RFID-Anwendungen: Automatisierung, Prozesssteuerung, Sensorik

Praxisberichte und Reportagen in der Juliausgabe von „RFID im Blick“
Juliausgabe (PresseBox) (Amelinghausen, ) Reportagen über Hidden Champions und Hafenlogistik sowie aktuelle RFID-Anwendungen im Bereich Bibliotheken, Smart Cards, Luftfahrt und Medizintechnik sind die Schwerpunkte der Juliausgabe von „RFID im Blick".

Die Themen der Juliausgabe im Überblick

- Reportage: Hidden Champions, Teil 2

Dass Deutschland unzählige Weltmeister hat ist unbestritten. Gemeint sind die „hidden technologies“, die vor allem für die wachstumsstarken Zukunftsbranchen wichtige Enabler-Technologien darstellen. Ob im Maschinen- und Anlagenbau, der Industrie- und Gebäudeautomation oder der Energietechnik. RFID, eingebette Systeme, energieautarke Sensornetze oder agentenbasierte Steuerungssystemen bergen weitreichende Potenziale für Prozess- und Energieeffizienz. Der Technologietrend lautet: Vernetzung.

- Bibliotheken

Zwei Praxisberichte zeigen das Automatisierungspotenzial durch RFID im Bibliotheksumfeld auf: Die Universitätsbibliothek Leipzig verfügt über 23 Standorte, die über das gesamte Stadtgebiet verteilt sind, und über einen Literaturbestand von 5,4 Millionen Exemplaren. Bei der Planung der Campus-Bibliothek wurde der moderne Charakter des rekonstruierten Gebäudes mit innovativer Technologie bei der Organisation des Verleih- und Rückgabeprozesses der Bücher verbunden. Mit dem Einsatz von RFID-Technologie wurde die Nacht zum Tag gemacht und die erste 24-Stunden-Bibliothek Sachsen Realität. Auch die neue Zentralbibliothek im Heinrich-von-Kleist-Forum der Stadt Hamm setzt auch moderne Technologien. Diese wurde mit RFID-Technologie und einer vollautomatischen Transport- und Sortieranlage ausgestattet. Ein Paternostersystem befördert die Medien nach ihrer Rückgabe automatisch ins Untergeschoss zur Sortieranlage, wo sie anschließend über eine Transportanlage automatisch in die richtige Etage befördert werden. Insgesamt sind rund 150 000 Medien mit RFID-Tags versehen.

- Reportage: Hafenlogistik, Teil 2

Die Lübecker Hafen-Gesellschaft mbH (LHG) war im vergangenen Jahr, wie zahlreiche Unternehmen aus der Logistikbranche, von den Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise betroffen. Die Menge der umgeschlagenen Güter im Gesamthafen Lübeck, also bei der LHG und den anderen privaten Hafenbetreibern, sank im Vergleich zu 2008 mit 31,7 Millionen Tonnen um 17,1 Prozent auf 26,3 Millionen Tonnen. Die LHG selbst schlug 24,1 Millionen Tonnen um und liegt damit um 15 Prozent unter der Menge des Vorjahres.In diesem Zusammenhang kommt dem Kostenmanagement und damit verbundenen Prozessoptimierung beim Umschlag von Waren und Gütern durch den Einsatz moderner IT eine besondere Bedeutung zu. Das Unternehmen entschloss sich bereits Ende 2008 in die Modernisierung seiner drahtlosen Datenerfassung zu investieren. Somit wurde seit Beginn des Jahres 2009 der Bestand an mobilen Handheld-Computern sukzessive auf derzeit 190 Geräte aufgestockt, um die Prozesse bei der Papierverladung an den Terminals Schlutup und Nordlandkai zu optimieren.

- Medizintechnik

Bei Kosten von 100 bis bis mehreren tausend Euro für ein Instrumentiertbesteck kann der gesamte Warenwert innerhalb eines mittelgroßen Krankenhauses 1,5 bis 2,5 Millionen Euro betragen. Schwund von klinischen Instrumenten kann daher unter Umständen teuer werden. Dass Instrumente in Krankenhäusern verloren gehen, ist im Klinikalltag kein unbekanntes Problem, wie Timo Sonntag von KTS konstatiert. Um Transparenz in der Instrumentenlogistik zu schaffen, hat das Unternehmen KTS ein Projekt zur RFID-Kennzeichnung klinischer Instrumente gestartet, das in einem Krankenhaus mittlerer Größe in der Nähe vom Bodensee durchgeführt wird.

Lesen Sie mehr in der Juliausgabe von „RFID im Blick“ unter www.rfid-im-blick.de.

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Anja Van Bocxlaer
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