Präsidenten leiten Führungsgremium der Universität der Großregion gemeinsam

(PresseBox) (Kaiserslautern, ) Im Rahmen der halbjährlich stattfindenden Sitzung des Rates der Universität der Großregion (UGR) wurde heute in Nancy die Präsidentschaft an Prof. Dr. Helmut J. Schmidt und Prof. Dr. Peter Schwenkmezger übergeben. Die Präsidenten der Technischen Universität Kaiserslautern und der Universität Trier werden die Ratspräsidentschaft in Kooperation als "Doppelspitze" ausführen. Die Übernahme des Vorsitzes durch zwei Universitäten ist einzigartig im Projekt und durch die nachträgliche Vollpartnerschaft der beiden rheinland-pfälzischen Hochschulen (seit August 2010) begründet.

Beide Universitäten sind äußerst motiviert, die Idee der UGR für die nächsten sechs Monate weiter gestalten und entwickeln zu dürfen. Im Verlauf der Amtszeit sind eine Zwischensitzung der Präsidenten und Rektoren an der Universität Trier sowie eine Ratssitzung an der TU Kaiserslautern vorgesehen. Die Übergabe des Ratsvorsitzes erfolgt jeweils um den 30. April und 31. Oktober eines jeden Jahres.

Der Rat ist das Führungsgremium des Projekts "Universität der Großregion". Er setzt sich aus den sieben Präsidenten/innen und Rektoren/innen der Partneruniversitäten und je einem politischen Vertreter der fünf an dem Projekt beteiligten Regionen zusammen. Den Vorsitz, der alle sechs Monate wechselt, hatte zuletzt Prof. Jean-Pierre Finance, Präsident der Université Henri Poincaré Nancy, inne.

Zur Großregion zählen das Saarland, Lothringen, Luxemburg, Rheinland-Pfalz und Wallonien mit seinen Sprachgemeinschaften.

Hintergrund:

Das Projekt Universität der Großregion (UGR) (http://www.uni-gr.eu/) möchte bis April 2013 einen grenzüberschreitenden Universitätsverbund schaffen. Beteiligt sind die Universität des Saarlandes, die Université de Liège, die Université du Luxembourg, die Université Paul Verlaine - Metz, die Nancy-Université sowie die Universität Trier und die TU Kaiserslautern. Seit dem offiziellen Start des Projektes UGR haben sich die Partneruniversitäten auf Verwaltungsebene in grenzüberschreitenden Expertenausschüssen zusammengeschlossen, die mit der Umsetzung von konkreten Maßnahmen in verschiedenen Handlungsfeldern betraut sind. Im Rahmen von sogenannten Pilotaktivitäten werden außerdem Akteure aus Lehre und Forschung der sieben Universitäten miteinander vernetzt, um Kooperationen auszuweiten bzw. neue Formen der Zusammenarbeit zu erproben.

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