Rangin D. Spanta: Kampf gegen Al-Kaida vor allem außerhalb Afghanistans fortsetzen

(PresseBox) (Bonn, ) Nach dem Tod von Osama bin Laden müsse der Kampf gegen Al-Kaida weitergehen – vor allem außerhalb der Grenzen Afghanistans. Dafür hat sich einer der einflussreichsten Sicherheitspolitiker Afghanistans, der frühere Außenminister Rangin Dadfar Spanta, in einem Interview der Deutschen Welle ausgesprochen.

„Wer den Terrorismus ernsthaft bekämpfen will, muss auch die Ursachen bekämpfen. Al-Kaida macht nicht in Afghanistan halt. Das terroristische Netzwerk wird auch weiterhin die westlichen Demokratien angreifen. Ein Beispiel dafür ist die jetzt aufgedeckte Terrorzelle in Deutschland."

"Die afghanische Regierung hat stets darauf hingewiesen, dass die Ausbildungslager der Al-Kaida jenseits der afghanischen Grenzen liegen. Afghanistan und Pakistan müssen im Kampf gegen den Terrorismus ehrlich zusammenarbeiten."

"Wenn die Nato-Mission in Afghanistan nicht scheitern soll, muss die internationale Gemeinschaft, also auch Deutschland, den afghanischen Sicherheitsbehörden konsequenter zur Seite stehen."

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Steffen Heinze
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