LabVIEW 8 von National Instruments – vereinfachte Entwicklung verteilter Anwendungen für Design, Steuerung, Regelung und Test

Umfassende neue Version mit rationalisierter verteilter Systementwicklung und neuer LabVIEW-Projekt-Umgebung
LabVIEW 8 Distributed Intelligence (PresseBox) (München, ) National Instruments (Nasdaq: NATI), einer der weltweiten Marktführer auf dem Gebiet virtueller Instrumentierung, gibt die Einführung von LabVIEW 8 bekannt. Dieses umfangreiche Upgrade der grafischen Entwicklungsplattform NI LabVIEW steigert die Produktivität von Anwendern in den Bereichen Design, Steuerung, Regelung und Test maßgeblich. Neue leistungsstarke und komfortable Funktionen ermöglichen das einfache Erstellen von Anwendungen und Systemen, die sich über Netzwerke verteilen und synchronisieren lassen. LabVIEW 8 verfügt über zwei weitere Neuheiten: Eine projektbasierte Umgebung unterstützt die Entwicklung und Verwaltung von umfangreichen Anwendungen, bietet Werkzeuge für professionelles Software-Engineering wie Versionsverwaltung und Quellcodeüberprüfung und erleichtert die Arbeit in Entwicklergruppen. Die erweiterte Express-Technologie trägt zur Vereinfachung der Gerätesteuerung, Datenerfassung und Analyse bei. Die neue Version umfasst darüber hinaus wichtige Updates für das LabVIEW Real-Time Module, das LabVIEW FPGA Module, das LabVIEW PDA Module und das LabVIEW Datalogging and Supervisory Control Module.

„Seit fast 20 Jahren ist LabVIEW die herausragende Lösung für die Entwicklung von Instrumentierungssystemen und ermöglicht Ingenieuren und Wissenschaftlern unerreichte Produktivität“, so Dr. James Truchard, President und CEO von National Instruments. „Mit der neuen Version LabVIEW 8 erweitert National Instruments die LabVIEW-Plattform und ermöglicht so eine Steigerung der Produktivität für einen immer größeren Bereich von Anwendungen und Technologien, darunter heterogene Testsysteme, Systeme für die Realisierung von Prototypen, Steuer- und Regelsysteme und Embedded-Echtzeit-, FPGA- und Mikroprozessorsysteme. Sie alle verwenden dieselbe bewährte, offene und intuitive Entwicklungsplattform.“

Entwerfen, Verteilen und Synchronisieren intelligenter Geräte
LabVIEW 8 weitet den Einsatz der grafischen Programmiermethodik für Test-, Steuer- und Regelsysteme weiter aus und bezieht dank neuer, flexibel einsetzbarer und bedienfreundlicher Werkzeuge für die verteilte Kommunikation und Steuerung zahlreiche Systeme mit ein, angefangen bei modularen Testlösungen bis hin zu vernetzten Automatisierungsanlagen. Die neueste Version von LabVIEW bietet dem Anwender eine komfortable, skalierbare Schnittstelle für die Datenübertragung und die Synchronisation zwischen verteilten intelligenten Geräten und Systemen, wie beispielsweise Echtzeitprozessoren und FPGAs oder auch zwischen PC-basierten Testsystemen.

Entwickler von Embedded-Systemen, Testingenieure und Ingenieure im Bereich von Automatisierungssystemen können nun dieselbe grafische Plattform für einfache Datenübertragungen, deterministische Echtzeit-Kommunikation sowie Netzwerksynchronisation mit integrierten Alarm-Events und Datenloggerfähigkeiten nutzen.

„National Instruments LabVIEW hat sich zum führenden Softwarewerkzeug für die Erstellung von industriellen Mess-, Steuer- und Regelanwendungen entwickelt“, so Steve Conquergood, Präsident und Gründer der Firma Advanced Measurements Inc. „Mithilfe eines auf LabVIEW basierenden Ansatzes können Ingenieure intelligente Netzwerkknoten einfach synchronisieren und dazu entweder NI-Echtzeit- und FPGA-basierte PAC-Systeme (Programmable Automation Controllers) oder SPSen von Drittanbietern ihrer Wahl einbeziehen. LabVIEW 8 macht die Entwicklung, Überwachung und den Support von verteilten Anwendungen in den Bereichen Test, Control und Design um vieles leichter.“

Rationalisierung des Anwendungs- und Gerätemanagements
Ein entscheidendes neues Merkmal von LabVIEW 8 ist das LabVIEW-Projekt. Hiermit wird eine projektbasierte Umgebung eingeführt, die die Verwaltung großer Anwendungen und die Entwicklung in Teams erlaubt. LabVIEW-Projekt umfasst Programme zur Verwaltung mehrerer Zielgeräte, eine integrierte Code-Differenzierung und Quellcodeverwaltung, das Management von Build-Prozessen für unterschiedliche Zielsysteme und die Möglichkeit, Anwendungen auf mobilen, industriellen, Desktop- und Embedded-Systemen auszuführen. Aufgrund dieser Eigenschaften können Anwender LabVIEW jetzt noch einfacher in koordinierte Softwareentwicklungsprozesse integrieren, an denen große Teams von Programmierern beteiligt sind und die eine Einhaltung von Industrienormen und gesetzlichen Standards erfordern, um entsprechende Zertifizierungen zu ermöglichen.

Mit der aktuellen Express-Technologie in Minutenschnelle Messungen vornehmen
Darüber hinaus baut LabVIEW 8 auf die bewährte Express-Technologie auf. Neue Werkzeuge erlauben eine weitere Vereinfachung von Gerätesteuerung und Datenerfassung. Der neue LabVIEW Instrument Driver Finder erkennt angeschlossene Geräte und ermöglicht Suche, Download und Installation des entsprechenden Treibers von NI und von über 4000 im NI Instrument Driver Network (www.ni.com/idnet) vorhandenen Treibern von Drittanbietern. Durch den vollständig automatisierten Ablauf entfallen langwieriges manuelles Konfigurieren und Installieren, wodurch Messungen schon nach kürzester Zeit durchgeführt werden können. Dank eines verbesserten DAQ-Assistenten sowie der Unterstützung des neuen Treibers NI-DAQmx 8 können Anwender ihre Applikation in LabVIEW 8 in kürzester Zeit auch ohne Hardware programmieren und nachträglich skalierbar ergänzen.
Interaktiv ganz ohne Programmieraufwand Daten speichern und Berichte erstellen
Auch die Datenspeicherung und -auswertung gestalten sich mit LabVIEW 8 dank Express-Technologie einfacher und zeitsparender denn je. Im Express-VI „Messdaten in Datei schreiben“ kann mit nur einem Mausklick zwischen der Speicherung im LVM-Format (ASCII) und im TDM-Format (XML und Binär-Format) umgeschaltet werden. Das TDM-Format ermöglicht es, die Messdaten in einer Binärdatei zu speichern, was bei längeren Messungen oder vielen Messkanälen die Dateigröße erheblich reduziert. In einem lesbaren XML-Header werden der Aufbau der Datei dokumentiert und zusätzlich beschreibende Informationen abgelegt, wie bspw. Namen, Einheiten, Bezeichnungen, Bauteilnummern und beliebige Kommentare. Mithilfe dieser Zusatzinformationen ist es erheblich einfacher, archivierte Daten auch nach längerer Zeit richtig zu interpretieren und auszuwerten.

Auf die gleiche intuitive Weise können in LabVIEW 8 erfasste Daten direkt in aussagekräftigen Ergebnisberichten auf den Drucker oder aber als PDF- oder HTML-Datei ausgegeben werden. Hierzu stellt das neue Express-VI "NI DIAdem Report" flexibel einsetzbare Berichtvorlagen zur Verfügung. Der Anwender muss seine Daten lediglich den verschiedenen Objekten (Achsensystemen, Texten und Bildverknüpfungen) der ausgewählten Vorlage zuordnen. Alles Weitere geschieht vollkommen automatisch. Optional können mit der Software NI DIAdem rein interaktiv eigene Vorlagen gestaltet und im neuen Express-VI verwendet werden.

National Instruments bietet LabVIEW 8 in verschiedenen Sprachen an. Dazu gehören Englisch, Deutsch, Französisch, Japanisch und erstmalig Koreanisch. Ferner ist die Dokumentation zu LabVIEW in vereinfachtem Chinesisch erhältlich. Seit über 17 Jahren bietet NI auf dem europäischen und asiatischen Markt Service und Support in der jeweiligen Landessprache, gibt seine Preise in der Landeswährung an und unterhält Niederlassungen in knapp 40 Ländern weltweit.

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