Da kommt kein Wind vorbei - Rotorblätter für Windenergieanlagen

(PresseBox) (Essen, ) Rotorblätter sind das Herzstück einer Windenergieanlage. Sie bestimmen den maximalen Energieertrag, der dem Wind entzogen werden kann. Ihre volle Funktionsfähigkeit und Ermüdungssicherheit ist über einen Zeitraum von wenigstens 20 Jahren zu gewährleisten. Inzwischen werden sie auch mit dem sich rasant entwickelnden Markt - immer größer, insbesondere in Hinblick auf den Offshore-Einsatz. Um dem im Rahmen der Entwicklung der Konstruktion und des Baus von Rotorblättern zu begegnen, ist eine umfassende Kenntnis der spezifischen Grundlagen wie z.B. der äußeren und inneren Beanspruchungen, Berechnungsmethoden und Materialkennwerte erforderlich. Langlebige Konstruktionen und optimierte Fertigungstechnologien sind deshalb ebenso wesentliche Voraussetzungen für lange Inspektionsintervalle, wie neue und neu zu entwickelnde Methoden der Zustandsüberwachung sowie zur Erkennung und Beseitigung von Fehlern. Zunehmend rücken auch neue Verfahren zur automatisierten Fertigung in den Blickpunkt. Nur so werden die erforderlichen Stückzahlen mit entsprechender Qualität in Zukunft zu produzieren sein.

Die 3. internationale Fachtagung "Rotorblätter von Windenergieanlagen / Wind Turbine Rotor Blades" im Essener Haus der Technik gibt einen Themenüberblick für die gesamte Lebensdauer eines Rotorblattes von den Berechnungsmethoden und Materialkennwerten über die Aerodynamik und optimierte und automatisierte Fertigungstechnologien bis zu Zustandsüberwachung, Instandhaltung und Instandsetzung von Schäden. Neu bei der dritten Auflage der Tagung sind die Parallelsitzungen am zweiten Tag, die sich zum einen mit der Herstellung und Automatisierung von Rotorblättern und zum anderen mit der Zustandsüberwachung, den Schäden und der Instandsetzung von Rotorblättern beschäftigen. Veranstaltungstermin ist der 28.-29.6.2011 in Essen.

Unter der Leitung von Christoph Kensche (Momentive Speciality Chemicals GmbH) und Herrn Dr. Trappe (Bundesanstalt für Materialforschung- und Prüfung) verbinden die Referenten in ihren Vorträgen die theoretischen Betrachtungen mit ihrer Praxiserfahrung. Die Veranstaltung wendet sich an Entwickler, Konstrukteure, Fertigungsingenieure und Techniker der Hersteller, ebenso wie an Mitarbeiter von Betreibern, Versicherungen, Banken und Sachverständigen. Die Tagung wird komplett zweisprachig deutsch/englisch angeboten.

Kontakt

Haus der Technik e.V.
Hollestrasse 1
D-45127 Essen
Bernd Dipl.- Ing. Hömberg
Fachbereich Elektrotechnik
Sabine Gebauer
Haus der Technik e.V.
Social Media