PCs sowie in Echt- zeit-PXI-Systeme integriert werden.

Die im Hinblick auf Leistungsvermögen und Bedienfreundlichkeit für anspruchsvolle Anwendungen erstellten PXI- und PCI-Schnittstellen eignen sich ausgezeichnet für Systeme mit hoher Kanalanzahl und geringer Latenz. Sie beinhalten die NI-XNET-DMA-Engine für den Anschluss des LIN-Busses an den Host-Speicher, mit der die Systemlatenz von Milli- auf Mikrosekunden verringert wird. Mit dieser Engine kann der Onboard-Prozessor LIN-Frames und -Signale zwischen Schnittstelle und Anwenderprogramm austauschen, ohne dass es zu CPU-Interrupts kommt. So bleibt Prozessorzeit für die Verarbeitung komplexer Modelle und Anwendungen frei.

Nähere Informationen zu den LIN-Produkten von National Instruments und dem LIN-Bus stehen auf www.ni.com/lin/d bereit. Interessierte Leser finden auf www.ni.com/xnet Tutorien, Beispielcode und Forenbeiträge zur NI-XNET-Plattform.

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