Monatsbericht "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik" für Juli 2010 veröffentlicht

Heute wird die Juliausgabe der "Schlaglichter der Wirtschaftspolitik" auf der Internetseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie veröffentlicht
(PresseBox) (Berlin, ) Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Rainer Brüderle, in seinem Editorial: "Die positiven gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten sprechen dafür, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, die Konjunkturmaßnahmen wie geplant auslaufen zu lassen. Der geordnete sanfte Ausstieg leistet zugleich einen Beitrag für die erforderliche Haushaltskonsolidierung. Ein aktives staatliches Krisenmanagement kann nur dann ohne negative Folgewirkungen funktionieren, wenn sich der Staat wieder rechtzeitig auf seine Kernaufgaben zurückbesinnt. Andernfalls würden diejenigen benachteiligt, die durch eigene Anstrengungen und ohne staatliche Hilfe durch die Krise gekommen sind."

Der aktuelle Monatsbericht gibt ferner einen Eindruck vom deutschen Ausstellungsgelände der EXPO 2010 in Shanghai. Die diesjährige Weltausstellung widmet sich unter dem Leitmotiv "Better City, Better Life" den urbanen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Der deutsche Pavillon präsentiert mit "balancity" eine Stadt im Gleichgewicht.

Mit dem Forschungsprogramm "IKT für Elektromobilität" des BMWi geht Deutschland bei den Themen Ressourcenschutz und alternative Antriebe in die Offensive. Mittelfristig sollen Elektrofahrzeuge in den Alltag der Bevölkerung fest integriert werden. Ob bis zum Jahr 2020 wie geplant eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen unterwegs sein können, wird in einem Beitrag des Monatsberichts diskutiert.

Seit 50 Jahren haben deutsche Unternehmen die Möglichkeit, ihre Direktinvestitionen in Schwellen- und Entwicklungsländer gegen politische Risiken abzusichern. Diese Garantien des Bundes werden von der deutschen Wirtschaft seither immer stärker nachgefragt, was der Rekordwert bei der Höchsthaftung Ende 2009 in Höhe von 24,3 Mrd. Euro eindrucksvoll belegt. Die Schlaglichter zeichnen die Geschichte dieses Instruments der Außenwirtschaftsförderung nach.

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Jennifer von Rymon-Lipinski
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