Landkreis Groß-Gerau für Fachkräfte attraktiver machen

IHK-Vollversammlungsmitglieder diskutieren mit dem neuen Landrat Thomas Will
(PresseBox) (Darmstadt, ) "Bildungspolitik ist das zentrale Anliegen meiner Arbeit als Landrat des Kreises Groß-Gerau", kündigte Thomas Will (SPD) gestern im Gespräch mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) Darmstadt an. Bei dem Treffen im Technologie-, Innovations- und Gründungszentrum in Ginsheim-Gustavsburg diskutierten die ehrenamtlichen Vollversammlungsmitglieder der IHK aus dem Kreis Groß-Gerau mit dem neuen Landrat.

Will kündigte den Ausbau des Angebots an Ganztagsschulen und Betreuungseinrichtungen im Kreis an. Nur so lasse sich für viele Jugendliche die Chance auf eine solide berufliche Zukunft ermöglichen und gleichzeitig das Verhältnis von Familie und Beruf verbessern. Dadurch werde der Kreis auch für viele gut qualifizierte Fachkräfte aus ganz Deutschland attraktiv.

Die IHK Darmstadt hatte vor der Wahl des neuen Landrates im Februar ihre wirtschaftspolitischen Forderungen an die Politik im Kreis formuliert. Den Unternehmern sind besonders die bessere Ausschöpfung des Ausbildungspotenzials, die Sicherung von Fachkräften und der Erhalt der guten Infrastruktur ein Anliegen.

Die Rüsselsheimer Unternehmerin Gabriela Höll, die die IHK-Delegation anführte, stellte deswegen klar, dass die gute Erreichbarkeit im Landkreis - dazu gehört auch der Flughafen - unbedingt gesichert und ausgebaut werden muss. Landrat Will pflichtete bei, dass die Pflege der vorhandenen Infrastruktur ein wichtiger Bestandteil seiner Arbeit sei. Hierzu gehören insbesondere der Ausbau des Gernsheimer Hafens und der Bau der ICE-Neubaustrecke von Frankfurt nach Mannheim, um die Kapazitäten auf der Riedbahn zu erhöhen. Der ICE-Halt am Darmstädter Hauptbahnhof ist für ihn dabei zweitrangig. Der Landrat bekannte sich grundsätzlich auch zum Frankfurter Flughafen: "Der Flughafen gehört zur Region, zur Stadt Frankfurt und damit auch zum Nordteil des Kreises Groß-Gerau." Aber man müsse die Belastungen für die Menschen in der Region in Grenzen halten.

Vollversammlungsmitglied Gabriela Höll stellte nach dem Gespräch fest: "Die Gemeinsamkeiten haben deutlich überwogen. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und eine Fortsetzung des gemeinsamen Dialogs in den kommenden Jahren."

Die wirtschaftspolitischen Forderungen an die Politik im Kreis Groß-Gerau finden Sie als pdf zum Download unter (Direktlink): http://www.darmstadt.ihk24.de/...

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Susanne Jung
Leiterin des Geschäftsbereichs Standortpolitik
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