Planung zur Fernwärmeleitung macht Fortschritte

Umweltbehörde stellt Vollständigkeit der Antragsunterlagen fest
(PresseBox) (Berlin, ) Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt hat der Vattenfall Europe Wärme AG die Vollständigkeit der Antragsunterlagen zum Bau der Fernwärmeleitung von Altona zum Kraftwerk Moorburg bestätigt. In den kommenden Tagen wird der Antrag den am Verfahren beteiligten Fachbehörden und Umweltverbänden zugehen. Ab Mitte Mai haben dann alle Hamburger für einen Monat die Möglichkeit, sich im Rahmen der öffentlichen Auslegung über das Bauvorhaben zu informieren.

Vattenfall hat in dem Antrag für den Leitungsverlauf auch Bedenken der Anwohner in Altona gegen den ursprünglichen Plangenehmigungsbescheid aufgegriffen. Entgegen früherer Planungen müssen in Altona nur noch 195 Bäume statt der ursprünglich ausgewiesenen 224 gefällt werden. Auch die Querung des Gählerparks und des Lunaparks ist gemäß dem aktuellen Antrag nicht länger erforderlich. Selbstverständlich bleibt die Selbstverpflichtung Vattenfalls bestehen, für jeden gefällten Baum drei neue kräftige Bäume nachzupflanzen. Dies soll möglichst am selben Ort erfolgen.

Die Fernwärmeleitung soll in Zukunft die Wärmeversorgung von 180.000 Hamburger Haushalten sicherstellen, die derzeit ihre Wärme aus dem Kraftwerk Wedel erhalten. Da das Kraftwerk Wedel nach fast 50 Jahren am Ende der wirtschaftlichen Lebensdauer angekommen ist, soll das moderne und effizientere Kraftwerk Moorburg neben der Stromversorgung Hamburgs auch einen großen Teil der Wärmeversorgung übernehmen. Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung ist besonders umweltfreundlich, da die bei der Stromproduktion ohnehin anfallende Wärme nicht in die Umgebung abgegeben, sondern als Heizwärme weiter genutzt wird.

Weitere Informationen auch im Internet unter www.vattenfall.de/...

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Stefan Kleimeier
Repräsentanz Region Hamburg
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