USB-Surf-Stick beim Lebensmittel-Discounter

Hardware und Tarifkonditionen müssen gut abgestimmt sein
(PresseBox) (Göttingen, ) Die Zeiten, in denen es im Supermarkt ausschließlich Lebensmittel gab, sind längst vorbei. Neben Milch, Butter und Tomaten finden sich bei immer mehr Lebensmittel-Discountern, wie Aldi oder Lidl, auch Produkte aus dem Mobilfunkbereich wieder. So kann der Käufer unter anderem auch USB-Sticks für den mobilen Internetzugang nebst passendem Datentarif auf Prepaid-Basis erwerben. "Aldi und Lidl sowie Tchibo sind die einzigen Discounter, die ihren Kunden ganze Komplettpakete aus USB-Surf-Stick und Zugangstarif für die mobile Internetnutzung per GPRS oder UMTS anbieten", weiß Björn Brodersen vom Onlinemagazin www.teltarif.de zu berichten.

Bevor sich der Kunde jedoch für ein solches Surf-Stick-Startpaket entscheidet, sollte er sich genau über die Hardware-Spezifikationen und verfügbaren Tarifkonditionen informieren. In aller Regel können die Verkäufer im Laden keine detaillierten Fragen zu den Mobilfunkprodukten beantworten. "Wichtigstes Auswahlkriterium für einen Surf-Stick ist neben dem Kaufpreis die mögliche Datenübertragungsrate. Wer größere Datenmengen unterwegs aus dem Internet runterladen möchte, achtet auf eine hohe Download-Rate des Sticks", lautet Brodersens Rat. Um diese dann auch nutzen zu können, sollte der zugehörige Datentarif mindestens die gleiche Übertragungsgeschwindigkeit ermöglichen. Bei den Startpaketen der Lebensmittel-Händler ist jedoch zu beachten, dass ihnen meist ältere Hardware mit einer langsameren Datenübertragung beiliegt. Wer einen leistungsfähigeren Surf-Stick benötigt, sollte diesen ohne SIM-Lock im freien Handel erwerben.

So verkauft beispielsweise Lidl den Surf-Stick Huawei E1550 inkl. SIM-Karte für 39,99 Euro. Er unterstützt den Datenempfang mit einer Übertragungsrate von bis zu 3,6 MBit/s. Über das o2-Netz, in welchem der zugehörige Datentarif geschaltet ist, können aber Daten mit Übertragungsraten von bis zu 7,2 MBit/s empfangen werden. Die im Netz verfügbare Bandbreite wird also nicht ausgenutzt. Umgekehrt ist es bei Penny Mobile - hier wird die verfügbare Zugangs-Bandbreite netzseitig auf 1,8 MBit/s im Downstream beschränkt. Der Nutzer wird also gebremst. "Die Übertragungsgeschwindigkeit hängt neben den beiden limitierenden Faktoren Tarif und Hardware immer auch vom jeweiligen Standort ab. Zudem wird auch bei Flatrates die Datenübertragungsrate abhängig vom Tarif bis zum Ende des Monats gedrosselt, wenn ein bestimmtes Datenvolumen erreicht ist", lautet Brodersens abschließender Hinweis.

Weitere Infos zu den Surf-Sticks und Daten-Tarifen aus dem Supermarkt unter www.teltarif.de/...

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