Gemeinsam Frachtdiebstähle aktiv bekämpfen

Gemeinsam Frachtdiebstähle aktiv bekämpfen (PresseBox) (Düsseldorf, ) Jedes Jahr sind auf unseren Straßen rund 200.000 Transporte von Frachtdiebstählen betroffen. Den Unternehmen entstehen hierdurch Schäden in Milliardenhöhe. Gleichzeitig sehen sich die Lkw-Fahrer einem hohen Risiko ausgesetzt. In jedem fünften Fall werden sie tätlich angegriffen. Fünf Gesellschaften und Institutionen bündeln jetzt ihr Know-how und bieten den betroffenen Unternehmen und Fahrern aktive Unterstützung entlang der Lieferkette an. Ihr Ziel: Aufklärung und Sensibilisierung über das zunehmende Risiko, Entwicklung praktischer Gegenstrategien sowie eine aktive Unterstützung bei der Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen.

Europaweit verursachen Frachtdiebstähle jährliche Gesamtkosten von über acht Milliarden Euro. Geraubt werden nicht nur Uhren und Notebooks. Im Visier der Täter sind unterschiedliche Waren, angefangen bei Lederbekleidung bis hin zu Tabakwaren. Für die Betriebe haben verspätete bzw. ausgefallene Warensendungen häufig Produktionsausfälle und Auftragsstornierungen zur Folge. Einer erhöhten Gefahr sind die Lkw-Fahrer ausgesetzt. Denn bei jeder fünften Tat werden sie tätlich angegriffen und ihr Leben bedroht.

Angesichts der verstärkten Internationalisierung des Handels und eines steigenden Straßengüterverkehrs auch auf deutschen Straßen, rechnen Experten mit einer weiteren Zunahme von Frachtdiebstählen. Ohne aktives Gegensteuern besteht die Gefahr einer weiteren Zunahme von Diebstählen durch gut organisierte kriminelle Banden. Fünf Institutionen bzw. Gesellschaften bündeln deshalb ihre Aktivitäten an unterschiedlichen Stellen der Lieferkette, um die betroffenen Unternehmen und Fahrer gezielt zu unterstützen:

- Das Landeskriminalamt Niedersachsen
- Der Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (VSWN)
- TimoCom und Teleroute, marktführende Anbieter von Frachtenbörsen
- HDI-Gerling Industrie, langjähriger Industrie- und Transportversicherer

Risiko mindernde Gegenstrategien können auf unterschiedlichen Feldern ansetzen. Sie reichen von technischen Anpassungen über veränderte organisatorische Maßnahmen bis hin zu entsprechend präventiven Verhaltensweisen bei den Fahrern, wie z. B.:

- Je nach Art der Ladung und Strecke sollte das passende Fahrzeug mit entsprechenden Sicherungssystemen eingesetzt werden. Generell ist dabei sicherzustellen, dass das Fahrzeug sicher und fahrbereit ist.

- Transportinformationen sollten nicht im Beisein unbefugter Dritter ausgetauscht werden. Je kleiner die Zahl an Informationsträgern, Transportbeteiligten und Schnittstellen entlang der Lieferkette ausfällt, desto geringer ist das Risiko von Datenmissbrauch.

- Fahrer sollten eingezäunte und beleuchtete Rast- und Stellplätze, insbesondere für längere Pausen und Übernachtungen ansteuern. Entsprechende Parkplätze sind schon bei der Routenplanung zu bevorzugen.

- Während des Transports dürfen keine unbeteiligten Dritten mitgenommen werden. Zwischen Leitstelle und Fahrer ist ein ständiger Kommunikationsfluss sicherzustellen. Dies gilt besonders bei ungeplanten Routenänderungen und Fahrzeugstopps.

Wünschen Sie eine weitere Unterstützung? Haben Sie konkrete Fragen? Gerne unterstützen Sie die beteiligten Institutionen und Gesellschaften.

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