HDTV: Strom sparen zu Lasten der Bildqualität?

Das neue EU-Öko-Siegel und die Folgen
(PresseBox) (Poing, ) Spätestens ab Jahresende ergeht es Fernsehern in der EU wie Waschmaschinen und Kühlschränken: Sie werden in die berühmten Energieeffizienzklassen eingeteilt. Doch welche Folgen hat die neue, strenge Regelung aus Brüssel für die Verbraucher? Video-HomeVision klärt in Ausgabe 08/2010 auf.

Keine Frage: Energie sparen ist extrem wichtig und zukunftsorientiert. Doch für viele deutsche Verbraucher hört der Spaß auf, sobald ihr liebstes Kind in Mitleidenschaft gezogen wird: der Fernseher. Und genau das könnte theoretisch passieren, wenn das neue Energie-Label der EU zur Anwendung kommt.

Das Problem: Obwohl die TV-Hersteller in den letzten Jahr den Energieverbrauch ihrer Flatscreens massiv nach unten schraubten, ergab die Recherche der Video-HomeVision-Experten, dass viele aktuelle TV-Modelle nicht wie vermutet in der EU-Energieklasse A, sondern nur in Klasse B landen würden.

"Daher besteht die Gefahr, dass die Hersteller weiter an der Energieschraube drehen - und das möglicherweise zu Lasten der Bildqualität. Schließlich ist mehr Helligkeit gleich höherer Stromverbrauch. Das Panellicht macht einen Großteil des Energieverbrauchs beim Fernseher aus", sagt Video-HomeVision-Chefredakteur Andreas Stumptner.

Die großen Marken versprechen freilich, ihre Geräte weiter zu optimieren und dabei nicht an Qualität zu sparen. Doch schon bei der Nutzung aktueller HDTVs ist Vorsicht geboten: Stellt man im Menü bereits Modi wie "Öko" oder "Energie sparen" ein, schont man zwar Umwelt und Geldbeutel, verdunkelt aber unter Umständen auch das TV-Bild drastisch.

Deshalb misst Video-HomeVision anders als die EU

"Doch Fakt ist auch: Das neue EU-Energie-Label bildet eine sinnvolle Grundlage für eine Kaufentscheidung nach ökologischen Aspekten. Der Weg ist also grundsätzlich der richtige", so Stumptner.

Dennoch hat sich Video-HomeVision entschlossen, in Zukunft trotz Einführung des neuen Öko-Labels Verbrauchswerte anders zu messen als die EU. Kurz auf den Punkt gebracht bilden die Werkseinstellungen der Hersteller, die ein Käufer beim Auspacken des neuen TV-Geräts vorfindet, die Grundlage für die EU-Messungen. Im Video-HomeVision-Testlabor wird dagegen mit eigenen Werten gemessen, die sich in erster Linie an einer qualitativ optimierten Bildwiedergabe bei einer praxisorientierten Gesamthelligkeit orientieren. Erst auf diesem Weg wird eine perfekte Vergleichbarkeit hergestellt.

Der ausführliche Bericht ist Fokusthema der neuen Ausgabe 8/2010 von Video-HomeVision, die ab 9. Juli überall am Kiosk, sowie im Abonnement als Standard- und Bluray-Edition (mehr dazu unter: wekashop.de) erhältlich ist. Darin lesen Sie u.a. Stimmen der Marken-Hersteller und ein Interview mit dem Umweltbundesamt. Außerdem stellen wir das EU-Ökosiegel ausführlich vor.

Über Video-HomeVision

Video-HomeVision ist das große und kompetente Testmagazin für TV, Heimkino, sowie Stereo- und Surroundsound. Mit der ständig aktualisierten Bestenliste liefert das Magazin, das bei WEKA MEDIA PUBLSIHING in Poing bei München erscheint, Monat für Monat den ultimativen Einkaufsführer für qualitätsbewusste Verbraucher. Die Technikexperten sind für ihre hohe Testkompetenz bei Unterhaltungselektronik-Herstellern weltweit anerkannt. Im Web finden Sie Video-HomeVision unter: www.video-magazin.de

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