Entwicklung der Produktion im Produzierenden Gewerbe im März 2011

(PresseBox) (Berlin, ) Die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe erhöhte sich im März vorläufigen Angaben zufolge[1] gegenüber dem Vormonat preis-, kalender- und saisonbereinigt[2] um 0,7 %. Im Februar war sie aufwärts revidiert um 1,7 % angestiegen. Eine nochmals ausgeprägte Zunahme der Produktion hatte angesichts der anhaltenden Frühjahrsbelebung das Bauhauptgewerbe mit +6,2 % zu verzeichnen. Die Industrieproduktion nahm um 0,5 % zu. Hier stützte die Expansion der Erzeugung bei den Investitionsgüterproduzenten (+0,8 %), die vor allem starke Impulse aus dem Maschinenbau erhielten. Die Produktion von Vorleistungsgütern nahm leicht um 0,3 % zu und die Konsumgüterproduktion stieg um 0,8 %.

Im Zweimonatsvergleich Februar/März gegenüber Dezember/Januar stieg die Erzeugung im Produzierenden Gewerbe preis-, kalender- und saisonbereinigt um 2,9 %. Das gesamte erste Quartal verzeichnete einen Produktionszuwachs von +2,6 %. Die stärksten Impulse kamen weiterhin aus dem von der Frühjahrsbelebung begünstigten Bauhauptgewerbe, dass im Zweimonatsvergleich ein Produktionsplus von 22,5 % auswies. Auch die Industrie konnte mit +2,3 % den Ausstoß spürbar steigern. Dies ist vor allem auf die kräftige Zunahme der Erzeugung bei den Herstellern von Vorleistungsgütern (+4,3 %) sowie auf das Produktionsplus bei den Konsumgüterproduzenten (+2,4 %) zurückzuführen. Die Erzeugung von Investitionsgütern nahm leicht um 0,3 % zu.

Im Vergleich zum Vorjahr lag die Produktion im Produzierenden Gewerbe im Februar/März arbeitstäglich bereinigt um 13,0 % höher. In der Industrie wurde der Vorjahresstand dabei um 13,7 % und im Bau um 30,0 % überschritten.

Das Produzierende Gewerbe ist weiterhin eine der treibenden Kräfte des konjunkturellen Aufschwungs in Deutschland. Die derzeit sehr starken Impulse aus dem Bau dürften allerdings durch die Frühjahrsbelebung überzeichnet sein. Der Aufwärtstrend in der Industrie setzt sich fort, er könnte sich angesichts der sich normalisierenden Dynamik der Bestellungen zukünftig ebenfalls etwas moderater entwickeln.

[1] Quellen: Statistisches Bundesamt, Deutsche Bundesbank.
[2] Verfahren Census X-12-ARIMA.

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