Deutschland verschläft Chancen - Steuerliche Förderung für F&E-Aufwendungen frühestens 2012

Trotz intensiver Diskussionen und klaren Aussagen hin zu einer steuerlichen Forschungsförderung, hat die Bundesregierung aufgrund der angespannten Haushaltslage die Einführung wieder verschoben. Frühestens 2012 kann damit gerechnet werden.
(PresseBox) (Düsseldorf, ) Zwar steigt der Haushalt des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) 2011 gegenüber dem laufenden Jahr um rund 783 Millionen Euro auf ein Rekordniveau von 11,646 Milliarden Euro – das Instrument der steuerlichen Forschungsförderung findet jedoch keine Berücksichtigung. Auch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat keinen Spielraum für die steuerliche Forschungsförderung.

Während in fast allen europäischen Mitgliedstaaten Formen der steuerlichen Forschungsförderung (R&D tax credits) dazu beitragen, die Wirtschaft wettbewerbsfähiger zu machen, bremst sich Deutschland gerade selbst aus. PNO unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen in den Niederlanden, in Großbritannien, Frankreich und Österreich bei der Beantragung von steuerlicher Forschungsförderung und weiß um die Vorteile und Wirkung dieser steuerlichen Maßnahmen.

Forschung und Entwicklung sind der Motor unseres Wirtschaftswachstums, jedoch immer mit finanziellen Risiken verbunden. Diese gilt es gerade in Krisenzeiten abzufedern. Eine Unterstützung durch Verminderung der Steuerlast für FuE-Tätigkeiten bspw. in Form einer Steuergutschrift wäre hier ein adäquates Anreizinstrument. Deutschland verschläft somit eine große Chance, seine Wirtschaft noch stärker im Bereich F&E zu positionieren und spart an der falschen Stelle.

Kontakt

PNO Consultants GmbH
Heltorfer Str. 4
D-40472 Düsseldorf
Alexa Kück
Fördermittelberaterin
Social Media