IBM auf dem Linuxtag 2011

ausgewählte Linux-Szenarien zeigen die Reife des offenen Betriebssystems / Teil des Lisog LIVE Koop-Stands vom 11.-14.5. in Berlin auf dem Messegelände unter dem Funkturm
(PresseBox) (Stuttgart-Ehningen/Böblingen, ) IBM ist auf dem Linuxtag 2011 vom 11.-14.5. 2011 als Teilaussteller des Lisog LIVE Koop-Stands mit einem ausgewählten Programm an Lösungen und Vorträgen vertreten. Gezeigt werden drei Lösungen, die die Einsatzmöglichkeiten von Linux im Unternehmensumfeld und im Bereich innovativer neuer Lösungen zeigen:

Linux im Einsatz bei der Stadt München:
Die Landeshauptstadt München migriert derzeit im Projekt LiMux rund 12.000 PC-Arbeitsplätze auf Linux und Open Source basierte Software. Im Moment arbeiten alle Mitarbeiter mit OpenOffice.org als Bürosoftware und über 50% der zu migrierenden PC-Arbeitsplätze nutzen den Linux-Basisclient. Neben dem Rollout wurde 2010 ein referatsübergreifendes Anforderungs- und Testmanagement und eine Software-Releaseplanung realisiert. Dies schaffte die Voraussetzungen zur besseren Integration einzelnder Referate in den Gesamtprozess. Auch erfolgte ein Distributionswechsel von Debian auf Ubuntu. 2011 steht der Flächenrollout im Fokus. Seit November 2009 unterstützt die IBM LiMux bei der Projekt- und der technischen Leitung in diesem Transformationsprozeß.

Linux bei der Sparda Datenverarbeitung in Kombination mit dem IBM Großrechner System z:
Mit Linux auf System z führt die IBM die Vorteile aus zwei Welten zusammen: Die höchstmögliche Zuverlässigkeit und Verfügbarkeit der Mainframetechnologie und die zukunftsorientierte Offenheit von Linux für moderne Anwendungen. Die Sparda Datenverarbeitung verbindet diese beiden Vorteile seit sieben Jahren schrittweise zunehmend miteinander für ihre Anwendungen. Auf dem Linuxtag wird die Sparda Datenverarbeitung den Betrieb ihrer Geldautomaten und des Homebankings auf Linux mit System z vorstellen. Dabei konnten maximale Sicherheitsanforderungen und maximale Verfügbarkeit mit einer weitestgehend hardwareunabhängigen Implementierung kombiniert werden.

Linux als Trägerplattform des Watson-Supercomputers und Jeopardy!-Siegers
Watson ist ein workload-optimiertes System für komplexe Analytikaufgaben, möglich gemacht durch die Integration massiv-paralleler POWER7-Prozessoren und der IBM DeepQA-Software, um Jeopardy!-Fragen in weniger als drei Sekunden zu beantworten. Die Software arbeitet auf Basis des SuSe Linux Enterprise Server 11. Das Gesamtsystem des Quizrechners Watson besteht aus einem Cluster von 90 IBM Power 750-Servern mit 2880 POWER7-Prozessorkernen und 16 TB RAM. Auf dem Linuxtag wird ein kleiner, funktionsfähiger Aufbau des Watson-Systems als Demomodell zu besichtigen und zu erleben sein.

Besucher können sich am Lisog LIVE Koop-Stand 130-146 in Halle 72b vor Ort ein Bild von den Einsatzbeispielen machen und Experten zu IBM Lösungen mit Linux und Open Source-Software befragen.

Karl-Heinz Strassemeyer, IBM Distinguished Engineer aus dem deutschen IBM Forschungs- und Entwicklungszentrum in Böblingen bei Stuttgart, kommentiert: "IBM ist seit über zehn Jahren beim Linuxtag engagiert. Unser Ziel ist es, hier die Praxisreife und Einsatzvielfalt von Open-Source-Lösungen auch im Businessumfeld zu demonstrieren."

IBM ist ein besonders geeigneter Partner für die Realisierung von Lösungen mit Linux, da das Unternehmen bei der Lösung von Kundenaufgaben die Geschäftsanforderungen auf der Kostenseite und die Innovationsseite gleichzeitig im Auge behält. IBM unterstützt dabei Linux über alle Hardwareplattformen, damit Kunden die jeweils optimale Plattform für Smarter Computing wählen können, bei konsistenter Linux-Umgebung.

Ein detaillierter Überblick über das IBM Investment in und Commitment zu Linux findet sich in dem Dokument "IBM is Committed to Linux and Open Source" :

http://www.ibm.com/...

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