Lehrer als Schummeldetektive

Immer mehr Schüler meinen: Hausaufgaben erledigt das Internet
(PresseBox) (Bonn, ) Bonn – Die Hausaufgaben erledigt das Internet. Das meinen immer mehr Schüler und klicken sich durch die zahlreichen Hausaufgaben-Portale. Solchermaßen mit fremden Federn geschmückt hoffen sie auf gute Noten. Was sie bei diesem Abschreiben der neuen Art übersehen, so der Lehrerinformationsdienst „Erfolgreich lehren und lernen mit neuen Medien“ (www.erfolgreich-lehren.de) aus dem Fachverlag für Computerwissen: „Auch Lehrer können Internet. Mit einiger Übung erkennen sie schon auf den ersten Blick, dass da Copy and Paste am Werk war und kein großer Geist.“

Die augenfälligsten Hinweise auf Plagiat sind nach Angaben des Lehrerportals: Wechsel des Schreibstils, Änderungen in den Formatierungen, fehlende Quellenangaben.

Egal ob fertige Aufsätze, komplette Referate oder Übersetzungen - Lehrer sollten ihren Schülern ganz gezielt zeigen, dass sie die einschlägigen Portale und deren Inhalte kennen, rät der Info-Dienst. „Das erhöht die Hemmschwelle und verstärkt die Furcht, überführt zu werden.“

Zur Medienkompetenz zähle auch, die Schüler über versteckte Gefahren aufzuklären. Oft würden die Inhalte auf den Hausaufgaben-Portalen als kostenfrei angeboten. „Doch nicht immer sind sie es.“ Sobald man sich mit vollständigem Namen anmelden müsse oder bestätigend „OK“ eingeben soll, sei Vorsicht geboten. „Hier lauern meist versteckte Abos oder hohe Zusatzkosten.“ Auch die Gefahr der Urheberrechtsverletzung sei nicht zu unterschützen.

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