Albers: Windenergie an Land wird ausgebremst

(PresseBox) (Berlin, ) Zu den verschiedenen Medienberichten, dass das Bundesumweltministerium die Förderung der Windenergie an Land kürzen will, erklärt der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie e.V., Hermann Albers:

"Die heutigen Medienberichte über die geplante Vergütungskürzung für Windenergie an Land sorgen für großen Unmut in der Windenergiebranche. Sollte das so kommen, wäre die Erneuerbare-Energiepolitik der Bundesregierung eine Farce. Der Bundesumweltminister macht sich unglaubwürdig, wenn er von einem forcierten Ausbau der Erneuerbaren Energien redet und gleichzeitig mit einer Vergütungskürzung die Windenergie an Land als wichtigste Erneuerbare Energie ausbremst. Als Windenergiebranche werden wir uns dagegen wehren.

Die Windenergie an Land ist unter den Erneuerbaren die kostengünstigste und hat das größte Potenzial. Bereits im letzten Jahr ist ihr Ausbau eingebrochen. Eine der maßgeblichen Ursachen war die Verunsicherung, die die fehlgeleitete Energiepolitik der Bundesregierung in der Windenergiebranche verursacht hat. Diese Politik setzt die Bundesregierung jetzt ganz offensichtlich fort. Klar ist: Die Zeche dafür zahlt am Ende der Verbraucher. Denn wenn der Ausbau der Windenergie an Land weiter einbricht, ist eine massive Erhöhung der EEG-Umlage nur eine Frage der Zeit."

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Alexander Sewohl
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