Branchenunterstützung verdeutlicht Eignung des Open Source-Dateisystems für den Unternehmenseinsatz und entsprechende Nachfrage am Markt

Red Hat GFS erhält Unterstützung von Oracle, EMC und NetApp
(PresseBox) (San Fancisco/München, ) Red Hat, der weltweit führende Anbieter von Open Source-Lösungen für Unternehmen, gab heute auf der Oracle Open World bekannt, dass das Red Hat Global File System (GFS) umfangreiche Unterstützung in der Branche erhält. GFS wird von Oracle für den Einsatz mit Oracle RAC-Lösungen unterstützt, von EMC für Celerra iSCSI Network Attached Storage (NAS)-Lösungen und von NetApp für Storage Attached Network (SAN)-Schnittstellen-Lösungen. Red Hat GFS ist das erste Cluster-Dateisystem eines Drittanbieters, das von Oracle für RAC-Lösungen auf Linux unterstützt wird.

„Kommerzielle Anwender wollen nicht als Versuchstiere fungieren. Die Unterstützung für GFS durch einige der wichtigsten Marktteilnehmern verdeutlicht, dass die Lösung wirklich für den Einsatz in anspruchsvollsten Szenarien bereit ist“, erläutert Steve Duplessie, Gründer und Senior Analyst der Enterprise Strategy Group, Inc. „Ich erwarte in der nahen Zukunft viele umfangreiche Installationen zu sehen.“

Das Red Hat GFS Open Source Cluster-Dateisystem wurde für große Leistungsfähigkeit und hohe Arbeitslasten in Unternehmen entwickelt, beispielsweise Oracle RAC, Web- oder Applikations-Server-Cluster. GFS ermöglicht es, einen Server-Cluster und den gemeinsam benutzten Speicher zu verwalten als handle es sich um ein einziges System, indem es ein gemeinsames, Cluster-weites Dateisystem bereit stellt. Die Nutzung eines gemeinsamen Dateisystems eliminiert Konflikte und Probleme die entstehen, wenn unterschiedliche Server auf dieselbe Datei zum selben Zeitpunkt zugreifen wollen.

Red Hat GFS ist das einzige native 64-bit Cluster-Dateisystem auf Linux für den Unternehmenseinsatz und unterstützt x86, AMD64/EM64T und Itanium-Hardware. Es ist mit einer Eignung für bis zu 300 Cluster-Knoten ebenfalls das skalierbarste Cluster-Dateisystem auf Linux für den Unternehmenseinsatz. GFS ist eng mit Red Hat Enterprise Linux integriert und POSIX-konform; das bedeutet, dass Kunden ihre Applikationen für den Einsatz mit GFS nicht umprogrammieren müssen.

„Wenn Kunden GFS in Kombination mit Oracle Grid-Lösungen auf Servern mit Intel Itanium 2- oder 64-bit Intel Xeon-Prozessoren einsetzen oder mit Intel Extended Memory 64 Technology (EM64T), profitieren ihre Unternehmen von einer zuverlässigen, sicheren und leistungsfähigen Plattform, die für die heutigen, anspruchsvollen kommerziellen Umgebungen entwickelt wurde“, erklärt Gregory Symon, Director of Global Software Solutions, Intel Corporation.

„Red Hat GFS wird von EMC als „E-Lab Tested“ für den Einsatz mit EMC Clariion-Netzwerkspeichersystemen und EMC Celerra iSCSI NAS-Systemen anerkannt. Das „E-Lab Tested“-Programm ist das umfangreichste Qualifizierungsprogramm der Branche“, erläutert Tom Joyce, EMC Vice President, Storage Platforms Marketing. „EMCs strenge Prüfverfahren stellen die Interoperabilität für Kunden sicher, die Red Hat GFS mit EMC Clariion und EMC Celerra Systemen und Software nutzen.“

„NetApp verpflichtet sich, die überzeugendsten Lösungen zur Verfügung zu stellen, um die dringlichen Anforderungen der Kunden an das Datenmanagement zu erfüllen“, kommentiert Patrick Rogers, Vice President of Partner and Alliances Marketing von Network Appliance. „NetApps Unterstützung für den Einsatz des Red Hat GFS auf unseren SAN-Schnittstellen bietet Kunden eine wichtige Alternative, die nach einem skalierbaren Dateisystem für Linux-Umgebungen suchen und vom NetApp-Vorteil eines vereinfachten Datenmanagements durch Einsatz unserer einzigartigen Speichertechniken profitieren wollen.“

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